Autor: KatjaP Seite 2 von 4

Ich bin Katja, Tierkommunikatorin mit Schwerpunkt Pferdekommunikation, aber auch Hunde und Katzen gehören zu meinen täglichen Gesprächspartnern. Seit fünf Jahren begleite ich Menschen und Tiere professionell in der Tierkommunikation, nachdem ich zuvor schon viele Jahre unbewusst für meine eigenen Tiere und die von Freunden übersetzt habe.

Mein Ziel: Missverständnisse zwischen Mensch und Tier aufzulösen. Denn kein Pferd, Hund oder Katze handelt grundlos – jedes Verhalten erzählt eine Geschichte. In der Tierkommunikation geht es für mich nicht um schöne Worte, sondern um Ursachenforschung. Auch wenn die Wahrheit manchmal unbequem ist: Nur wer sie kennt, kann echte Veränderung möglich machen und wirkliches Vertrauen schaffen.

Auf meinem Hof binde ich die Tierkommunikation in den Alltag mit Pferden, Hunden und Katzen ein. Besonders Pferde liegen mir am Herzen, weil sie öfter als Hunde oder Katzen missverstanden werden und gern als Problempferd abgestempelt werden.

Für mich war einer der prägendsten Momente das Gespräch mit einem Pferd, das lange als „stur“ galt. In Wahrheit hatte es Schmerzen und konnte deshalb nicht so reagieren, wie es von ihm erwartet wurde und selbst auch gern wollte, denn sein Wolle war da, aber der Körper machte nicht mit. Dieses ehrliche Eingeständnis veränderte alles – das Training, das Vertrauen und die Beziehung zu seinem Menschen. Solche Augenblicke zeigen, warum ich meine Arbeit als Wahrheit der Tiere sichtbar machen beschreibe.

Kater Milo mit Text "WILDPINKLER – Milo spricht" – Original Tiergespräch Katze pinkelt aufs Sofa

Katze pinkelt aufs Sofa: Original-Protokoll von Kater Milo

Stell dir vor, deine Katze könnte dir sagen, warum sie aufs Sofa pinkelt und es würde sich alles ändern.


Genau das hat Kater Milo letztens gemacht. Ohne Glitzer und Feenstaub. „Nur“ eine bodenständige Tierkommunikation, faktenbasiert mit Emotionen garniert, aber ohne Drumherum Reden. Genauso liebe ich diese Gespräche.

Das Sofa Pinkel Problem

Milos Besitzerin schrieb mir per E-Mail:

Hallo Katja, seit drei Wochen pinkelt unser Kater Milo aufs neue Ledersofa. Die Katzentoilette ist immer sauber, der Tierarzt hat nichts gefunden (erst wurde eine Blasenentzündung vermutet).

Wir haben wirklich alles probiert und bin langsam ratlos. Würdest du mit Milo sprechen?

Vielen Dank! Jessica

Das Original Protokoll. Milo spricht selbst.

Weil seine Besitzerin mich über Email mit dem Aktionscode HERDE25 anschrieb und nur eine Frage an Milo hatte, bekam ich die Erlaubnis alles im Original schreiben zu dürfen. Nur heißt Milo eben nicht „in echt“ Milo und seine Besitzerin nicht Jessica. Der Name des Katers und der seiner Besitzerin sind die einzigen Änderungen im Protokoll.

Ich: „Hallo Milo, ich bin Katja. Deine Menschen sind ratlos, weil du seit ein paar Wochen aufs Sofa pinkelst. Sie möchten gern wissen warum du das machst.“

Milo: „Das ist nicht MEIN Sofa. Das riecht nach fremdem Leder und ist ungemütlich, so rutschig (Milo meint das kühle Leder) und dann noch dieser eklige Duft. Der macht mir Kopfschmerzen.“

Ich: „Okay. Danke. Welcher Geruch genau? Der Geruch vom neuen Ledersofa? Ein Raumduft?“ (Ich frage Katzen oft nach Raumdüften, weil sehr viele Menschen Raumsprays, Diffuser oder Duftstecker nutzen)

Milo: „Nicht das Leder.“ (Milo zeigt ein Bild wie die Besitzerin ihn im Arm hält und er den störenden Geruch wahrnimmt. Wir nähern uns der Ursache. Ein Fortschritt)

Ich: „Gut. dann hat der Duft mit Jessica (Milos Besitzerin) zu tun?“

Milo: „Ja und der Geruch ist neu.“

Ich: „Ich verstehe, der neue Duft kann ein neues Waschmittel, neues Shampoo, neue Creme oder ein neues Parfum sein. Kannst du sagen was es ist? Wenn nicht, ist das auch nicht schlimm, Jessica wird bestimmt wissen was du mit dem neuen Geruch meinst.“

Milo: „Danke. Sie soll den neuen Geruch weglassen. Dann verschwindet er auch vom Sofa“ (Düfte von Waschmittel, Parfüm, Deos ziehen gern in Leder ein)

Ich: „Stört dich noch etwas anderes?“

Milo: „Ich möchte mein altes Kissen wieder zurück haben. Da konnte ich mich anlehnen. Das mochte ich gern.“ (Milo zeigt ein Bild vom alten Sofa mit einem dunklen Kissen drauf und er liegt mit dem Rücken daran.)

Ich: „Danke Milo, dass du mit mir gesprochen hast.“

Umsetzung & Jessicas Feedback

Hallo Katja, vielen Dank, das Gespräch hat uns so sehr weiter geholfen. Ich gebe zu, dass ich erst grübeln musste was Milo mit dem neuen Geruch meinte. Nach ein paar Tagen fiel mir ein ich benutze ein „altes“ Parfum was ich vor Milos Einzugs oft trug, seitdem aber Ewigkeiten im Schrank gestanden hat. Er kannte den Geruch nicht, daher war er für ihn neu. Ich habe es weggeworfen.

Zusätzlich haben wir das alte Kissen wieder aufs Sofa gelegt. Da Milo nie darauf liegen wollte, dachten wir er mag es gar nicht. Eine kuschelige Decke haben wir für ihn gekauft, damit dass Leder nicht so rutschig ist. Bisher sind wir 5 Tage ohne Zwischenfall.

Vielen Dank! Jessica

„Jedes Verhalten erzählt eine Geschichte“

Falls deine Katze aufs Sofa pinkelt:

Ca. 99 % der „Unsauberkeit“ bei kastrierten Wohnungskatzen haben nichts mit körperlichen Ursachen zu tun. Die häufigsten Ursachen (laut 2025-Studie der Uni München & Erfahrung aus meinen bisherigen „Katze pinkelt aufs Sofa Gesprächen“):

  • Duftstecker / Raumsprays / Parfüm / Waschmittel /Creme / Shampoo
  • Neue Möbel
  • Neue Streu-Marke oder veränderte „alte“ Streu-Marke
  • Stress durch Veränderungen

Letztendlich gibt es unendlich viele Gründe warum Katzen aufs Sofa pinkeln. Wenn du eine Checkliste zum Abgleich möchtest, empfehle ich dir diesen Blog Artikel:

→ 50 Gründe warum Katzen aufs Sofa pinkeln

Deine 3-Schritte-Soforthilfe (bevor du mich buchst)

Bitte immer nur eine Maßnahme zur Zeit und abwarten, damit du hinterher auch weißt, welcher Grund zum aufs Sofa pinkeln führte.

  1. Duftstecker & Co sofort entfernen – ein paar Tage beobachten
  2. Alte Decke/Kissen zurücklegen – Geruch = Sicherheit
  3. Tierarzt-Check (Blasenentzündung / Blasensteine durch Ultraschall und Röntgen ausschließen!)

Wenn keine Besserung eintritt: → ich spreche mit deiner Katze. Versprochen.

Zu guter Letzt:

📌 Kleiner, aber wichtiger Hinweis von mir

Ich verspreche keine Wunder und keine 100 % Erfolgsgarantie. Manchmal sagt ein Tier „Ich weiß auch nicht genau warum“ oder „Ich hör trotzdem nicht auf“. Trotzdem: In 9 von 10 Fällen kommen wir der Lösung ein riesiges Stück näher, weil schon das Verständnis dafür Besserung bringt.

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Pferd wirkt kraftlos und lustlos, widersetzt sich im Training, hat keinen Spaß am reiten. Tierkommunikation am Telefon

Wenn Pferde nicht mehr wollen: Die Konsequenz zu hoher Ansprüche – wie Stute Livia heilen kann.

Wenn Training Angst macht

Stute Livia zeigt sich sofort gesprächsbereit, obwohl sie müde ist, fast resigniert. Im Bereitschaftsmodus.
„Ich will gefallen“, erzählt sie, „aber ich weiß nicht mehr wie ich das anstellen soll.“
Ihr Weg durch die Woche ist gepflastert mit Reitstunden, Longieren, Trainingseinheiten mit wechselnden Trainern. Es geht um Korrektur, um Haltung, um Kontrolle. Darum Livia in eine Form zu pressen, die ihr nicht zusagt.

Doch Livia hat das Vertrauen in die Arbeit verloren.
„Ich verstehe nicht, warum ich immer falsch bin“, kommt als Gefühl. „Immer wieder dieses Ziehen, dieses Treiben, diese Stimme, die lauter wird, wenn ich nicht gleich reagiere.“ (Die Besitzerin berichtet, dass die Trainerin beim Riegeln beobachtet wurde, streitet das aber ab)
Mit der Zeit lernte Livia zu funktionieren, hat sich dabei nach Innen zurückgezogen und ist jetzt kurz davor komplett dicht zu machen, sich allem gegenüber zu verweigern was sie machen soll.

Für sie ist das Training kein Austausch mehr, sondern ein Monolog des Menschen.
„Ich habe aufgehört, zu antworten, weil niemand zuhört“, teilt sie mit einer tiefen Traurigkeit mit. „Es geht immer nur darum was sein könnte, nicht um was im Moment möglich ist.“ Schwermütig schwappen ihre Worte zu mir.

Schmerzen ignorieren darf keine Methode sein

Auf die Frage nach Schmerzen zeigt Livia ein „klumpiges“ Gefühl in der Lendenwirbelsäule und im Genick. „Es ist kein stechender Schmerz, mehr wie ein Stau“, beschreibt sie. (Blockade kommt dem wohl sehr nah)
Besonders das Sattelthema löst bei ihr inneren Widerstand aus. „Er liegt schwer auf mir, ich halte dann den Atem an.“ (Noch hat sie keinen „üblichen“ Sattelzwang entwickelt, ihre Besitzerin bestätigt Livias Aussage und erzählt vom angespannten Körper und Ausdruck Livias sobald der Sattel geholt wird)

Die „Schmerzen“ sind eine Mischung aus aus körperlichen und geistigen Ursachen. Physisch: muskuläre Verspannungen und psychisch: das Gefühl, nicht gehört zu werden, lässt Livia versteifen.
Sie wünscht sich, dass zukünftig genau geschaut wird, wenn sie sich entzieht oder verweigert, statt sie mit Druck „durchzureiten“, soll pausiert werden und Reiter / Trainer müssen einen Gang runterschalten und wirklich verstehen wollen: warum.

„Ich bin kein Sportgerät“, erklärt sie ruhig. „Ich bin Teil eines Ganzen. Wenn ihr mich fragt, warum ich etwas nicht will, dann bekommt ihr eine Antwort – aber nicht, wenn ihr mich zwingt und darüber hinweg reiten wollt.“

Das Vertrauen ist verschwunden

Livia erzählt von einer (es gibt mehrere) Reitlehrerin, die viel fordert.
„Sie redet schnell, laut, bewegt sich groß. Ich sehe sie kommen und spüre schon, wie sich alles in mir anspannt.“
Livias Energie wirbelt auf, als sie davon erzählt, daran sieht man wie tief diese Erfahrungen sich verankern.

„Ich weiß, dass meine Besitzerin es gut meint. Aber sie steht zwischen mir und dieser Frau. Ich wünschte, sie würde mich hören und sich selbst hören, bevor sie anderen glaubt.“ (Die Besitzerin hat Zweifel an den Trainern, deshalb wollte sie eine Tierkommunikation mit ihrer Stute)

ℹ️ Hinweis

Diese Sätze spiegeln ein verbreitetes Problem in der Pferdewelt: Menschen wollen das Beste für ihr Pferd – und verlieren sich in der Suche nach vermeintlich richtigen Methoden. Livia braucht keine Methode. Sie braucht Beziehung.

Kleine Änderungen mit großer Wirkung

Auf die Frage, was sie sich wünscht:
„Mehr Luft. Weniger Stimmen. (Livia meint Kommandos und Anweisungen) Keine Gerte. Und jemanden, der neben mir läuft und nicht über mir steht. Ich bin kein Befehlsempfänger.“

Sie möchte raus aus der Reithalle / Reitplatz und raus ins Gelände. (Bisher ging es kaum raus für sie, Livia steht in einem Dressur/Springstall und die Einsteller gehen kaum ins Gelände. Allein unterwegs zu sein davor hat Livias Besitzerin großen Respekt, will es aber versuchen. Notfalls sogar den Stall wechseln)
Spaziergänge sollen der Anfang der Veränderung werden, dabei ohne Druck, ganz in Ruhe, damit Livia wieder leuchten kann.

Livias Botschaft für ihre Besitzerin

„Ich liebe sie“, aber sie muss sich selbst vertrauen. Denn, wenn sie sicher ist, bin ich es auch.“

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Ein Wallach in der Tierkommunikation über Dressur und Springtraining und was er sich wünscht

Zu viel Druck: Warum Wallach Aslan keinen Spaß am Reiten hat und wie es wieder Freude macht.

Das Gespräch mit Aslan begann ruhig. Sofort machte er deutlich, dass es keine akuten Schmerzen oder nichts Dringendes gibt, was behandelt werden müsste. Aber die Jahreszeiten setzen ihm zu. Wenn er viel steht, schwellen die Beine an. „Manchmal fühle ich mich dann alt“, war die Botschaft, die kam. Und mit diesem Gefühl sinkt auch seine Stimmung – vor allem, wenn Menschen oder andere Pferde mit zu viel Energie auf ihn zukommen.

Aslan wirkt feinfühlig, fast aristokratisch. „Ich bin kein Vielfraß-Pony“, ließ er spüren, „sondern etwas Edleres.“ In seiner Beobachtung erleben Ponys oft mehr Nachsicht – während großen Pferden eher mit Respekt oder gar Zurückhaltung begegnet wird.
Seine Haltung zum Hufbeschlag ist eindeutig. Er findet „Hufeisen blockieren die Verbindung zum Boden.“ Wenn es sein muss, akzeptiert er sie, aber lieber wäre ihm ein direktes Gefühl zur Erde. „Verbindung spüren“

Er weiß, dass gut für ihn gesorgt ist: „Du würdest sofort merken, wenn etwas nicht stimmt.“ Vertrauen und Sicherheit sind die Grundpfeiler seiner Beziehung zu seiner Besitzerin.

Wenn Reiten zur Routine wird

Auf die Frage nach dem Reiten reagiert Aslan ehrlich: „Ich habe zwar keine Schmerzen, aber trotzdem fehlt der Spaß.“ Dressurarbeit empfindet er als eintönig, „Springen ist super, wenn der Reiter sattelfest ist“. Er betont wie sehr er auf Balance (des Reiters) und sein feines Reiten angewiesen ist.
Er möchte nicht die Aufgabe übernehmen, den Reiter zu stabilisieren, wenn dieser unsicher sitzt. „Jeder soll seinen Teil erfüllen“

Sein Sattel passt ihm, wird aber als „steif“ und störend beschrieben. Ein Pad wäre ihm lieber, bitte gut gepolstert, denn „ohne alles“ drückt der Rücken.
Aufwärmen ist für ihn Pflicht, aber langweilig. „Reiten ist für viele Menschen wichtig, für mich nicht (mehr).“ Er zeigt deutlich, dass er geistige Abwechslung braucht. Neue Ideen. Etwas, das Freude und Leichtigkeit bringt. Nur bitte kein „Horsemanship-Kram“.

Seine Botschaft ist klar: Er will mentale Anregung und nicht nur körperlich bewegt werden.

Zimmer mit Aussicht, bitte

„Bitte nicht umziehen!“ Das war seine Reaktion auf die Idee in eine Box mit Fenster zur Stallgasse zu wechseln. (Die Besitzerin findet die derzeitige Box zu zugig)
Aslan will frische Luft, Licht und er will mehr sehen als die öde Stallgasse. Eine geschlossene, stickige Box würde ihn unglücklich machen.
„In solchen Innenboxen werden Pferde still“, sagt er zu mir. „ Besitzer reden es sich gern schön, doch hätte die Pferde die Wahl, würden fast alle verweigern.“

Seine jetzige Box ist sein Ruheort. Ein Platz zum Abschalten, zum Alleinsein. Und genau das braucht er, um ausgeglichen zu bleiben.

Herdenleben und innerer Frieden

Auf der Weide fühlt sich Aslan wohl, auch wenn neue Pferde oder wechselnde Herdenzusammenstellung ihn anstrengen. (Der Stallbesitzer „optimiert“ wohl gern die Herden). Er beobachtet wie Menschen mit ihren Pferden umgehen.
„Viele Extrawürste machen es schwer, echte Verbindungen zuzulassen“, lässt er wissen. (Bezieht sich darauf, dass jeder Einsteller Sonderwünsche für sein Pferd hat und es so schwierig wird ein konstant ruhiges Herdenleben zu erleben) Trotzdem bleibt Aslan gelassen, weil er darauf vertraut, dass sich alles finden wird.

Aslan spürt auch bei seiner Besitzerin Veränderung. „Du kannst endlich das angehen, was dir vorschwebt“, war seine leise Ermutigung. „Die Zeit für Veränderung ist jetzt.“

Aslans Botschaft

„Ich weiß, dass ich geliebt werde, für das, was ich bin und nicht für das, was ich leiste .“

Das ist mal wieder ein Reminder, dass Vertrauen und echtes „gesehen werden“ eine tiefe Verbindung zwischen Mensch und Pferd möglich machen.

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Danke Aslan, dass ich mit dir sprechen durfte.

Warum Spiritualität nicht gleich Esoterik ist

Feenstaub und Glitzerfurz – Wenn Tierkommunikation esoterisch wird!

Warum Tierkommunikation mehr Bodenhaftung braucht

„Tierkommunikation ist Hausfrauen Esoterik!“

Dieser Satz stand unter einer Werbeanzeige für einen Tierkommunikationskurs (nicht meiner!).
„Wie frech!“, dachte ich erst. Später merkte ich, dass ich auch teilweise zustimme. Irgendwie.
Mir kommt es manchmal auch so vor. Natürlich kann jeder Tierkommunikation lernen, denn es ist keine besondere Gabe, die man gnädig vom göttlichen Universum erhalten hat.
Aber nur weil Ursula und ihre Freundin Renate sich nach einem Wochenendkurs für 99 Tacken ein „Zertifikat Tierkommunikation“ an die Wand kleben, sagt es nichts darüber aus, ob sie was auch auf dem Kasten haben als Tierkommunikatoren. Nicht ein bisschen. Und nein, auch der Preis der Ausbildung sagt nichts über die Qualität aus, gibt aber Hinweise darauf.

Denn auch Tierkommunikation muss geübt werden! Viele Übungsgespräche (unbedingt mit Feedback!) sind ein Muss. Die wenigen Tiergespräche, die in solchen Wochenendkursen stattfinden sind definitiv zu wenig.

Wenn Wochenendkurse und Zertifikate mehr versprechen als sie halten

Und genau deshalb fehlt Ursula und Renate dann die Routine in Tiergesprächen sanft nach Fakten zu graben und entspannt zu bleiben, wenn sich Pferd (Hund und Katze) nicht sofort auf ein Gespräch einlassen möchte. Es fehlt die Selbstsicherheit um ohne ein Gefühl des Versagt-Habens dem Besitzer zu sagen sein Tier habe keine spektakulären Geschichten oder Lösungen „bereit gestellt“. Diese Sicherheit entsteht durch Übungsgespräche und ehrliches Feedback.

Und so entsteht der Eindruck das Geschwafel (Seelenplan, Vorleben, Seelenreise) reißt immer dann die Macht an sich, wenn Pferd (Hund, Katze) keine Fakten „liefern“ und man sich nicht die vermeintliche Blöße wegen „Nichterfolg“ geben will. Das wiederum bestätigt die vorherrschende Theorie von Hausfrauenkram, Humbug und Esoterik-Mist.

Ein paar Male hab ich nun erlebt, dass Katzenbesitzer eine Tierkommunikation (woanders) hatten und es nur um Seelenaufgaben, Reinkarnationen, Tragödien usw. ging. Natürlich gibt es diese Dinge, aber dafür gibt es spezialisierte Tierkommunikatoren und vor allem differenzierte Angebote! Da weiß der Tierbesitzer vorher was „geliefert“ wird .

In einer bodenständigen Tierkommunikation, die sich fast nur um Faktenforschung dreht, gibt es nicht immer Antworten / Lösungen für bestehende Probleme: hier lesen warum

Übung macht den Tierkommunikator

Und nein, ich sage nicht, dass die Tierkommunikatorin nichts konnte.
Aber sehr wahrscheinlich fehlten die Übungsgespräche, die dringend notwendig sind, um mehr Tiefe in alle Tiergespräche zu bringen und nicht nur an der Oberfläche zu kratzen.
Es sollte geübt werden, bevor man zahlende Kundschaft annimmt.

So viele der „frischen“ Tierkommunikatoren haben eben erst ihre Ausbildung beendet und die Tinte auf ihrem Zertifikat trocknet noch und doch wird schon ein eigener Online-Kurs „Ausbildung Tierkommunikation“ zusammen geklöppelt oder Ausbildungen vor Ort angeboten.
Es gibt null Erfahrungen mit Tiergesprächen außerhalb eines Kursraumes geschweige denn eine Expertise darin Schulungen/ Ausbildungen zu geben. Erinnert an das „stille Post Spiel“ von früher. Irgendwas bleibt schon hängen, aber nicht das was zählt.

Wie soll ich als nachfolgende Tierkommunikatorin mit diesen Situationen umgehen? Verneine ich diese vorherige (fremde) Tierkommunikation, verneine ich damit die Tierkommunikation allgemein und die Tierkommunikatorin gleich mit. Denn Seelenplan &Co sind definitiv existierende Dinge, aber selten die Ursachen für die Probleme der Tierbesitzer!

Ich bin sehr froh, meine Ausbildung über einen längeren Zeitraum gemacht zu haben und das bei der für mich besten Lehrerin: Catherin Seib.
Sie hat uns unzählige Übungsgespräche führen lassen, sie war kritisch, aber fair. Wir haben gelernt auf die kleinen feinen Details zu achten, die so unscheinbar wirken, aber zu tiefen Einsichten führen.

Wahrheit oder Feenstaub? Was bodenständige Tierkommunikation bedeutet.

Ich verstehe also vollkommen, warum viele Menschen bei dem Wort „Tierkommunikation“ Ausschlag bekommen oder sofort an Glitzerfurz & Feenstaub, Räucherstäbchen & Kristalle denken müssen.
Es liest sich wundervoll, wenn über „Seelenreisen, Vorleben & Co“ berichtet wird, fast magisch. Auch wieder ein Wort was ständig in Zusammenhang mit Tierkommunikation verwendet wird und abgedroschen ist. „Hach, es war so magisch.“ Berührend, bewegend, erschütternd, erkenntnisreich – alles besser passende Ausdrücke. Magisch klingt nach Zauberei und schon sind wir wieder bei der Kristall Kugel und Feenstaub. Und trotz des Exkurses in die Vorleben & Co weiß der Besitzer hinterher immer noch nicht, warum sein Pferd in der Herde alle anderen Pferde ankrötet oder der kastrierte Kater aufs Sofa pinkelt.

Viele Gespräche werden aufgebauscht ohne Essenz zu enthalten.
„Dein Pferd liebt dich“, „ihr seid Seelenverwandte“ und „dein Pferd spiegelt dich“.
Das stimmt alles bis zu einem gewissen Level, aber wem ist damit geholfen, wenn der Hund weiterhin beim Auto fahren brechen muss?

So wird einem einfachen bodenständigem „Werkzeug“ ein Glitzerstaub-Esoterik Label angeklebt und rein in die Schublade zu den Hausfrauen in der Midlife-Crisis, die barfuß über Wiesen laufen, mit Kristallen behängt sind und Federn im Haar haben. (Achtung Ironie!) Schublade zu.

Bodenständige Tierkommunikation ist keine Esoterik

Tierkommunikation ist Ursachenforschung
Sie ist Arbeit. Konzentration. Wahrnehmung. Verantwortung.
Und wer sie ernsthaft betreibt, weiß, dass Tiere die Wahrheit sagen, auch dann wenn es unangenehm wird.


Tierkommunikation mit einem Hund über die neue Katze im Haushalt. Wie ein Zusammenleben und eine Vergesellschaftung möglich sind.

Was Hund Moritz wirklich denkt: Trauer um Katze Kittie & ein neuer Freund

Heute gibt es einen ganz besonderen Artikel: ein Original-Gesprächsprotokoll einer Tierkommunikation. Moritz, ein sensibler Hund, der offen über seine Gefühle spricht. Es wurde nichts gekürzt oder geändert.

Moritz spricht über Trauer, Neuanfang und über Familienbande.
Die Veröffentlichung erfolgt selbstverständlich mit ausdrücklicher Genehmigung seiner Besitzerin bzw. seiner Familie.

Danke dafür.

❤

Moritz, vermisst du die alte Katze Kittie?

„Manchmal, aber nicht mehr so doll. Am Anfang war es schwer — sie war immer da, ruhig und zurückhaltend, wir haben uns auf Abstand verstanden. Wir klebten nicht aneinander, und doch waren wir sehr nah. Zuerst habe ich gewartet, weil ich dachte, sie käme gleich wieder. Später habe ich verstanden, dass sie nicht zurückkommt. Menschen sagen oft, Tiere begreifen den Tod schneller, aber das stimmt nicht immer. Ich bin nicht allwissend — und das ist okay.“

Bist du gern bei uns, fehlt dir was, wünscht du dir was?

„Ich liebe euch. Es ist schön bei euch. Ihr tut so viel und habt ein gutes Herz. Gerade jetzt passiert viel, und neue Seiten bei allen zeigen sich — das ist spannend. Ich wünsche mir, dass wir noch lange zusammenbleiben. Niemand versteht mich so gut wie ihr. Ich bin nicht der einfachste Charakter; nur weil ich niedlich aussehe, bin ich kein Plüschtier. Ich will es nicht jedem recht machen. Für euch würde ich viel tun, weil ihr auch viel für mich tut. Respekt, Toleranz und Wertschätzung sind mir wichtig. Mir fehlt nichts Materielles — Hauptsache, wir sind zusammen. Und Carla, vertrau mehr deinem Bauchgefühl, du weißt oft, was richtig ist. Du brauchst nicht immer Hilfe von außen; du wächst und bist schon auf dem Weg.“

Der neue Kater Kasimir — wie findest du ihn, hast du Angst vor ihm, warum knurrst du?

„Ich liebe ihn jetzt schon. Ich bin aufgeregt und will ihn erkunden, an ihm riechen und ihn vielleicht ablecken. Früher ging das mit Kittie nicht so. Ich glaube, wir können Freunde werden. Angst habe ich nicht; eher Sorge, dass ich zu stürmisch bin und etwas falsch mache. Kasimir ist robust, er wird sich erholen. Ich knurre, weil alles aufregend ist und ich noch nicht darf. Ich will ihn gern ganz für mich haben — einen Katzen-Kumpel, keinen zweiten Hund. Wann darf ich ihn endlich richtig ablecken?“

Ein Unfall mit der Kutsche während des Trainings und warum ein Pferd sich ein eigenes Boxenschild wünscht.

Kutschunfall im Training: Was ist wirklich passiert – Hoffnung auf Heilung.

Druck in der Ausbildung zum Kutschpferd. Was genau ist passiert?

Eine Tierkommunikation am Telefon mit einer Pferdebesitzerin, deren Stute einen Kutschunfall im Training während ihrer Ausbildung als Kutschpferd hatte. Da die Besitzerin so gut wie nie während der Trainingseinheiten anwesend war und auch sonst niemand am Hof den Unfall gesehen hat, wusste sie nicht was wirklich passiert war, da die Trainerin wortkarg blieb und abwiegelte.

Die Besitzerin wusste nur eins: es musste etwas Dramatisches passiert sein, denn seit dem Vorfall war die Stute apathisch. Zwar hatte sie keine akuten körperlichen Verletzungen, aber sie war psychisch zusammen gefallen. Sie stand teilnahmslos in ihrer Box, frass aber normal ihr Futter. Ihrer Besitzerin gegenüber war sie abgewandt und begrüsste sie nicht mehr, sondern drehte sich in der Box von ihr weg.

Mit anderen Pferden auf dem Paddock war sie gern zusammen, da schien sich nichts verändert zu haben. Sobald sie aus der Box geholt wurde und es Richtung Platz ging, wurde sie ungehalten. Sobald sie das Gepolter von Springstangen (Holz) hörte wollte sie weg, sie riß sich aber nie los, jedoch wäre das nur eine Frage der Zeit, war sich ihre Besitzerin sicher.

Mit diesen Informationen starte ich ins Gespräch mit der Stute und frage als erstes:

Wie ist der Unfall passiert und was ist der Stute widerfahren?

Die Trainerin setzte wiederholt ein hartes Vorgehen ein (die Stute zeigte Bilder von viel Gerteneinsatz) und verlangte ständige Wiederholungen eines Kommandos, weil es ihr noch nicht gut genug war was die Stute leistete. Die Stute zog einen Trainingssulky, die Trainerin lief bockig nebenher (Stute beschrieb eine grobe Energie, die von der „Herrischen“ Frau ausging). Immer und immer wieder wurde diese eine Sache wiederholt, das engte die Stute ein und so wollte sie sich der Situation entziehen indem sie die Flucht ergriff. Mit schleifenden Fahrleinen und Sulky hintenan. In ihrer Panik rannte die Stute über den Platz, der im hinteren Teil von einem Holzzaun begrenz wurde. Sie hat nicht ganz die Kurve bekommen und der Sulky krachte in den morschen Holzzaun. Sie hat dann angehalten, die Trainerin wurde dann grob, stellte sie aber zumindest wieder in die Box und beendetet das „Training“.

Die Stute beschreibt die vorherigen Trainingsstunden auch als grob und unfair, aber es sei nie so eskaliert. Sie war enttäuscht, dass ihre Besitzerin nie während des Unterrichts zugegen war um eingreifen zu können, wenn es wieder unfair wurde. Sie fühlt sich im Stich gelassen, allein mit dieser herrischen Frau (die sie als wütenden Kobold bezeichnete)

Welche Folgen hat der Unfall für die Stute?

Die Stute berichtet von ziehenden, brennenden Schmerzen in den Beinen, die Berührung unangenehm machen. Vor allem draußen, wenn im Gelände Halme oder Zweige sie unverhofft berühren. Sie wird panisch und ist kaum zu halten, sobald sie jemandem auf dem Springplatz hört, der Stangen räumt oder generell das Klappern von Holz, denn sie verbindet es mit dem Zerbersten des morschen Holzzauns.

In sich zurückgezogen will sie in ihrer Box stehen und ihre Ruhe haben, sie will weder spazieren gehen noch irgendetwas „arbeiten“. Nicht mit ihrer Besitzerin und schon gar nicht mit Fremden. Da traut sie niemandem mehr. Sollte wieder jemand Fremdes kommen, würde sich sich heftig wehren und verweigern, erzählt mir die Stute. Nochmal passiere ihr das nicht, sie lässt so etwas nicht noch einmal über sich ergehen.

Lediglich auf dem Paddock/Weide ist für die Stute alles unverändert, sie genießt die Gesellschaft mit den anderen Pferden. Dort wirkt sie zufrieden und „ganz“.

Wie soll es nach einem Unfall weitergehen. Was wünscht sich ein Pferd?

Klare Vorstellungen der Stute: mehr frische Luft, wenn sie ab nachmittags in ihrer Box stehen muss, das sei ihr bisher zu stickig. Die Besitzerin meint, es gäbe zwar ein Fenster in der Box, aber das lässt sich nicht öffnen, sie wird sich entweder um eine Paddock Box bemühen oder das Fenster reparieren lassen.

Und ganz wichtig sei ihr ein Boxenschild bei dem ihr Name groß und deutlich zu lesen ist, denn alle anderen Pferden hätten wohl eins, nur sie eben nicht. Die Besitzerin erzählt mir, die Stute habe kein Boxenschild, weil sie nie das passende Foto dafür fand. „Nur der Name, es soll kein Bild drauf.“ erwidert die Stute darauf.

Die stärkste Forderung der Stute kommt zum Schluss: keine fremden Trainer mehr bis auf unbestimmte Zeit, sonst wird sie sich wehren. Falls sie es irgendwann wieder zulassen sollte, dann nur unter permanenter Aufsicht der Besitzerin, die dann auch eingreifen soll und sich nicht von vermeintlicher Autorität einschüchtern lassen soll. Sie erklärt im nächsten Satz auch gleich, dass der jetzige Tierarzt auch in diese Kategorie fällt und ob nicht dieser „andere“ kommen könnte. Tatsächlich gibt es einen „festen“ Tierarzt, der aber beim letzten Termin seine Vertretung schickte, die der Stute eher zusagt.

Die Stute wünscht sich eine sanfte osteopathische Behandlung durch eine nette Frau, die ruhig und langsam arbeitet. Außerdem möchte sie, dass ihrer Besitzerin ein paar Handgriffe für die alltägliche Anwendung gezeigt werden.

Ist Heilung möglich?

Zeit. Es braucht Zeit. Geduld und Zeit. Da sein. Für die Stute, für sich selbst. Reflektieren der eigenen Handlungen. Mut zur Wahrheit. Ehrlichkeit.

Pferde sind weise Tiere und haben immer eine Herzensbotschaft für ihren Menschen. Erfahre die Botschaft deines Pferdes mit Tierkommunikation

Berührende Herzensbotschaften der Pferde an ihre Menschen

Tierkommunikation: Worte von Pferden die ihre Menschen mitten ins Herz treffen

Wenn ich mit Pferden (oder Hunden und Katzen) für ihre Menschen in der Tierkommunikation spreche, stehen Umgang (schwieriges Benehmen), körperliche Befindlichkeiten (Schmerzen, Unwohlsein, Einschränkungen) und die „Wohnsituation“ (Box, Aktivstall, Paddock Box) des Pferdes auf dem Fragebogen. Teilweise streifen die Antworten darauf seelische Themen, entweder beim Pferd oder Mensch.

Werden Pferde nun direkt gefragt, was sie ihrem Menschen sagen möchten, blühen sie auf, weil sie wahrhaftig gehört werden. Pferde haben unendlich weise Botschaften für ihre Menschen. Botschaften, die mitten ins Herz treffen und ein Feuer entzünden.

Wie oft bekam ich eine Mail des Pferdemenschen, dass nicht die Antwort nach dem Stallwechsel den ausschlaggebenden „Aha-Moment“ brachte, sondern die Botschaft am Ende des Pferdegesprächs.

Diese kleine kurze Randnotiz von Pferdeherz zu Menschenherz. Eine Regieanweisung von Pferdeseele zu Menschenseele, die auf innige Weise verbunden sind.

Einige dieser Herzensbotschaften sind hier zu lesen, für dich. Mögen sie dein Herz öffnen und deinen Kopf frei machen für frische Gedanken und sprudelnde Impulse. Und vielleicht möchtest du auch die Botschaft deines Pferdes (Hund oder Katze) erfahren?

Im Übrigen sind diese Botschaft nicht auf die Lebenszeit deines Pferdes (Hund oder Katze) beschränkt, da auch nach dem Tod sprechen mit Pferden möglich ist, kann dir dein verstorbenes Pferd seine Botschaft erzählen.

— eine Stute über Wachstum:
Geh den Weg den du begonnen hast unbedingt weiter. Auch wenn es sich manchmal so anfühlt, als würdest du feststecken. Ich vertraue dir, und ich weiß, dass wir gemeinsam wachsen werden.

Auch Hunde haben Botschaften für ihre Menschen

— eine Hündin über Weitsicht:
Jede noch so schwierige Situation bringt Gutes hervor – auch wenn du es erst rückblickend erkennen kannst, vertraue darauf!

Viele Tiergespräche – viele Botschaften

Mit der Frage „Was möchtest du deinem Menschen noch mitteilen?“ lassen sich Tiergespräche wunderbar abschließen. Fast jedes Pferd (Hund, Katze) hat noch etwas zu sagen, sei es es auch nur ein Satz.

Noch mehr Pferdebotschaften

— ein Wallach:
Lass dich nicht verunsichern durch andere Menschen um dich herum, die Energie von dir saugen und oft nur neidisch auf dich sind, weil sie auch gern ihr Situation ändern möchten, aber glauben für immer festzustecken. Das tun sie auch, sie müssen den Leidenden spielen. Was bleibt ihnen sonst noch?
— eine Stute:
Nicht beirren lassen auf deinem Weg, du bist schon so weit gekommen. Lass dumme und ignoranten Menschen am Wegesrand liegen, wenn sie dich runterziehen, festhalten und am Weitergehen hindern wollen. Du bist in diesem Leben nicht dazu bestimmt sie mitzuziehen und voranzubringen. Deine Aufgabe ist zu unterscheiden, wer Unterstützung annehmen kann und wer nur vorgibt Veränderung zu wollen. Schau genau hin.
— ein Wallach:
Nichts lässt sich erzwingen. Beiße dich nicht fest, ändere deinen Fokus. Sei es dir wert in deine Größe zu kommen, die du so sehr verdient hast. Jetzt und im früheren Leben. Für uns. Ohne dich, bin ich nicht
— ein Wallach:
Dank dir bin ich Prinz und König. Jetzt bin ich das Pferd, was ich hätte früher schon sein können. Alles ist nun gut. Danke.
Huhn ist über Nacht verschwunden und wurde dank Tierkommunikation gefunden

Vermisstes Huhn Mavis: Wie sie die „Wildnis“ überlebte und nach Hause fand

Die Ausnahme von der Regel

Normalerweise spreche ich nicht mit verschwundenen Tieren oder vielmehr mit verschwundenen Tieren von Menschen, die ich nicht kenne. Bei denen ich nicht abschätzen kann wie sie mit den Antworten umgehen. Denn was manche Antworten auslösen könnten, kann ich ohne psychotherapeutische Ausbildung nicht auffangen.

Hier lesen warum keine Tierkommunikation für vermisste Tiere anbiete

Das Gespräch mit der verschwundenen Mavis habe ich geführt, weil ich die Besitzerin durch vorherige Pferdegespräche kannte und sie sich des „Risikos“ bewusst war.

Huhn wird vermisst: die Suche nach Mavis

Ich werde gefragt, ob ich mit einem verschwundenen Huhn namens Mavis sprechen könnte. Mavis hätte sich am Abend vorher vom Hof entfernt, der Fuchs sei auch unterwegs, sagen Nachbarn. Die ganze Familie suchte gestern stundenlang nach Mavis. Nichts.

Gleich morgens suche ich die Verbindung zu Mavis um mit ihr zu sprechen. Hoffentlich lebt sie noch.

Mavis, lebst du noch und wo bist du?

Ganz aufgeregt und orientierungslos antwortet sie: „Ja, ich lebe noch. Auch wenn es sich manchmal kaum so anfühlt. Ich weiß nicht genau, wo ich bin, alles ist fremd und irgendwie gruselig. Die letzte Nacht war „arschkalt“, meine Beine und Füße sind klamm und ich bin müde. Ich sehe ja nichts im Dunkeln und die komischen Geräusche machen mir Angst.

Ich stecke im Busch / Gestrüpp, es ist dornig und Laub liegt auf dem Boden. Gras gibt es hier nicht, nicht einmal vertrocknetes. Ich versuche den Weg nach Hause zu finden.

Der Fuchs wird mich nicht kriegen. Ich bin schneller und schlauer, obwohl ich hungrig und müde bin. Ich will nur nach Hause. Für mich fühlt es sich an, als sei ich schon sehr weit gelaufen.“

Gerettet: endlich wieder zu Hause auf dem Hof

Mavis ist im Gespräch zwar nörgelig, aber wer wäre das nicht bei Hunger und Müdigkeit, trotzdem ist sie selbstsicher, dass der Fuchs sie nicht bekommen wird und sie nach Hause findet.

Eine halbe Stunde nachdem ich mit der Besitzerin gesprochen habe, kommt die Nachricht: Mavis stand eben auf dem Hof. Gesund und munter. Stolz wie immer. Alle sind erleichtert.

Ein Idealfall – Nicht die Regel!

Tierkommunikation kann viel bewirken, aber nicht zaubern und Wunder vollbringen, bitte bedenkt das immer.

So schön und magisch sich solche Berichte lesen und den Eindruck erwecken alles ist rosa Glitzerstaub und man muss nur ganz dolle dran glauben und sich was wünschen: dieser Fall ist eine Ausnahme, keinesfalls die Regel.

ℹ️ Hinweis

Tierkommunikation garantiert keine Problemlösung. Tierkommunikation ist Ursachenforschung!

Manche Pferde, Hunde, Katzen mögen ihren Namen nicht, sie ignorieren Rufe und hören nicht auf ihren Namen. Ein Namenswechsel ist dann nötig.

Warum dein Tier seinen Namen hasst & wie ein Wechsel alles verändert

Namen tragen Bedeutung: Warum Tiere einen neuen Namen wählen

Ein Name ist nicht nur ein Wort. In ihm schwingen Erinnerungen und Emotionen mit. Und genau wie wir Menschen reagieren auch unsere Tiere sensibel auf das was ihr Name im Gepäck mitbringt. In Tierkommunikationen zeigt sich oft: Nicht jedes Tier mag seinen Namen. Manche wollen ihren bestehenden Namen abändern ( von Albert zu Alberto), schlagen neue vor (Hildegard zu Rose) oder überlassen ihrem Menschen einen neuen Namen zu finden, Hauptsache der alte Name „kommt weg.“

Warum? Sie verbinden schlechte Erfahrungen / Erinnerungen mit ihrem Namen, er erinnert sie ständig an ein altes längst abgelegtes Leben oder sie haben schlicht den Wunsch ihre Persönlichkeit klar auszudrücken.

Kein Tier entscheidet sich aus Lust und Laune „mal eben so“ für einen Namenswechsel. Für das „Warum“ soll dieser Artikel Bewusstsein schaffen. Vielleicht hast du selbst aus einem Gefühl heraus dein Pferd (Hund, Katze) umbenannt und nach dem Namenswechsel lief das Miteinander besser. Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.

Wie schlechte Erfahrungen / Erinnerungen den Namen belasten können

Ein früher gewählter kann für das Tier im Laufe der Zeit eine ganz andere Bedeutung bekommen. Manche Tiere verbinden ihn mit etwas, das sie ablehnen oder das ihnen schlicht nicht guttut. Ganz gern, wenn die Menschen (meist Außenstehende, die vom Namen auf das Benehmen des Tieres schließen). Hören sie den Pferdenamen „El Diablo“, gehen sie wahrscheinlich eher nicht von einem kuschelig braven anfängergeeignetem Pferd aus. Es entstehen Vorurteile, die sich auf das Pferd übertragen können (Können- nicht müssen!) Passend dazu der Satz: Der Name ist Programm oder Nomen est Omen.

Manche Hunde, Pferde oder Katzen sprechen in Tierkommunikationen von anderen Tieren, die sie nicht mögen, aber die denselben Namen tragen und sehen sich mit ihm in einen Topf geworfen. Oder sie haben mit dem Namensträger schlechte Erfahrungen gemacht und möchten nicht daran erinnert werden. Ihr Name lässt sie sich unwohl fühlen.

Andere wiederum empfinden ihren Namen als „Allerweltsnamen“. (Einige Katzen namens Luna empfanden es so). Sie möchten herausstechen, etwas Besonderes sein – ihr eigener Name soll das widerspiegeln, aber so wird das wohl nichts.

Auch „biografische Gründe“ spielen eine Rolle: Tiere, die in ein neues Leben starten, möchten oft ihren alten Namen hinter sich lassen, weil er zu sehr mit der Vergangenheit verknüpft ist. Ein neuer Name kann für sie ein Symbol für einen Neuanfang sein. Ganz passiert das schon bei Hunden und Katzen aus dem Tierschutz, da vergeben die Besitzer sofort neue Namen. Und das ist gut!

Der Klang selbst kann ebenfalls ein Auslöser sein: Manche Tiere mögen die Lautfolge oder die Tonhöhe schlicht nicht.

Und manchmal passt ein Name einfach nicht mehr zur aktuellen Lebensphase – was als Fohlen, Welpe oder Kitten niedlich klang, wirkt später nicht mehr stimmig. Als erwachsener Mensch möchten die wenigsten mit ihrem Spitznamen aus dem Sandkastenalter angesprochen werden, der fast immer ein innerliches Zusammenzucken auslöst!

Wenn der Rufname fast nur in schlechten Situationen benutzt wird

Die Art und Weise wie der Name im Alltag verwendet wird ist ein weiterer Grund für einen gewünschten Namenswechsel. Denn Namen sind nicht nur neutrale Rufsignale – sie transportieren immer auch eine Stimmung.

Viele Tiere berichten, dass ihr Name vor allem in Momenten erklingt, in denen sie ermahnt oder gemaßregelt werden. Wenn der Name fast ausschließlich beim Schimpfen, Rufen aus Ungeduld oder in genervtem Tonfall fällt, verknüpfen sie ihn unweigerlich mit Stress oder Kritik. Auf Dauer wird der Name dann zu einem Auslöser für unangenehme Gefühle, statt Vertrauen und Nähe zu fördern. Kennen wir nicht alle diese Situation aus der Kindheit in der wir sofort wussten was für eine Stimmung herrscht und gleich sicherlich nichts Gutes folgen wird, wenn die Eltern unseren vollen Namen riefen? Warum soll es Tieren nicht genau ergehen?

Wird der Name inflationär in einem negativen Zusammenhang benutzt also als ständige Ermahnung oder Verwarnung, dann bekommt er einen schlechten „Ton“. Gern noch kombiniert mit „Lass das!, Hör auf! oder Nein!“ (Der Futterwagen rollt vorbei, Pferd scharrt mit dem Huf oder tritt gegen die Boxentür, Pferd hampelt beim Schmied oder Tierarztbesuch herum.) Dann nervt der eigene Name nur anstatt Freude zu wecken.

Tierkommunikation: Wenn der Pferde Name nicht passt

Wie ein Wallach sich endlich „gerufen“ fühlt

Ein neuer Name kann unglaubliche Wirkung haben. In diesem Fall wollte der Wallach einen neuen Namen, weil ihm der alte zu klein und bedeutungslos war und ihm aus seinem alten Leben folgte (kein netter Vorbesitzer). Sein Name sagte nichts über ihn aus, über seine wahre Größe. Seine Besitzerin machte sich noch während unseres Gesprächs Gedanken über einen neuen Namen.

Die Bestätigung den „richtigen“ Namen gewählt zu haben, kam als dramatische Situation daher. Die Herde war durch den Zaun gebrochen und rannte quer über den Acker. Die Besitzerin rief ihr Pferd (beim alten Namen), keine Reaktion. Plötzlich hatte sie das Bedürfnis laut seinen neuen Namen zu rufen, beim 3. Ruf stoppte „Gandalf“ (neuer Name) und verfiel er in den Schritt. Als sie auf ihn zuging blieb er stehen. Dabei sagte sie immer wieder seinen neuen Namen. Dann am Strick lief er problemlos mit ihr zurück zur Koppel und der Rest der Herde folgte den beiden.

Was nach einer Szene aus einem kitschigen Pferdeflüsterer Film klingt, ist die Bestätigung, dass Namen mehr sind als eine Aneinanderreihung von Buchstaben.

Nächster Fall

Wie eine Stute mit ihrem neuen Namen erblüht

„Ich empfinde meinen Namen nicht mehr passend, ich bin das nicht mehr. Die „wilde Hilde“ (von Hildegard) ist verschwunden. Mein neuer Name sollte weicher klingen, denn ich bin jetzt sanfter. ich möchte mich angesprochen fühlen.“

Die Stute ist ihrem alten Namen entwachsen: Hildegard. Von anderen Einstellern im Stall bekam sie den ruppigen Spitznamen „wilde Hilde“. Der fühlte sich schrecklich an und auch ihr Ursprungsname „Hildegard“ klang wenig liebevoll nach Meinung der Stute. Sie wünscht sich einen weichen Namen, der ihre innere Entwicklung widerspiegelt, seit sie bei ihrer neuen Besitzerin ist. Ihre Wahl fällt schließlich auf „Rose“ (englisch gesprochen). Ein Name für ihr Aufblühen steht und der sie stolz macht.

Nächster Fall

Tierkommunikation: Wenn der Katzen Name nicht passt.

Neuer Name für die Katze: Lienz zum Kuscheln

„Ich möchte einen Namen, der mich klein und niedlich macht!“

Katze Salem (vor 4 Monaten aus dem Tierheim geholt) im Gespräch. Ihre Besitzerin möchte wissen, ob die Katze überhaupt gestreichelt werden möchte und was sie dann tun könnte um Salem zu Kuscheleinheiten zu bewegen.

Salem lenkt sofort auf ihren Namen, er sei zu stark und vor allem zu männlich, sie fühlt sich nicht nur nicht angesprochen, eher abgelehnt und verneint in ihrer Natur. Sie ist ein wuchtige Katze und wünscht sich einen Namen, der sie „verkleinert und niedlich macht“.

Im Feedback lese ich den neuen Namen: Mini. Kurz und niedlich. Und das Beste daran, Mini (früher Salem) taute sofort nach der Tierkommunikation auf, weil das Namensthema endlich geklärt wurde, sie forderte schon ein paar Mal zum Streicheln auf. Mit dem Namenswechsel kam die Lizenz zum Kuscheln.

Nächster Fall

Das Bedürfnis einer Katze nach Normalität

Wieder eine Katze aus dem Tierschutz. Sie lässt sich nicht streicheln oder zum Spielen verleiten, stattdessen verkriecht sich tagsüber unterm Sofa, in Schränken, überall dort wo es dunkel ist, dort fühlt sie sich sicher.

Unsichtbar will sie bleiben, man hatte ihr die Babys weggenommen. Ihre Besitzerin bedrängt die Katze nicht, wird ihr alle Zeit lassen die es braucht. Trotzdem möchte sie Katze Isolde jede Unterstützung geben, die sie sich wünscht.

„Ich will nichts Besonderes sein, nur in Ruhe gelassen werden und hier sein dürfen. Mein Name soll keine Aufmerksamkeit erregen“

„Minka“ sagt die Katze. Einfach nur Minka. Einen typischen Katzennamen möchte sie, einen den viele Katzen tragen. Sie möchte keine Aufmerksamkeit erheischen, nicht über ihren Namen, nicht über ihre Geschichte oder ihr Verhalten. Ihr ist es wichtig „normal“ zu sein. Eine Katze wie viele andere auch. Ohne besondere Geschichte oder Merkmale. Die Vergangenheit soll vergangen sein. Ein neuer Name soll Ruhe und Normalität bringen.

Das Feedback: Minka reagiert jetzt auf den Ruf der Besitzerin und zeigt sich auch mal tagsüber. Ein erster Schritt ist gegangen. Ob sie sich streicheln lässt, wird die Zeit zeigen.

Nächster Fall

Tierkommunikation: Wenn der Hunde Name nicht passt.

Wenn der Name nach einem Kommando klingt

In der Tierkommunikation äußerte sich Rüde „Albert“ über seinen Namen. Er empfindet ihn zu hart, für ihn klingt er nach einem Befehl und ewiger Hundeschule. Stattdessen schlägt er „Alberto“ vor. Für ihn klingt das weicher, außerdem würde dieser Name seiner Persönlichkeit entsprechen. Im Übrigen war das Thema der Namenszufriedenheit keine der ursprünglichen Fragen der Besitzerin, der Rüde sprach es von sich aus an!

„ „Albert“ klingt nach einem Kommando, aber nicht nach einem Namen. Das fühlt sich nach Hundeschule an. Ich wähle „Alberto“, es klingt weicher und fühlt sich wohlig an. diesen Namen würde ich stolz tragen.“

Im Nachgespräch erzählte Albertos Besitzerin, sie glaubt ihn jetzt stolzer an der Leine laufen zu sehen. Er wirke größer. Über die Namenswahl ihres Hunde schmunzelte sie und rätselt, ob es der in der Verbindung mit den jährlichen Italien Urlauben stehe. Aber dazu hat ihr Hund sich nicht geäußert.

In einen 2 Katzen Haushalt kommt eine weitere 3. Katze dazu und unter den ersten beiden Katzen entsteht Streit. Pinkeln und markieren.

Streit im Mehrkatzenhaushalt: Wie 3 Katzen Frieden schließen.

Kater Milo und Katze Casa kommen gut miteinander aus. Ihr Leben ist gut. Ihre Besitzer holten eine dritte Katze namens Kiri dazu. Die gewohnte Ordnung ist durcheinander. Milo schmeckt das nicht und rebelliert. Was nun? Ein Gruppengespräch mit Kater Milo und Katze Casa.

Kater Milo schafft klare Verhältnisse: Wir sind keine Geschwister!

Milo, der Kater, ergreift sofort das Wort, bevor die erste Frage gestellt ist. Gleich zu Beginn will er eins unbedingt an seine Besitzer loswerden: „Wir sind keine Geschwister! bitte hört auf immer wieder zu behaupten wir wären es. Das stimmt einfach nicht. Es gibt kein Geschwistergefühl. Ich bin Milo, ein eigenständiger Kater, und ich will auch als solcher gesehen werden. Mir geht es gut, aber ich wünsche mir mehr Unabhängigkeit. Manchmal ist das Bemuttern schön, manchmal zu viel. Ich brauche Raum, um ich selbst zu sein.“

Mit dieser Haltung starten wir ins Gespräch.

Warum pinkelt Milo ins Haus?

Milos Worte: „Ihr fragt euch, warum ich manchmal nicht ins Katzenklo gehe? Weil ich ein eigenes will. Ich brauche meinen Abstand, nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Wenn ihr (das Besitzerpaar) immer wieder über dieselben Themen sprecht, nervt es mich. Casa kann das, aber ich nicht. An ihr prallt das ab, aber ich bin feinfühlig. Ich möchte ein eigenes Klo – nur für mich. Sonst muss ich mir eben andere Lösungen suchen. Schafft mehr Toiletten an, damit garantiert immer eine sauber ist“

Milo will Leichtigkeit im Alltag

Milo antwortet: „Was ihr für mich tun könnt? Weniger müssen, mehr wollen. Mehr Freude, mehr Leichtigkeit. Ich habe genug, aber manchmal lastet euer Druck auf mir. Bitte hört auf, mich ständig hochzunehmen, zu tragen oder mit mir in Babysprache zu sprechen, das gefällt mir nicht. Das ist albern. Ich will ernst genommen werden. Und ich will selbst entscheiden, wann ich draußen bin und wann nicht. Ich kann euch nicht ständig trösten, mir ist das zu viel, ich brauche Luft“

Dann richtet sich das Gespräch an Katze Casa und ihr Problem mit dem Neuzugang Kiri.

Casas Problem mit Kiri

Casas Worte: „Kiri gehört nicht zu uns. Milo und ich sind ein Team, auch wenn er das nicht zugeben würde. Kiri drängt sich dazwischen wie eine nervige Klette. Ihre bloße Anwesenheit reicht schon um mich zu reizen. Für mich gibt es hier nur zwei: Milo und mich.

Warum Katze Casa den Freigang verweigert

Casa hat das wovon viele Wohnungskatzen träumen: sie darf raus. Freigänger will sie aber nicht, sie vermisst draußen nichts.

Warum sie lieber Stubenhockerin ist: „Ich habe kein Interesse an der Welt da draußen. Hier fühle ich mich sicher, weil ich alles im Blick habe und mir keine Veränderung entgeht. Es wäre blöd, wegzugehen und zurückzukommen, während sich zu Hause etwas verändert hat ( Möbel umstellen, noch eine Neue Katze usw.) Später vielleicht, wenn das Baby größer ist (es gibt ein Kleinkind, für Casa ist es ein Baby, weil es unselbständig ist). Ich bleibe lieber hier. Milo hat draußen alles unter Kontrolle, ich regele hier in der Wohnung alles.“

Was Katze Casa sich stattdessen wünscht: Fensterplatz

Casa betont immer wieder wie sehr sie Aufmerksamkeit liebt, nicht dass sie die nicht schon bekäme, aber sie möchte mehr. Sie beschreibt wie sie gerne gebürstet werden will, obwohl sie eine Kurzhaar Katze ist, wäre ihr das sehr wichtig. Ihr Fell soll glänzen, sie will königlich erscheinen. Ihre Besitzer dürfen sie sehr gern viel herumtragen und streicheln. Dabei erwähnt sie, dass Milo das nicht besonders mag und sie gern seine „Anteile“ annimmt ( Tragen und Streicheln).

Nur weil sie den Freigang verweigert, möchte sie trotzdem den Blick nach draußen haben. Das Fensterbrett sei aber zu eng um gemütlich zu sitzen oder liegen. Da mögen die Besitzer doch bitte etwas ändern. Casas Besitzerin bestätigt, dass es ein großes Fenster gibt, dies aber mit Orchideen zugestellt ist, sie ist sofort bereit das zu ändern und einen schönen Aussichtsplatz für Casa zu schaffen.

Milo möchte seinen eigenen Schlüssel

Natürlich im übertragenen Sinn. In der letzten Zeit wurde die Katzenklappe nachts geschlossen, damit der Kater die Nacht drin bleibt. Aus Sicherheitsgründen sagt die Besitzerin. Das passt Milo überhaupt nicht, er fühlt sich bevormundet und entspricht nicht seinem Freiheitskonzept. Wieder betont er kein Baby zu sein. Die Katzenklappe soll wieder geöffnet werden. Er will entscheiden wann er „auf Streife geht“ und nicht seine Besitzer.

wie immer gilt:

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Hinweis: Alle hier veröffentlichten Berichte stammen aus echten Tierkommunikationen. Sie wurden behutsam gekürzt und zusammengefasst – und doch sind viele Originaltöne der Pferde, Hunde und Katzen darin zu lesen. Selbstverständlich liegt für jede Veröffentlichung das Einverständnis der Besitzer vor.

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