Monat: August 2025

Tierkommunikation mit einem Pferd für Ruhe und Struktur. Weg zum Reitpferd.

Pferdegespräch mit Stute Sunny und ihre Frage nach Struktur, Ruhe und Vertrauen

Zufriedenheit über den bisherigen (gemeinsamen) Weg

Sunny beschreibt sich selbst als stark ( Persönlichkeit und Kraft betreffend), klar in ihren Vorstellungen und in sich ruhend: ausgeglichen. Sie fühlt sich nicht wie eine „typische“ Stute, mit schwankenden Gemütszuständen, sondern ausbalanciert und überlegt.

Hektik und Trubel sind nichts für sie, sie mag keine größeren Herden (nicht mehr als 6 Stuten bitteschön), stattdessen liebt sie die Natur, Momente der Stille wo sie allein am Ende der Eide nah am Waldrand steht und für sich sein kann. Nur dort kann sie ihre Energie auf gesunde Weise entfalten und „durchatmen“.

Manchmal machen ihr grelles Licht und Hitze zu schaffen, doch insgesamt ist sie zufrieden mit ihrem Leben und dem gemeinsamen Weg. Sie wünscht sich für helle Wintertage eine Maske, die das Licht mildert.

Sunnys Wunsch nach Ruhe und klarer Struktur

Sunny braucht Ruhe und Beständigkeit, nur so kann sie ein zufriedenes Leben führen und die Leistung bringen, die sie selbst von sich erwartet und unbedingt für ihre Besitzerin leisten will.

Sie spürt, dass ein Umbruch ansteht und alte Strukturen „zerbrechen „bröseln“ (O-Ton Sunny). Diese Veränderungen akzeptiert sie, solange ihr feste Abläufe Sicherheit geben, eine Leitplanke zum orientieren.

Ein kleiner Wald, Blätterrauschen und eine überschaubare Herde sind ihre Vorstellungen von einem guten Leben. Dinge die sie jetzt bereits hat und nicht verändert werden sollen. Zusätzlich wünscht sie sich unterstützende Behandlungen (welche das sind soll ihre Besitzerin entscheiden), frisches Saftfutter und der aktuelle Salz Leckstein muss ausgetauscht werden, der schmeckt ihr nicht.

Gedanken über ein Fohlen – „Willst du Mutter werden?“

Die Vorstellung, ein Fohlen zu bekommen, erfüllt Sunny mit gemischten Gefühlen. Sie zweifelt, ob sie dieser großen Aufgabe gewachsen wäre, und weiß, dass sie viel Unterstützung bräuchte. Von der Herde und von ihrer Besitzerin.

Besonders wichtig ist ihr, dass ein mögliches Fohlen niemals von ihr getrennt würde. Der Schmerz von Trennung und Verlust sei für Pferd und Fohlen gleichermaßen kaum zu ertragen. Wenn das nicht garantiert werden kann, möchte sie kein Fohlen haben. Bei der Wahl des Hengstes ist eine Top Hufstruktur ihr oberstes Auswahlkriterium, erst danach kommt der Farbwunsch: ein Fuchs soll es sein.

Sunnys Lebensaufgabe: Natürlichkeit und Weg Gefährtin

Sunny sieht ihre Aufgabe darin, „Pferdwesen in seiner reinsten Form zu sein“ – frei, in der Natur und Teil einer harmonischen Gemeinschaft. Sie möchte Leitfigur sein, an dem sich andere Pferde messen und orientieren, jedoch nicht als „Showpferd“ (Turnierpferd), sondern in natürlicher Stärke (im Herdenverband). Sunny sieht sich als Weg Gefährtin / Unterstützerin ihrer Besitzerin: um sie von hinderlichen Mustern zu befreien, ihr beim Wachsen in die eigene Stärke beizustehen (seelischen Beistand leisten, wenn die Außenwelt wieder „doof“ zu ihr ist). Sunny beschreibt wie beide voneinander profitieren und jeder in seine Größe kommt, die ihm zusteht und wie sie trotz aller Widrigkeiten ein Team sind und bleiben werden.

Wie Sunny sich die Zukunft wünscht

Für die Zukunft wünscht sich Sunny Ruhe, Sicherheit (klare, feste Strukturen) und keine überraschenden Wendungen. Falls sich Änderungen ergeben, möchte so früh wie möglich darüber informiert werden. Ihre Besitzerin soll dann ausführlich darüber sprechen, damit Sunny ein besseres Gefühl für die Situation bekommen kann. Spontanität belastet sie, sie braucht Zeit und klare Absprachen. Besonders wichtig ist ihr eine strukturierte Begleitung. Kinder mag sie gern, wenn sie sanft und respektvoll sind und solange ein Erwachsener (bestenfalls Sunnys Besitzerin) dabei ist um einzugreifen.

Unsicherheit auf bestimmten Reitwegen: „Warum verhältst du dich so?“

Ausreiten ist kein Problem, bis zu einer Weggabelung, dort möchte Sunny nicht rechts abbiegen, auch nicht geführt werden. Sie verweigert diese Abzweigung komplett. Sie ist kein ängstliches oder scheues Pferd, führt Gruppen an und kann trotzdem entspannen. Aber dort geht sie nicht lang. Sie erzählt von einem Unfall, der dort passiert ist. Erst harmlos hat sich aus dem Unfall des Pferdes ein schwieriger Heilungsprozess ergeben der nach Monaten leider zur Einschläferung des „Unfallpferdes“ führte. Sunny stand nur 2 Boxen weiter und hat all die Monate intensiv miterlebt und gibt dieser Abzweigung die Schuld und will deshalb dort nicht lang.

Sie ist im Gespräch davon überzeugt eine Tages dort lang zu gehen, nur eben jetzt noch nicht. Sie wird es ihrer Besitzerin anzeigen!

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Hinweis: Alle hier veröffentlichten Berichte stammen aus echten Tierkommunikationen. Sie wurden behutsam gekürzt und zusammengefasst – und doch sind viele Originaltöne der Pferde, Hunde und Katzen darin zu lesen. Selbstverständlich liegt für jede Veröffentlichung das Einverständnis der Besitzer vor.

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Pferdekommunikation Reiten und Umgangsprobleme

Hohe Geschwindigkeit ist das Beste

Aurelio, ein energiegeladenes und selbstbewusstes Pferd, trägt ein klares Ziel in sich: Rennen und zwar schnell. Stillstehen und Langsamkeit frustrieren ihn, auf der Koppel, beim Spazieren gehen oder Reiten. Es geht ihm nicht nur um Spaß, Aurelio muss seine Kraft zeigen Ausdruck, seine Ausdauer und Persönlichkeit. Spaziergänge im gemächlichen Schritt empfindet er als lähmend (und langweilig), vor allem in Gesellschaft älterer, gemütlicher Pferde, er wird dann unleidlich und vermiest jeden Spaziergang. Um sein Temperament in gesunde Bahnen zu lenken, wünscht er sich Training, das ihn fordert – sei es am Fahrrad, beim Joggen oder später im Distanzreiten. Vorankommen ist ihm wichtig. Sein Drang nach Geschwindigkeit wurde bisher als Ungehorsam und Umgangsproblem missverstanden. Während andere spazieren, möchte er zügig voraus.

Reiten mit Gefühl und mit passendem Zubehör

Beim Thema Reiten ist Aurelio deutlich: Er möchte geritten werden, und zwar bald. Er freut sich darauf ein starkes und schönes Reitpferd zu sein was bewundert wird. Auch wenn er es eilig hat, stellt er trotzdem Bedingungen. Auf einen starren, kneifenden Sattel soll verzichtet und lieber ein dick gepolstertes Reitpad benutzt werden. Auch bei der Zäumung macht er Vorschriften: eine Kunststoff statt Metall (Stange bevorzugt, gebrochene Gebisse sind störend für ihn), und ein Stirnriemen mit schwarzen Strass Steinen. Die Reitstunden möchte er lieber abseits von „Zuschauern“ durchziehen. Beim Training wird er ganz auf die Entscheidungen seiner Besitzerin vertrauen und sich nach ihr richten, wenn sie ihm verständlich sind. Trotzdem solle sie die Besitzerin) immer auch die Anweisungen des Trainers hinterfragen und dagegen gehen, falls nötig.

Wenn die Geduld fehlt: Missverständnisse im Umgang

Aurelios Ungeduld wird von manchen schnell als „Ungezogenheit“ abgestempelt. In Wahrheit steckt ein Pferd dahinter, das vorwärts will und sich ausgebremst fühlt. Sein Drag zu Geschwindigkeit wird ihm negativ ausgelegt. Er bittet darum, sich nicht von Außenstehenden verunsichern zu lassen, die meinen, er müsse „in die Schranken gewiesen“ werden, das sei absolut nicht nötig. Er hat für sich erkannt, wenn seine innere Ruhe und sein Bewegungsdruck im Gleichgewicht sind, können er uns seine Besitzerin als Team zusammen wachsen. Er will den Drang zu Kraft und Tempo nicht zurückstecken. Es gibt kein Umgangsproblem mit ihm, er wurde missverstanden.

Ernährung für Kraft und Ausdauer

Wer kräftig und schnell sein will, muss gut fressen, das weiß Aurelio ganz sicher. Deshalb wünscht er sich zusätzlich zum Heu und Weidegang ein Aufbau- und Kraftfutter mit Kräutern mit mehr „Power“, ohne künstliche Zusätze (die würden ihm Körperjucken“ bereiten, was seine Besitzerin später bestätigt, Aurelio hat mal eine allergische Reaktion auf ein Zusatzfutter). Elektrolyte sollten rechtzeitig im Sommer ergänzt werden, allerdings in Pulverform statt als Flüssigkeit (denn die „schmecke merkwürdig dumpf“). Minimale, dafür regelmäßige Hufkorrekturen hält er für angenehmer und gesünder als „Schmied Aktionen“ die zu lange Abstände haben. Wobei er grundsätzlich mit der Bearbeitung und dem Umgang mit ihm dabei zufrieden ist.

Gesundheitliche Probleme

Gibt es nach Aurelios Aussage nicht, denn sein Körper, der sich noch im Wachstum befindet, „hält sich an den Entwicklungsplan“. (O-Ton Aurelio) und seine Besitzerin sorgt regelmäßig für physiotherapeutische Termine. Lediglich die Kastrationsnarbe, die schon etwas älter ist, zwickt manchmal. Da könne bitte etwas getan werden, bittet er seine Besitzerin.

Eifersucht: Aurelios Wunsch nach Exklusivität

Aurelio zeigt sich wenig kompromissbereit, wenn es um die Nähe seiner Besitzerin zu anderen Pferden geht. Er möchte sie nicht teilen, auf „gar keinen Fall“, sie darf höchstens als Urlaubsvertretung einspringen, aber unter „keinen Umständen“ soll sie die Reitbeteiligung weiterführen, die sie im Stall hat. Denn schon bald hätte sie keine Zeit mehr dafür, wenn seine Ausbildung so voran schreitet wie er sich das vorstellt. Da bräuchte sie all ihre Energie für ihn. Die Verbindung zu seiner Besitzerin soll exklusiv bleiben und ein neues Mitglied sein nicht willkommen.

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Hinweis: Alle hier veröffentlichten Berichte stammen aus echten Tierkommunikationen. Sie wurden behutsam gekürzt und zusammengefasst – und doch sind viele Originaltöne der Pferde, Hunde und Katzen darin zu lesen. Selbstverständlich liegt für jede Veröffentlichung das Einverständnis der Besitzer vor.

Wenn Heu fressen Magenprobleme verursacht. Pferd in der Box frisst Heu

Pferd mit Magenproblemen kommt aus der Balance

Wenn Futter zur Belastung wird

Ocean leidet unter der wechselnden Qualität seines Heus. Mal ist es fein, mal grob, aus unterschiedlichen Schnitten – und oft mit Rückständen von Dünger (die er zu schmecken glaubt). Diese ständige Veränderung macht es seinem empfindlichen Magen schwer zur Ruhe zu kommen und sich anzupassen. Eine gleichbleibende Heuqualität wäre für Ocean eine große Erleichterung, aber Diskussionen mit dem Heulieferanten zwecklos sind, da dieser sehr aufbrausend reagiert. Zur Beruhigung des „Grummelmagens“ wünscht sich der Wallach Leinsamenpellets oder Schwarzkümmelpellets in warmer, flüssiger Heucobsmatsche. Schonkost. Immer wieder schwingt bei ihm die Angst vor einer Kolik mit.

Von „überfordert sein unterm Sattel“ hin zur Balance

Zum Reiten zeigt sich Ocean noch nicht vollständig bereit. Er gerät schnell an seine Grenzen, oft ohne es im Voraus zu merken, was ihn zu heftigen Reaktionen verleitet. Dies wird von Außenstehenden als Unerzogenheit missverstanden, dabei ist es Unsicherheit. Er braucht eine Reiterin, die Ruhe ausstrahlt und sich nicht beirren lässt, wenn es wieder einmal mit ihm durchgeht. Besonders wenn sein Magen „Probleme „grummelt“, ist es schwieriger für ihn das Gleichgewicht zu halten. Ocean kann sich dann nicht richtig konzentrieren weder auf sich und schon gar nicht auf einen Reiter. Unbedingt wünscht er ein Reitpad mit dicker Polsterung, statt eines Sattels, der doch „sowieso bloß kneifen oder drücken wird.“

Warum der Wallach nach seiner Besitzerin schnappt

Oceans Beißen / Schnappen ist keine Bosheit, sondern (s)ein Signal: Er spürt, wenn die Erwartungen zu hoch sind und Druck aufgebaut wird. Es gibt doch keinen Grund, jetzt schon alles leisten zu müssen. Er mahnt dazu, sich nicht vom Urteil anderer manipulieren zu lassen und will lieber im eigenen Tempo arbeiten. Auch wenn das von den „Vorgaben der anderen“ abweicht. (gemeint sind Trainer und Bandenprofis) Außerdem wünscht er sich mehr Raum, sowohl physisch als auch energetisch, da er sensibel auf die Ausstrahlungen anderer Pferde und Menschen reagiert.

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Hinweis: Alle hier veröffentlichten Berichte stammen aus echten Tierkommunikationen. Sie wurden behutsam gekürzt und zusammengefasst – und doch sind viele Originaltöne der Pferde, Hunde und Katzen darin zu lesen. Selbstverständlich liegt für jede Veröffentlichung das Einverständnis der Besitzer vor.

Wenn Pferde beißen hat es fast immer mit dem Menschen zu tun, selten mit dem Pferd. Pferde sprechen die Wahrheit

Warum ein Pferd schnappt – Wallach spricht ehrlich über Vertrauen, Schmerz & Freiheit

Wenn Licht und Lärm zur Belastung werden

Rusty leidet an manchen Tagen unter Kopfschmerzen, die besonders bei hellem Sonnenlicht und wechselndem Wetter auftreten. Helligkeit und Geräuschempfindlichkeit setzen ihn zusätzlich unter Stress, vor allem in der Nähe lauter Pferde oder Menschen. Er wünscht sich eine ruhige und ausgeglichene Umgebung. Im Frühjahr könnte eine frühzeitige Fliegenmaske ohne Ohrenschutz helfen, auch beim Reiten. Er wünscht sich ausdrücklich vor allem für helle Tage im Winter (wenn der Schnee reflektiert) eine UV Maske ( er nannte es: Sonnenbrille für Pferde).

Warum Rusty manchmal schnappt

Sein Verhalten ist kein Ausdruck von Dominanz oder Ungehorsam seiner Menschin gegenüber aus einer Laune heraus, sondern seine Art ihr mitzuteilen, dass etwas „falsch“ läuft. Denn oft werden Dinge mit ihm gemacht, die weder ihm noch seiner Menschin gefallen – einfach, weil „man das schon immer so gemacht hat“. Sie schluckt die Anweisungen des Trainers herunter, „weil man Autoritäten ja nicht widerspricht“ (O-Ton Rusty). Er wünscht sich, dass seine Besitzerin für ihre eigene Vorstellung vom Umgang mit Pferden einsteht, die kann Rusty ganz klar in ihren Gedanken erkennen und findet sie gut. Deshalb wird er unwirsch, weil diese Vorstellung von den Anweisungen des Trainers weit entfernt sind und sie gegen ihre und Rustys Natur handelt. Nur wenn beide Seiten einander respektieren, kann eine echte Partnerschaft entstehen, sonst will Rusty nicht mehr mitmachen.

Die Angst, wenn der Tierarzt auf den Hof kommt

Rusty hat schlechte Erfahrungen mit Tierärzten gemacht. Er empfindet sie oft als grob, gehetzt und wenig einfühlsam. Für ihn wirken sie manchmal überheblich und wenig bereit, den Besitzer wirklich anzuhören. Besonders groß ist seine Angst vor Fehldiagnosen und voreiligen Entscheidungen, die schlimme Folgen haben könnten. Rusty hat miterleben müssen wie eine Stute aus seiner Herde wegen falscher Behandlung/Medikamente immer schwächer wurde und dann eingeschläfert wurde. Jedes Mal, wenn nun der Tierarzt auf den Hof fährt, wird er daran erinnert und wird unruhig.

Schmerzen und Körpergefühl

Gelegentlich spürt Rusty ein leichtes Ziehen im hinteren ISG-Bereich. Das sollte aber bitte nicht tierärtzlich behandelt werden, so „schlimm ist es nicht“ (Da kam die Angst vorm Tierarzt wieder durch) Außerdem ist es ihm wichtig, dass sein Rücken – vor allem im Bereich der Kruppe – warmgehalten wird. Er wünscht sich Massagen um das Gewebe „fluffig“ zu halten.

Sein Magen grummelt häufig, und er wünscht sich mehr Ruhe beim Fressen (zu wenig Fressplätze für zu viele Pferde) und besseres Heu. Oft wird fades und „übelriechendes Kraut“ gefüttert (O-Ton Rusty). Ein Zahncheck könnte sinnvoll sein, da er ein Bild von sich während einer Zahnbehandlung zeigte.

Zusammenarbeit, mit Respekt bitte

Rusty möchte mit seiner Menschin arbeiten, aber nur, wenn Rücksicht und Verständnis im Mittelpunkt stehen. Sie sollte unterscheiden können, ob er aus Angst handelt oder einfach keine Lust hat. Er wünscht sich gemeinsame Zeit ohne Druck und ohne Zwang, und er möchte sich nicht verbiegen lassen. Trainer sollten sorgfältig ausgewählt werden, und seine Besitzerin sollte stets anwesend bleiben. Er will unter keinen Umständen von anderen als ihr, gehandelt werde. Keine Reitbeteiligung und auch keine Pflegebeteiligung, er möchte niemand anderem folgen. Bei seinem Vorbesitzer hatte der Wallach häufig wechselnde Reitbeteiligungen, die nicht immer nett zu ihm waren.

Die Angst nicht genug zu sein

Rusty fürchtet, dass er (wieder) abgegeben wird, wenn er sich nicht im gewünschten Tempo entwickelt. Er hat in der Vergangenheit bereits erlebt, als „schwierig“ abgestempelt zu werden. (obwohl es eindeutig an den ständig wechselnden Bezugspersonen lag)

Druckvolle Trainingsmethoden oder monotones „Seilschwingen“ (Horsemanship), bei dem er nicht denken darf, wird er verweigern. Er sagt, dass sich immer stärker dagegen zur Wehr setzen wird. Er sein nicht mehr das Pferd, das innerlich abschaltet, dafür sei er jetzt zu stark.

Der gemeinsame Weg im Sattel

Rusty ist bereit, (wieder) geritten zu werden, wenn gegenseitiges Vertrauen und Respekt gegeben sind. Er wünscht sich flexible Pläne, spontane Entscheidungen zugunsten seines Wohlbefindens und Ausritte in die Natur. Ein Dressurpferd möchte er nicht sein – lieber genießt er kleine Geländehindernisse zum Spaß, ohne Leistungsdruck. Das Thema Freiheit schreibt er sich ganz groß auf die Fahne für sich und seine Menschin, denn auch sie soll weniger Pläne und vollgestopfte Kalender haben um wieder zu leben wie sie es sich doch eigentlich wünscht.

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