Monat: September 2025

Pferde sind weise Tiere und haben immer eine Herzensbotschaft für ihren Menschen. Erfahre die Botschaft deines Pferdes mit Tierkommunikation

Berührende Herzensbotschaften der Pferde an ihre Menschen

Tierkommunikation: Worte von Pferden die ihre Menschen mitten ins Herz treffen

Wenn ich mit Pferden (oder Hunden und Katzen) für ihre Menschen in der Tierkommunikation spreche, stehen Umgang (schwieriges Benehmen), körperliche Befindlichkeiten (Schmerzen, Unwohlsein, Einschränkungen) und die „Wohnsituation“ (Box, Aktivstall, Paddock Box) des Pferdes auf dem Fragebogen. Teilweise streifen die Antworten darauf seelische Themen, entweder beim Pferd oder Mensch.

Werden Pferde nun direkt gefragt, was sie ihrem Menschen sagen möchten, blühen sie auf, weil sie wahrhaftig gehört werden. Pferde haben unendlich weise Botschaften für ihre Menschen. Botschaften, die mitten ins Herz treffen und ein Feuer entzünden.

Wie oft bekam ich eine Mail des Pferdemenschen, dass nicht die Antwort nach dem Stallwechsel den ausschlaggebenden „Aha-Moment“ brachte, sondern die Botschaft am Ende des Pferdegesprächs.

Diese kleine kurze Randnotiz von Pferdeherz zu Menschenherz. Eine Regieanweisung von Pferdeseele zu Menschenseele, die auf innige Weise verbunden sind.

Einige dieser Herzensbotschaften sind hier zu lesen, für dich. Mögen sie dein Herz öffnen und deinen Kopf frei machen für frische Gedanken und sprudelnde Impulse. Und vielleicht möchtest du auch die Botschaft deines Pferdes (Hund oder Katze) erfahren?

Im Übrigen sind diese Botschaft nicht auf die Lebenszeit deines Pferdes (Hund oder Katze) beschränkt, da auch nach dem Tod sprechen mit Pferden möglich ist, kann dir dein verstorbenes Pferd seine Botschaft erzählen.

— eine Stute über Wachstum:
Geh den Weg den du begonnen hast unbedingt weiter. Auch wenn es sich manchmal so anfühlt, als würdest du feststecken. Ich vertraue dir, und ich weiß, dass wir gemeinsam wachsen werden.

Auch Hunde haben Botschaften für ihre Menschen

— eine Hündin über Weitsicht:
Jede noch so schwierige Situation bringt Gutes hervor – auch wenn du es erst rückblickend erkennen kannst, vertraue darauf!

Viele Tiergespräche – viele Botschaften

Mit der Frage „Was möchtest du deinem Menschen noch mitteilen?“ lassen sich Tiergespräche wunderbar abschließen. Fast jedes Pferd (Hund, Katze) hat noch etwas zu sagen, sei es es auch nur ein Satz.

Noch mehr Pferdebotschaften

— ein Wallach:
Lass dich nicht verunsichern durch andere Menschen um dich herum, die Energie von dir saugen und oft nur neidisch auf dich sind, weil sie auch gern ihr Situation ändern möchten, aber glauben für immer festzustecken. Das tun sie auch, sie müssen den Leidenden spielen. Was bleibt ihnen sonst noch?
— eine Stute:
Nicht beirren lassen auf deinem Weg, du bist schon so weit gekommen. Lass dumme und ignoranten Menschen am Wegesrand liegen, wenn sie dich runterziehen, festhalten und am Weitergehen hindern wollen. Du bist in diesem Leben nicht dazu bestimmt sie mitzuziehen und voranzubringen. Deine Aufgabe ist zu unterscheiden, wer Unterstützung annehmen kann und wer nur vorgibt Veränderung zu wollen. Schau genau hin.
— ein Wallach:
Nichts lässt sich erzwingen. Beiße dich nicht fest, ändere deinen Fokus. Sei es dir wert in deine Größe zu kommen, die du so sehr verdient hast. Jetzt und im früheren Leben. Für uns. Ohne dich, bin ich nicht
— ein Wallach:
Dank dir bin ich Prinz und König. Jetzt bin ich das Pferd, was ich hätte früher schon sein können. Alles ist nun gut. Danke.
Huhn ist über Nacht verschwunden und wurde dank Tierkommunikation gefunden

Vermisstes Huhn Mavis: Wie sie die „Wildnis“ überlebte und nach Hause fand

Die Ausnahme von der Regel

Normalerweise spreche ich nicht mit verschwundenen Tieren oder vielmehr mit verschwundenen Tieren von Menschen, die ich nicht kenne. Bei denen ich nicht abschätzen kann wie sie mit den Antworten umgehen. Denn was manche Antworten auslösen könnten, kann ich ohne psychotherapeutische Ausbildung nicht auffangen.

Hier lesen warum keine Tierkommunikation für vermisste Tiere anbiete

Das Gespräch mit der verschwundenen Mavis habe ich geführt, weil ich die Besitzerin durch vorherige Pferdegespräche kannte und sie sich des „Risikos“ bewusst war.

Huhn wird vermisst: die Suche nach Mavis

Ich werde gefragt, ob ich mit einem verschwundenen Huhn namens Mavis sprechen könnte. Mavis hätte sich am Abend vorher vom Hof entfernt, der Fuchs sei auch unterwegs, sagen Nachbarn. Die ganze Familie suchte gestern stundenlang nach Mavis. Nichts.

Gleich morgens suche ich die Verbindung zu Mavis um mit ihr zu sprechen. Hoffentlich lebt sie noch.

Mavis, lebst du noch und wo bist du?

Ganz aufgeregt und orientierungslos antwortet sie: „Ja, ich lebe noch. Auch wenn es sich manchmal kaum so anfühlt. Ich weiß nicht genau, wo ich bin, alles ist fremd und irgendwie gruselig. Die letzte Nacht war „arschkalt“, meine Beine und Füße sind klamm und ich bin müde. Ich sehe ja nichts im Dunkeln und die komischen Geräusche machen mir Angst.

Ich stecke im Busch / Gestrüpp, es ist dornig und Laub liegt auf dem Boden. Gras gibt es hier nicht, nicht einmal vertrocknetes. Ich versuche den Weg nach Hause zu finden.

Der Fuchs wird mich nicht kriegen. Ich bin schneller und schlauer, obwohl ich hungrig und müde bin. Ich will nur nach Hause. Für mich fühlt es sich an, als sei ich schon sehr weit gelaufen.“

Gerettet: endlich wieder zu Hause auf dem Hof

Mavis ist im Gespräch zwar nörgelig, aber wer wäre das nicht bei Hunger und Müdigkeit, trotzdem ist sie selbstsicher, dass der Fuchs sie nicht bekommen wird und sie nach Hause findet.

Eine halbe Stunde nachdem ich mit der Besitzerin gesprochen habe, kommt die Nachricht: Mavis stand eben auf dem Hof. Gesund und munter. Stolz wie immer. Alle sind erleichtert.

Ein Idealfall – Nicht die Regel!

Tierkommunikation kann viel bewirken, aber nicht zaubern und Wunder vollbringen, bitte bedenkt das immer.

So schön und magisch sich solche Berichte lesen und den Eindruck erwecken alles ist rosa Glitzerstaub und man muss nur ganz dolle dran glauben und sich was wünschen: dieser Fall ist eine Ausnahme, keinesfalls die Regel.

ℹ️ Hinweis

Tierkommunikation garantiert keine Problemlösung. Tierkommunikation ist Ursachenforschung!

Manche Pferde, Hunde, Katzen mögen ihren Namen nicht, sie ignorieren Rufe und hören nicht auf ihren Namen. Ein Namenswechsel ist dann nötig.

Warum dein Tier seinen Namen hasst & wie ein Wechsel alles verändert

Namen tragen Bedeutung: Warum Tiere einen neuen Namen wählen

Ein Name ist nicht nur ein Wort. In ihm schwingen Erinnerungen und Emotionen mit. Und genau wie wir Menschen reagieren auch unsere Tiere sensibel auf das was ihr Name im Gepäck mitbringt. In Tierkommunikationen zeigt sich oft: Nicht jedes Tier mag seinen Namen. Manche wollen ihren bestehenden Namen abändern ( von Albert zu Alberto), schlagen neue vor (Hildegard zu Rose) oder überlassen ihrem Menschen einen neuen Namen zu finden, Hauptsache der alte Name „kommt weg.“

Warum? Sie verbinden schlechte Erfahrungen / Erinnerungen mit ihrem Namen, er erinnert sie ständig an ein altes längst abgelegtes Leben oder sie haben schlicht den Wunsch ihre Persönlichkeit klar auszudrücken.

Kein Tier entscheidet sich aus Lust und Laune „mal eben so“ für einen Namenswechsel. Für das „Warum“ soll dieser Artikel Bewusstsein schaffen. Vielleicht hast du selbst aus einem Gefühl heraus dein Pferd (Hund, Katze) umbenannt und nach dem Namenswechsel lief das Miteinander besser. Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.

Wie schlechte Erfahrungen / Erinnerungen den Namen belasten können

Ein früher gewählter kann für das Tier im Laufe der Zeit eine ganz andere Bedeutung bekommen. Manche Tiere verbinden ihn mit etwas, das sie ablehnen oder das ihnen schlicht nicht guttut. Ganz gern, wenn die Menschen (meist Außenstehende, die vom Namen auf das Benehmen des Tieres schließen). Hören sie den Pferdenamen „El Diablo“, gehen sie wahrscheinlich eher nicht von einem kuschelig braven anfängergeeignetem Pferd aus. Es entstehen Vorurteile, die sich auf das Pferd übertragen können (Können- nicht müssen!) Passend dazu der Satz: Der Name ist Programm oder Nomen est Omen.

Manche Hunde, Pferde oder Katzen sprechen in Tierkommunikationen von anderen Tieren, die sie nicht mögen, aber die denselben Namen tragen und sehen sich mit ihm in einen Topf geworfen. Oder sie haben mit dem Namensträger schlechte Erfahrungen gemacht und möchten nicht daran erinnert werden. Ihr Name lässt sie sich unwohl fühlen.

Andere wiederum empfinden ihren Namen als „Allerweltsnamen“. (Einige Katzen namens Luna empfanden es so). Sie möchten herausstechen, etwas Besonderes sein – ihr eigener Name soll das widerspiegeln, aber so wird das wohl nichts.

Auch „biografische Gründe“ spielen eine Rolle: Tiere, die in ein neues Leben starten, möchten oft ihren alten Namen hinter sich lassen, weil er zu sehr mit der Vergangenheit verknüpft ist. Ein neuer Name kann für sie ein Symbol für einen Neuanfang sein. Ganz passiert das schon bei Hunden und Katzen aus dem Tierschutz, da vergeben die Besitzer sofort neue Namen. Und das ist gut!

Der Klang selbst kann ebenfalls ein Auslöser sein: Manche Tiere mögen die Lautfolge oder die Tonhöhe schlicht nicht.

Und manchmal passt ein Name einfach nicht mehr zur aktuellen Lebensphase – was als Fohlen, Welpe oder Kitten niedlich klang, wirkt später nicht mehr stimmig. Als erwachsener Mensch möchten die wenigsten mit ihrem Spitznamen aus dem Sandkastenalter angesprochen werden, der fast immer ein innerliches Zusammenzucken auslöst!

Wenn der Rufname fast nur in schlechten Situationen benutzt wird

Die Art und Weise wie der Name im Alltag verwendet wird ist ein weiterer Grund für einen gewünschten Namenswechsel. Denn Namen sind nicht nur neutrale Rufsignale – sie transportieren immer auch eine Stimmung.

Viele Tiere berichten, dass ihr Name vor allem in Momenten erklingt, in denen sie ermahnt oder gemaßregelt werden. Wenn der Name fast ausschließlich beim Schimpfen, Rufen aus Ungeduld oder in genervtem Tonfall fällt, verknüpfen sie ihn unweigerlich mit Stress oder Kritik. Auf Dauer wird der Name dann zu einem Auslöser für unangenehme Gefühle, statt Vertrauen und Nähe zu fördern. Kennen wir nicht alle diese Situation aus der Kindheit in der wir sofort wussten was für eine Stimmung herrscht und gleich sicherlich nichts Gutes folgen wird, wenn die Eltern unseren vollen Namen riefen? Warum soll es Tieren nicht genau ergehen?

Wird der Name inflationär in einem negativen Zusammenhang benutzt also als ständige Ermahnung oder Verwarnung, dann bekommt er einen schlechten „Ton“. Gern noch kombiniert mit „Lass das!, Hör auf! oder Nein!“ (Der Futterwagen rollt vorbei, Pferd scharrt mit dem Huf oder tritt gegen die Boxentür, Pferd hampelt beim Schmied oder Tierarztbesuch herum.) Dann nervt der eigene Name nur anstatt Freude zu wecken.

Tierkommunikation: Wenn der Pferde Name nicht passt

Wie ein Wallach sich endlich „gerufen“ fühlt

Ein neuer Name kann unglaubliche Wirkung haben. In diesem Fall wollte der Wallach einen neuen Namen, weil ihm der alte zu klein und bedeutungslos war und ihm aus seinem alten Leben folgte (kein netter Vorbesitzer). Sein Name sagte nichts über ihn aus, über seine wahre Größe. Seine Besitzerin machte sich noch während unseres Gesprächs Gedanken über einen neuen Namen.

Die Bestätigung den „richtigen“ Namen gewählt zu haben, kam als dramatische Situation daher. Die Herde war durch den Zaun gebrochen und rannte quer über den Acker. Die Besitzerin rief ihr Pferd (beim alten Namen), keine Reaktion. Plötzlich hatte sie das Bedürfnis laut seinen neuen Namen zu rufen, beim 3. Ruf stoppte „Gandalf“ (neuer Name) und verfiel er in den Schritt. Als sie auf ihn zuging blieb er stehen. Dabei sagte sie immer wieder seinen neuen Namen. Dann am Strick lief er problemlos mit ihr zurück zur Koppel und der Rest der Herde folgte den beiden.

Was nach einer Szene aus einem kitschigen Pferdeflüsterer Film klingt, ist die Bestätigung, dass Namen mehr sind als eine Aneinanderreihung von Buchstaben.

Nächster Fall

Wie eine Stute mit ihrem neuen Namen erblüht

„Ich empfinde meinen Namen nicht mehr passend, ich bin das nicht mehr. Die „wilde Hilde“ (von Hildegard) ist verschwunden. Mein neuer Name sollte weicher klingen, denn ich bin jetzt sanfter. ich möchte mich angesprochen fühlen.“

Die Stute ist ihrem alten Namen entwachsen: Hildegard. Von anderen Einstellern im Stall bekam sie den ruppigen Spitznamen „wilde Hilde“. Der fühlte sich schrecklich an und auch ihr Ursprungsname „Hildegard“ klang wenig liebevoll nach Meinung der Stute. Sie wünscht sich einen weichen Namen, der ihre innere Entwicklung widerspiegelt, seit sie bei ihrer neuen Besitzerin ist. Ihre Wahl fällt schließlich auf „Rose“ (englisch gesprochen). Ein Name für ihr Aufblühen steht und der sie stolz macht.

Nächster Fall

Tierkommunikation: Wenn der Katzen Name nicht passt.

Neuer Name für die Katze: Lienz zum Kuscheln

„Ich möchte einen Namen, der mich klein und niedlich macht!“

Katze Salem (vor 4 Monaten aus dem Tierheim geholt) im Gespräch. Ihre Besitzerin möchte wissen, ob die Katze überhaupt gestreichelt werden möchte und was sie dann tun könnte um Salem zu Kuscheleinheiten zu bewegen.

Salem lenkt sofort auf ihren Namen, er sei zu stark und vor allem zu männlich, sie fühlt sich nicht nur nicht angesprochen, eher abgelehnt und verneint in ihrer Natur. Sie ist ein wuchtige Katze und wünscht sich einen Namen, der sie „verkleinert und niedlich macht“.

Im Feedback lese ich den neuen Namen: Mini. Kurz und niedlich. Und das Beste daran, Mini (früher Salem) taute sofort nach der Tierkommunikation auf, weil das Namensthema endlich geklärt wurde, sie forderte schon ein paar Mal zum Streicheln auf. Mit dem Namenswechsel kam die Lizenz zum Kuscheln.

Nächster Fall

Das Bedürfnis einer Katze nach Normalität

Wieder eine Katze aus dem Tierschutz. Sie lässt sich nicht streicheln oder zum Spielen verleiten, stattdessen verkriecht sich tagsüber unterm Sofa, in Schränken, überall dort wo es dunkel ist, dort fühlt sie sich sicher.

Unsichtbar will sie bleiben, man hatte ihr die Babys weggenommen. Ihre Besitzerin bedrängt die Katze nicht, wird ihr alle Zeit lassen die es braucht. Trotzdem möchte sie Katze Isolde jede Unterstützung geben, die sie sich wünscht.

„Ich will nichts Besonderes sein, nur in Ruhe gelassen werden und hier sein dürfen. Mein Name soll keine Aufmerksamkeit erregen“

„Minka“ sagt die Katze. Einfach nur Minka. Einen typischen Katzennamen möchte sie, einen den viele Katzen tragen. Sie möchte keine Aufmerksamkeit erheischen, nicht über ihren Namen, nicht über ihre Geschichte oder ihr Verhalten. Ihr ist es wichtig „normal“ zu sein. Eine Katze wie viele andere auch. Ohne besondere Geschichte oder Merkmale. Die Vergangenheit soll vergangen sein. Ein neuer Name soll Ruhe und Normalität bringen.

Das Feedback: Minka reagiert jetzt auf den Ruf der Besitzerin und zeigt sich auch mal tagsüber. Ein erster Schritt ist gegangen. Ob sie sich streicheln lässt, wird die Zeit zeigen.

Nächster Fall

Tierkommunikation: Wenn der Hunde Name nicht passt.

Wenn der Name nach einem Kommando klingt

In der Tierkommunikation äußerte sich Rüde „Albert“ über seinen Namen. Er empfindet ihn zu hart, für ihn klingt er nach einem Befehl und ewiger Hundeschule. Stattdessen schlägt er „Alberto“ vor. Für ihn klingt das weicher, außerdem würde dieser Name seiner Persönlichkeit entsprechen. Im Übrigen war das Thema der Namenszufriedenheit keine der ursprünglichen Fragen der Besitzerin, der Rüde sprach es von sich aus an!

„ „Albert“ klingt nach einem Kommando, aber nicht nach einem Namen. Das fühlt sich nach Hundeschule an. Ich wähle „Alberto“, es klingt weicher und fühlt sich wohlig an. diesen Namen würde ich stolz tragen.“

Im Nachgespräch erzählte Albertos Besitzerin, sie glaubt ihn jetzt stolzer an der Leine laufen zu sehen. Er wirke größer. Über die Namenswahl ihres Hunde schmunzelte sie und rätselt, ob es der in der Verbindung mit den jährlichen Italien Urlauben stehe. Aber dazu hat ihr Hund sich nicht geäußert.

In einen 2 Katzen Haushalt kommt eine weitere 3. Katze dazu und unter den ersten beiden Katzen entsteht Streit. Pinkeln und markieren.

Streit im Mehrkatzenhaushalt: Wie 3 Katzen Frieden schließen.

Kater Milo und Katze Casa kommen gut miteinander aus. Ihr Leben ist gut. Ihre Besitzer holten eine dritte Katze namens Kiri dazu. Die gewohnte Ordnung ist durcheinander. Milo schmeckt das nicht und rebelliert. Was nun? Ein Gruppengespräch mit Kater Milo und Katze Casa.

Kater Milo schafft klare Verhältnisse: Wir sind keine Geschwister!

Milo, der Kater, ergreift sofort das Wort, bevor die erste Frage gestellt ist. Gleich zu Beginn will er eins unbedingt an seine Besitzer loswerden: „Wir sind keine Geschwister! bitte hört auf immer wieder zu behaupten wir wären es. Das stimmt einfach nicht. Es gibt kein Geschwistergefühl. Ich bin Milo, ein eigenständiger Kater, und ich will auch als solcher gesehen werden. Mir geht es gut, aber ich wünsche mir mehr Unabhängigkeit. Manchmal ist das Bemuttern schön, manchmal zu viel. Ich brauche Raum, um ich selbst zu sein.“

Mit dieser Haltung starten wir ins Gespräch.

Warum pinkelt Milo ins Haus?

Milos Worte: „Ihr fragt euch, warum ich manchmal nicht ins Katzenklo gehe? Weil ich ein eigenes will. Ich brauche meinen Abstand, nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Wenn ihr (das Besitzerpaar) immer wieder über dieselben Themen sprecht, nervt es mich. Casa kann das, aber ich nicht. An ihr prallt das ab, aber ich bin feinfühlig. Ich möchte ein eigenes Klo – nur für mich. Sonst muss ich mir eben andere Lösungen suchen. Schafft mehr Toiletten an, damit garantiert immer eine sauber ist“

Milo will Leichtigkeit im Alltag

Milo antwortet: „Was ihr für mich tun könnt? Weniger müssen, mehr wollen. Mehr Freude, mehr Leichtigkeit. Ich habe genug, aber manchmal lastet euer Druck auf mir. Bitte hört auf, mich ständig hochzunehmen, zu tragen oder mit mir in Babysprache zu sprechen, das gefällt mir nicht. Das ist albern. Ich will ernst genommen werden. Und ich will selbst entscheiden, wann ich draußen bin und wann nicht. Ich kann euch nicht ständig trösten, mir ist das zu viel, ich brauche Luft“

Dann richtet sich das Gespräch an Katze Casa und ihr Problem mit dem Neuzugang Kiri.

Casas Problem mit Kiri

Casas Worte: „Kiri gehört nicht zu uns. Milo und ich sind ein Team, auch wenn er das nicht zugeben würde. Kiri drängt sich dazwischen wie eine nervige Klette. Ihre bloße Anwesenheit reicht schon um mich zu reizen. Für mich gibt es hier nur zwei: Milo und mich.

Warum Katze Casa den Freigang verweigert

Casa hat das wovon viele Wohnungskatzen träumen: sie darf raus. Freigänger will sie aber nicht, sie vermisst draußen nichts.

Warum sie lieber Stubenhockerin ist: „Ich habe kein Interesse an der Welt da draußen. Hier fühle ich mich sicher, weil ich alles im Blick habe und mir keine Veränderung entgeht. Es wäre blöd, wegzugehen und zurückzukommen, während sich zu Hause etwas verändert hat ( Möbel umstellen, noch eine Neue Katze usw.) Später vielleicht, wenn das Baby größer ist (es gibt ein Kleinkind, für Casa ist es ein Baby, weil es unselbständig ist). Ich bleibe lieber hier. Milo hat draußen alles unter Kontrolle, ich regele hier in der Wohnung alles.“

Was Katze Casa sich stattdessen wünscht: Fensterplatz

Casa betont immer wieder wie sehr sie Aufmerksamkeit liebt, nicht dass sie die nicht schon bekäme, aber sie möchte mehr. Sie beschreibt wie sie gerne gebürstet werden will, obwohl sie eine Kurzhaar Katze ist, wäre ihr das sehr wichtig. Ihr Fell soll glänzen, sie will königlich erscheinen. Ihre Besitzer dürfen sie sehr gern viel herumtragen und streicheln. Dabei erwähnt sie, dass Milo das nicht besonders mag und sie gern seine „Anteile“ annimmt ( Tragen und Streicheln).

Nur weil sie den Freigang verweigert, möchte sie trotzdem den Blick nach draußen haben. Das Fensterbrett sei aber zu eng um gemütlich zu sitzen oder liegen. Da mögen die Besitzer doch bitte etwas ändern. Casas Besitzerin bestätigt, dass es ein großes Fenster gibt, dies aber mit Orchideen zugestellt ist, sie ist sofort bereit das zu ändern und einen schönen Aussichtsplatz für Casa zu schaffen.

Milo möchte seinen eigenen Schlüssel

Natürlich im übertragenen Sinn. In der letzten Zeit wurde die Katzenklappe nachts geschlossen, damit der Kater die Nacht drin bleibt. Aus Sicherheitsgründen sagt die Besitzerin. Das passt Milo überhaupt nicht, er fühlt sich bevormundet und entspricht nicht seinem Freiheitskonzept. Wieder betont er kein Baby zu sein. Die Katzenklappe soll wieder geöffnet werden. Er will entscheiden wann er „auf Streife geht“ und nicht seine Besitzer.

wie immer gilt:

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Hinweis: Alle hier veröffentlichten Berichte stammen aus echten Tierkommunikationen. Sie wurden behutsam gekürzt und zusammengefasst – und doch sind viele Originaltöne der Pferde, Hunde und Katzen darin zu lesen. Selbstverständlich liegt für jede Veröffentlichung das Einverständnis der Besitzer vor.

Hund hatte Augen OP und ist nun blind nachdem beide Augen entfernt werden mussten, medizinisch notwendiger Eingriff

Hündin blind nach OP: Wie Tierkommunikation ins neue Leben hilft

Noch bevor ich die erste Frage stellen kann, beginnt Hündin Luna unser Gespräch. Sie ist selbstbewusst und von ihrer neuen Situation kein bisschen eingeschüchtert.

Sie ist dankbar, dass ihre Menschen mit ihr sprechen und sie hören wollen, gleichzeitig stellt Luna klar, dass die Blindheit für ihre Menschen schmerzhafter zu sein scheint als für sie selbst. Während ihre Halter mit Sorgen und Ängsten ringen, trägt sie Zuversicht in sich. Niemand solle sich in der derzeitigen Situation als Opfer fühlen (im Sinne von einer Krankheit und den Folgen ausgeliefert). Jetzt ist vor allem wichtig, sich gegenseitig zu stützen.

Neues Leben im Dunkeln: orientieren nach Erblindung

Hündin Luna hatte eine schwere Erkrankung beider Augen wo auch nach mehreren Therapieversuchen die Schmerzen nicht nachließen und als einzige „Lösung“ die Entfernung beider Augen in Betracht gezogen wurde. Als ich mit der Hündin sprach, war die Augen Operation eine Woche her.

Auf die Frage, wie sie mit der Blindheit zurechtkommt, beschrieb Luna, dass alles Zeit brauche. Die Situation habe sie und ihre Familie (Menschen und die anderen Hunde) wie ein Schlag getroffen, denn die Hoffnung „alles werde wieder gut“ war immer vorhanden. Luna habe weniger Schmerzen, doch die Umstellung ist viel für alle. Der Fokus hat sich verschoben, sie ist nun auf ihre Ohren angewiesen: auf Sprache der Menschen, Stimmen und Worte sind wichtig. Sie bat darum, dass viel mit ihr gesprochen wird, aber bitte im normalen Tonfall, nicht mitleidig und weinerlich. (Menschen neigen sehr dazu – O-Ton Luna). Mitleid sei kein Mitgefühl, es entsteht aus einem Mangel und schwächt die gemeinsame Kraft.

Was hilft einer erblindeten Hündin? – Normalität (Struktur) und Rücksicht!

Gefragt, wie man ihr den Alltag erleichtern könne, möchte Luna neugierige Fragen von Fremden und mitleidiges Gerede vermeiden. Weil es allen nur die Energie raubt, der Besitzerin, weil sie ständig die ganze Story erzählen muss um neugierige Menschen ruhig zu stellen.

Stattdessen wünscht sich Luna klare Worte, normale Gespräche und eine respektvolle Ansprache. Durch das laute Sprechen ihrer Besitzerin beim Gehen (draußen und in der Wohnung) und Handeln (ihre Tätigkeit laut beschreiben) entstehen in Lunas Kopf die Bilder, die beim orientieren helfen.

Körperkontakt wünscht sie sich sehr, aber achtsam und immer angekündigt – damit sie nicht erschrickt.

Sicherheit zu Hause & faires Miteinander

Zu Hause fühlt sich Luna sicher. Dort gibt es keine Fremden, die ihre Besitzerin mit neugierigen und unverschämten Fragen bedrängen. („warum man den Hund denn nicht lieber eingeschläfert hat, das sei doch kein Leben mehr“)

Zu Hause kennt sie die Umgebung. Wichtig für die kommende Zeit, es soll räumlich alles bleiben wie es ist, kein Umstellen der Möbel, auch nicht ihr Schlaf oder Futterplatz. Auch wenn es gut gemeint sei um Luna das neue Leben zu erleichtern. Bei ihr erzeugt es Frust.

Im Zusammenleben mit den anderen Hunden will sie keine Sonderbehandlung. Keine extra Leckerli, keine extra „Portion Aufmerksamkeit“. Das stört nur die Rudeldynamik, Luna möchte keine Eifersucht aufkommen lassen, will nicht als „Opfer“ gelten, sondern als gleichwertiger Teil des Rudels. Respektvolles Verhalten und Rücksichtnahme ihr gegenüber genügen völlig.

Ohne Schmerzen endlich den Blick auf das Gute richten

Luna erzählt ihre körperlichen Schmerzen sind nun Vergangenheit. Jetzt soll sich der Fokus auf die Zukunft zu richten. Psychische Schmerzen könne man gemeinsam überwinden, wenn der Blick nicht auf immer Verlust (der Augen) liegt, sondern darauf was erhalten blieb und welche Möglichkeiten die Zukunft bringt. Sie ermutigte ihre Menschen, nicht im Selbstmitleid zu verharren, sondern den Mut zu behalten, das Leben aktiv zu gestalten. Luna hätte „nur“ ihre Augen verloren, nicht ihre Lebensfreude und Liebe für die Familie.

Lasst die Vergangenheit ruhen und sag der Zukunft „Hallo“

Auf die Frage nach Lunas alten Schmerzen (von vor der Augen Operation) und den daraus resultierenden Schuldgefühlen der Besitzerin nicht vielleicht nicht rechtzeitig gehandelt um Schmerzen und OP zu vermeiden, erwidert Luna eindeutig: „die Vergangenheit ist nicht wichtig“.

Es gehe nicht darum, Schuld zu suchen (damit wäre niemanden geholfen), sondern nach vorne zu schauen (gemeinsam als Familie). Jede Entscheidung (Krise, Erlebnis) bringt Erfahrungen, die Entwicklung möglich machen.

Lunas Weltsicht

Luna weiß wie sehr sie von ihren Menschen geliebt und für ihre Stärke bewundert wird. Ihre mutmachende Botschaft an ihre Familie: „Jede noch so schwierige Situation bringt etwas Positives hervor – erkennen lässt es sich aber erst rückblickend.“

Für Luna steht fest, gemeinsam mit ihren Menschen wird sie ihren Weg meistern.

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Hinweis: Alle hier veröffentlichten Berichte stammen aus echten Tierkommunikationen. Sie wurden behutsam gekürzt und zusammengefasst – und doch sind viele Originaltöne der Pferde, Hunde und Katzen darin zu lesen. Selbstverständlich liegt für jede Veröffentlichung das Einverständnis der Besitzer vor.

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