Ich fahre zu einem Tiergespräch vor Ort mit einer schönen Kaltblutstute. Amber, die Stute, wird am nächsten Tag eingeschläfert. Mit der Tierärztin ist alles besprochen, die Voruntersuchung hat statt gefunden.
Nun wünscht sich Mary, die Besitzerin ein letztes klärendes Gespräch. Für sich, Amber und ihren Pony Kumpel..
Die Pferde wohnen mit ihrer Besitzerin auf dem eigenen Hof. Schön ist es hier. Ruhig, keine Hektik, ein sonniger Tag, nebenan werden gerade Heuballen gepresst. Landleben Idylle. Ein prächtiger Tag. Müsste es nicht eigentlich regnen? Wäre das nicht angebrachter? Bedrückte Stimmung. Vor dem großen Tor parke ich mein Auto, bleib eine Minute sitzen, atme ein paar tief durch. Mir ist ein bisschen mulmig, gespannt bin ich dennoch.
Angekommen auf dem Paddock fühle ich wie die Stute innerlich ihre Augen verdreht. Sie meint es würde zu viel Drama um Alles gemacht.
Ich setze mich an die Seite des Paddocks während Mary zwischen Amber und ihrem Pony Kumpel steht. Amber frisst genüsslich ihr Heu.
Sie ist müde. Nicht gestresst, besorgt oder sonst irgendwas. Müde vom Leben, der Existenz und allem Drumherum. Trotzdem ist sie in Frieden mit allem was war und kommen wird. Damit ist der morgige Einschläferungstermin gemeint.
Ambers Pony Kumpel ist das Gegenteil. Er ist besorgt, frisst kaum, die Unruhe auf 4 Hufen. Seit der Termin für Amber fest steht, hustet der kleine Ponymann, atmet schwer. Er ist todtraurig. Die Traurigkeit setzt sich meist im Brustkorb fest. Wie ein Stein drückt sie mit ihrem Gewicht alles zusammen, macht normales Atmen schwierig.
Ich spreche mit beiden Pferden.
Auf ein letztes Wort-Tiergespräch zum Abschied
Die große Amber mit ihren sanften dunklen Augen sagt für sie sei es “in Ordnung” ist zu gehen, sie ist in Frieden mit sich und ihren Menschen. Es gäbe nichts mehr zu tun. Ihr Leben war schön mit ihrer Besitzerin, die immer für sie da war, alles gegeben hat und richtig entschieden hat.
Ambers einziger Wunsch an Mary: „Sie soll dabei sein! Ich möchte so gehen wie ich gekommen bin! Das ist ganz wichtig!“ Dabei schickt sie mir das Bild wie ihr Kopf im Schoß ihrer Besitzerin liegt, während sie einschläft.
Ich bin erstaunt wie klar und ruhig sie dabei ist.
Später erfahre ich, dass Mary damals bei Ambers Geburt nicht nur dabei war sondern auch geholfen hat Amber auf die Welt zu bringen. Es gab Komplikationen und schnelles Handeln war notwendig.
Mary war also die Person, die Amber ins Leben geholfen hat. Nun wünscht sie sich Mary als letzten Anblick, wenn sie aus dem Leben geht. Ich wende mich ihrem Pony Kumpel zu. Der kleine Pony Wallach ist traurig. Er weiß, dass er nach Ambers Tod umziehen muss. Weg vom Hof in eine neue Herde. Zukunftsangst, auch ein bisschen Angst vor dem morgigen Termin. Er möchte dabei sein, wenn der Übergang stattfindet. Als Begleitung für Amber.
Mary fragt mich, ob ich den Termin am nächsten Tag begleiten könnte. Als Unterstützung für alle. Ich stimme zu.
Sterbebegleitung mit Tierkommunikation
Am nächsten Tag. Wieder strahlender Sonnenschein. Wir warten gemeinsam auf die Tierärztin, die ich nicht kenne. Wir gehen zu den Pferden.
Der kleine Pony Wallach sieht entspannter aus. Kein Sorgengesicht mehr. Frisst wieder gut.
Am Vorabend hat Mary viel mit ihm gesprochen, vom neuen Stall, der neuen Herde. Dass es ihm dort gut gehen wird. Dass er irgendwann zurückkommt auf den Heimathof, wenn Mary sich bereit fühlt.
Mir fällt wieder einmal auf: Unsere Worte kommen immer an und bewirken viel. Gerade in extremen Situationen ist das Sprechen mit Tieren so wertvoll.
Die Tierärztin fährt auf den Hof. Ein merkwürdiges Gefühl die Tierärztin zu sehen und zu wissen weswegen sie kommt.
Mehrere Male erklärt sie uns den Ablauf, vor allem mir. Soll ich doch koordinieren, werde so zur Assistentin.
Ambers Besitzerin kann die Worte der Tierärztin nicht mehr aufnehmen. Sie ist ganz bei Amber und hat die Außenwelt auf stumm geschaltet. Diesen Moment möchte sie festhalten, konservieren. Er soll ewig dauern.
Ich werde die ganze Zeit beim Pony Wallach sein. Ich bin sein Beistand. Mit ihm am Strick stehe ich 3 Meter entfernt von der Tierärztin und Amber.
Es ist soweit- Abschied nehmen und geben
Alles ist vorbereitet. Die Tierärztin beginnt. Es ist auffallend ruhig. Eine nicht zu definierende Stille, drückend trotzdem friedvoll. Ich bilde mir ein, die Vögel hätten aufgehört zu zwitschern. Da denke ich an Amber, die meinen Hang zu Dramatik mit Augenrollen kommentiert hätte. Ich lächle und spreche mit dem Pony Kumpel. Er ist ganz ruhig, schaut sich alles an. Wir stehen nah beieinander. Alles verläuft wie besprochen.
Das vereinbarte Zeichen der Tierärztin kommt. Amber lebt nicht mehr. Mit dem Pony am Strick gehe ich zu Amber. Die Verabschiedung dauert nicht lang, kurz gerochen, dann wendet er den Kopf zur Seite, will gehen. Er möchte diese Situation verlassen.
Ambers Besitzerin hat den Kreis geschlossen, vom ersten bis zum letzten Atemzug war sie an ihrer Seite. Wie versprochen.
Ich gehe mit dem Pony Wallach allein um die Ecke zum Transporter. Ein kurzes Stocken, dann marschiert er direkt drauf zu. Kein Zögern, steigt bereitwillig ein. Kein Wiehern, kein Getrampel, alles verläuft ruhig. Auf in einen neuen Lebensabschnitt.
Mary sitzt neben Ambers Körper. Ich werde diese Situation nicht stören (so war es besprochen), spreche kurz mit der Tierärztin. Dann sitze ich im Auto und atme tief durch. Die Sonne scheint immer noch. Es muss doch regnen.
Mit dem Tod kommt die Trauer
Tiertrauerbegleitung
In der späteren anschließenden Trauerbegleitung durch mich (die über mehrere Termine geht) zeichnet Mary ein Kreis Bild für Amber.
Ein Kreislauf. Beginnend mit dem ersten holprigen Atemzug bei Ambers Geburt bis zum letzten friedlichem Atemausstoß. Mary beschloß später für sich folgende Symbolik:
Ambers erster Atemzug diente dem Einzug ihrer Seele, die mit dem letzten Atemstoß wieder auszog.
Das innere Bild des Kreislauf gibt ihr viel Ruhe und Kraft.
Dank Tierkommunikation können Tierbesitzer Gespräche mit ihren Gefährten führen. Auch wenn es vielleicht noch merkwürdig klingt, es ist möglich! Telepathische Tierkommunikation funktioniert. Ein hilfreiches Tool und so vielfältig:
Einzug des Welpen/Kätzchens
Erziehung und Beschäftigung von Hund und Katze.
Ausbildung eines Jungpferdes.
Immer individuell wie auch die Tier-Mensch-Konstellation selbst. Aber ein Punkt betrifft uns Alle. Der Verlust unseres Tiere durch seinen Tod.
Warum du ein Tiergespräch zum Abschied führen solltest
Der Tod ist für Viele ein unangenehmes Thema. Wir schieben es gern beiseite. Drüber nachzudenken ist nicht auszuhalten. Und der Verlust eines Tieres ist zweifellos extrem schmerzhaft.
Die gemeinsame Zeit ist begrenzt, so die Realität.
Ein Verlust plötzlich über Nacht oder über längere Zeit. Es ist immer ein emotionaler Ausnahmezustand. Schockstarre.
Ein unangenehmes Tabuthema ist es sich mit dem bevorstehenden Tod auseinanderzusetzen. Unsere Vermeidungsstrategien greifen. Aber Vorbereitung ist hilfreich.
Warum also nicht Vorher drüber sprechen und sich auseinandersetzen?
Ein klärendes Tiergespräch zum Abschied. Dankbarkeit und Wertschätzung für die gemeinsamen Erlebnisse zeigen. In Liebe sprechen und die bestehende Verbindung zu vertiefen.
Das Alles fließt in den emotionalen Abschiedsprozess ein. Echtes Auseinander setzen mit dem Unvermeidlichen ermöglicht eine Integration dieser letzten gemeinsamen Reise.
Gründe für ein Tiergespräch zum Abschied
deine alte Katze frisst nicht mehr, zieht sich zurück und möchte keinen Kontakt mehr
dein Hund ist dement, hat einen schwankenden Gang, er ist inkontinent
dein Pferd ist alt, es baut körperlich stark ab
Du kannst in einem Tiergespräch zum Abschied noch offene Wünsche besprechen. Vielleicht hat dein Hund Fragen zum Tod, zum Vorgang des Sterbens selbst. Manchmal möchten Tiere ihrem Menschen einfach noch etwas Wichtiges erzählen.
Welche Fragen sind für ein Tiergespräch zum Abschied geeignet?
Entscheidest du dich als Besitzer für ein Abschiedsgespräch, formulierst du die Fragen für das Tiergespräch. Sie sind individuell. Trotzdem gibt es Fragen, die fast immer gestellt werden.
Wie wünscht du dir deinen letzten Tag?
Was waren deine glücklichsten Momente?
Warst du zufrieden mit deinem Leben?
Wie geht es dir seit… (Unfall/Diagnose/Ereignis)?
Bist du bereit zu gehen?
Möchtest du dich von jemandem verabschieden (Mensch/Tier)?
Möchtest du mir oder jemand anderem etwas mitteilen?
Nimmt ein solches Gespräch den Schmerz und die Trauer?
Nein, nur bedingt. Verlust bedeutet immer Trauer und alle damit verbundenen oder drunter verborgenen Gefühle: Wut, Angst, Schuldgefühle. Und viele mehr.
Das Tiergespräch zum Abschied gibt dem Menschen aber zumindest die Chance vor dem Tod auf die Wünsche des Tieres einzugehen, Dinge zu erledigen für die es nach dem Tod einfach zu spät ist. So bleiben ein paar Fragen weniger offen.
Auszüge aus originalen Tiergesprächen zum Abschied
Für alle veröffentlichten Auszüge aus Tiergesprächen zum Abschied liegt eine ausdrückliche Erlaubnis der Besitzer vor!
„Ruhe, Zufriedenheit und frei sein dürfen.“:
Ein älterer Pony Wallach , der fast sein ganzes Leben als Reit-und Therapiepferd verbringen musste, hatte das Glück die letzten Jahre seines Lebens mit Menschen zu verbringen die keine Leistung von ihm forderten.
Trotz seines psychisch und körperlich schweren Gepäcks konnte er bei ihnen wieder aufblühen.
Regelmäßig war der Tierarzt vor Ort um die körperlichen Befindlichkeiten zu kontrollieren.
Der Gedanke an den möglichen Tod des Wallach machte die Besitzerin traurig und so entschied sie sich ein „Gespräch zum Abschied-was wir uns noch sagen wollen“ zu buchen.
Hat er Wünsche, wie soll sie sich verhalten, braucht er etwas Bestimmtes von ihr?
Sehr klar in Ansichten und Sprache antwortete der Wallach:
„Sie (die Besitzerin) soll sich nicht stressen, sie hat noch so viel vor. Stress hilft niemandem. Niemals.“
Ob er denn nichts mehr vorhabe, frage ich den Wallach.
„Das ist mir nicht mehr wichtig. Hauptsache ich bin frei und habe Frieden. Ich bin angekommen und darf endlich nur sein und muss nichts mehr. Was mir wichtig ist: ich möchte nicht zu einem Pflegefall werden. Unsere verbleibende restliche Zeit soll nicht aus Krankenpflege, Behandlungen und Drama bestehen. Ich will kein Pflegeobjekt sein.“
Ich erkläre dem Wallach seine Besitzerin ist nur besorgt um ihn. Er erwidert:
„Ich weiß aber das fühlt sich schwer an und ist nicht hilfreich. Sorgen bringen nichts. Sie machen krank und stecken andere an. Meine körperlichen Beschwerden sind die Summe aus den Dingen, die geschehen sind. Man kann sie mildern, vielleicht. Aber nicht mehr neutralisieren. Das ist jetzt eben so. Andere bekommen niemals die Chance auf Frieden, Ruhe und Zufriedenheit.“
Keinesfalls wollte er seine Besitzerin dabei haben, wenn er sterben würde. „Das kann sie dir nicht versprechen“ sagte ich zu ihm. „Wir werden sehen“ war seine Antwort.
Ein paar Monate später bekam ich die Nachricht, der Wallach sei verstorben genau an einem Wochenende als die Besitzerin im Urlaub war. Mit der Stallgemeinschaft war vorher alles für den Fall der Fälle vereinbart.
„Ich möchte, dass sie entscheidet, sie kann das gut.“
Wieder ein Pony Wallach. Diesmal Ende 20. Früher erfolgreich im Turniersport beim Vorbesitzer eingesetzt, später aussortiert wegen Leistungabbruch.
Seit 15 Jahren bei seiner jetzigen Besitzerin, bei ihr hat er angenehmes Leben, es wird gut auf ihn geachtet.
In der letzten Zeit wechseln die guten und schlechten Phasen häufig, dabei halten die schlechten Phasen länger an.
In den schlechten Phasen ist der Wallach eher teilnahmslos, steht abseits und bewegt sich eher schlecht als recht. Teilweise ist der Gang so schlecht, dass der Besitzerin bang wird und sie über Erlösung nachdenkt.
In den guten Phasen ist er wie verwandelt. Spielt mit den anderen Pferden, der Gang ist deutlich besser.
Sein Heu frisst er in beiden Phasen gut.
Die Grundlegende Frage an ihren Wallach lautet, die ich ihm stelle: „Willst du überhaupt noch leben?“
Er beginnt zu erzählen er fühle sich derzeit sehr alt und der körperliche Verfall schreite nun sehr schnell voran. Vor allem im Zahnbereich.
Je nach Wetterlage ist es mehr oder weniger anstrengend, aber noch erhole er sich gut von den schlechten Phasen.
Er wird konkreter: „Sie (die Besitzerin) hat sich doch schon einen Plan zurecht gelegt. (Für den Fall des Einschläferns) und der ist gut. Ich möchte, dass sie entscheidet, sie kann das gut.
Ich werde ihr zu verstehen geben, wann es soweit ist. Sie wird mich verstehen, sie wird es nicht übersehen, wie sie befürchtet. Sie soll dann nicht zögern, mir zuliebe. Sie hat alles richtig gemacht. Niemand Anderes entscheidet. Nur sie.
Ich möchte versuchen noch ein schönes Frühjahr/Sommer zu haben. Versprechen kann ich es aber nicht.“
„Ich war immer ein starker Charakter“
Ein Rüde, bereits oft in Behandlung gewesen wegen seiner Erkrankung ist quasi austherapiert.
Sein derzeitiger Zustand lässt nichts Gutes vermuten. Er schläft extrem viel, antriebslos, irgendwie apathisch. Es gäbe noch den letzten Versuch einer weiteren Behandlung, eine Operation wäre auch nötig.
Die Chancen auf Heilung sind gering, aber nicht unmöglich.
Seine Besitzerin beschäftigt eine Frage: „Möchtest du diese Behandlung?“
Er leitet das Gespräch ein ihm wäre warm, nichts macht mehr Spaß, Kopfschmerzen, er sei dehydriert. Alles ist zäh und er will seine Ruhe.
Zur möglichen Behandlung hat er eine klare Meinung. Eine erneute Therapie möchte er nur machen, wenn es sehr große Chancen auf Heilung gibt. Ansonsten unter keinen Umständen!
“Ich möchte nicht künstlich am Leben gehalten werden. Das wäre würdelos. So möchte ich nicht in Erinnerung bleiben. Ich war immer ein starker Charakter.
Ich bin zufrieden mit mir und dem Leben. Keine Experimente. Bitte vertritt meine Meinung (an die Besitzerin gerichtet).“
Die Besitzerin ließ keine Behandlung mehr machen. Noch ein paar Mal hat sich der Rüde aufgerappelt. Drei Monate später ist er verstorben. Alle seine Wünsche wurden erfüllt.
“Damit sie einen endgültigen Abschluss haben kann, muss sie ganz nah dabei sein.”
Die Kaltblutstute hat sich eine komplizierte Absplitterung im Gelenk zugezogen. Nur mit starken Schmerzmittel kann sie stehen und sich etwas bewegen. Sie steht auf einem Krankenpaddock, die anderen Pferde in Sichtweite.
Es gäbe die Möglichkeit zu operieren und die Absplitterung zu entfernen. Die Chancen auf Heilung liegen bei 40 Prozent.
Nach der OP liegt das Risiko beim Aufstehen nach dem Aufwachen. Falsch aufgestanden und belastet wäre das Gelenk irreparabel geschädigt.
Wäre das geglückt, müsste die Stute dann 6 Monate in der Box verbringen und wirklich absolute Ruhe haben. Beim Temperament der Stute undenkbar, sie randaliert bei Boxenhaft.
Und auch danach besteht weiterhin die Möglichkeit auf ein steif werdendes Gelenk.
Natürlich hat die Besitzerin eine Zweit und Drittmeinung eingeholt. Alle Tierärzte stimmen dem ersten Tierarzt der Tierklinik zu.
Die Fragen an die Stute: „Bist du bereit zu gehen? Hast du Wünsche?“
Die Stute ist während des ganzen Gesprächs extrem ruhig und gelassen. Sie ist in Frieden mit sich und der Situation. Kein Zweifel an der Entscheidung ihrer Besitzerin.
Sie wünscht sich lediglich eine Menge Bananen fressen zu dürfen vor dem Termin. Und die Besitzerin soll unbedingt dabei sein.
Nicht abseits, sondern dabei. „Das gehört für mich dazu. Sie soll im Tod bei mir sein und mich ziehen lassen. Damit sie einen endgültigen Abschluss haben kann, muss sie nah dabei sein“
Möchtest du auch ein Gespräch zum Abschied führen?
🐾🌿 Ein Gespräch zum Abschied. 🌿🐾
Möchtest du mit deinem Tier über den bevorstehenden Abschied sprechen?
Erfahre seine Gedanken und Wünsche.
💚 Mit einer Tierkommunikation 💚
erhältst du ehrliche und tief berührende Einblicke, die dich in der schweren Zeit unterstützen können.
Tierkommunikation muss umgesetzt werden, Damit sie vollends wirken kann
Eine Tierkommunikation ist ein telepathisch geführtes Gespräch. Mit der Begrüßung geht’s los wird durch die Verabschiedung beendet. Alles dazwischen ist die Tierkommunikation. Bilder, Gefühle, Gerüche, Empfindungen.
Selbst eine Gesprächsverweigerung des Tieres ist Tierkommunikation. Wir können nicht „Nicht-kommunizieren“. Wie heißt es so schön? Keine Antwort ist auch eine Antwort.
Weder Inhalt, Dauer des Gesprächs oder die Anzahl der gesprochenen Worte sagt auch nur ein Fitzelchen über die Qualität des Tiergesprächs aus. Leider verstehen das einige Menschen nicht. Deren Werteskala gibt an: je spektakulärer die Antworten umso höher die Qualität des Tiergesprächs. Ein bisschen schuld daran sind wir Tierkommunikatoren selbst. Verkauft schneller, lässt sich besser vermarkten als ein gediegenes ruhiges Gespräch. Emotionen verkaufen. Ist so.
Konsequenzen? Es werden falsche Erwartungen geschaffen! Kommen im Gespräch keine „Geheimnisse“ ans Licht, war die Tierkommunikation „nicht so gut“. Oder die Tierkommunikatorin konnte „das“ wohl nicht. Dann wird fröhlich fleißig rumgeplappert, die Tierkommunikation hätte gar nicht funktioniert, weil sich gar nichts verändert hat danach!
Und genau da ist der springende Punkt. Nur weil ein Tiergespräch geführt wurde, muss sich nicht sofort oder überhaupt etwas verändern. Zu 99 Prozent ist auch der Einsatz des Besitzers gefordert, da das Tier Erklärungen und Wünsche geäußert hat. Oder es sieht sein Verhalten nicht als so problematisch wie der Besitzer und hat gar keine Lust etwas anders zu machen. Das Tiergespräch zu führen ist der theoretische Teil. Danach folgt die Praxis, die vom Besitzer auszuführen ist.
Wenn nach der Tierkommunikation sich Nichts verändert
Woran es oft scheitert:
Umsetzung.
Der Erfolg (bei der Problemlösung) nach einer Tierkommunikation ist im Wesentlichen von der Bereitschaft des Besitzers zur Veränderung abhängig.
Das Pferd liefert im Tiergespräch die Anleitung. Danach ist Umsetzung gefragt – für die Praxis ist der Besitzer verantwortlich. Nur „Wollen“ hilft nicht immer, es sollte auch was „Gemacht“ werden. Aus Worten sollten Taten werden.
Ein Tiergespräch ohne anschließendes Umsetzen ist sinnbefreit. Nochmal: von Nichts kommt Nichts.
Kein Verständnis.
Für die Forderungen des Tieres. Der Besitzer soll Maßstäbe und Wahrnehmungen seines Tieres beachten, nicht seine eigenen. Da ist oft ein großer Unterschied.
„Wenn zwei Das Gleiche tun ist es noch lange nicht Dasselbe!“
Wenn ein Pferd von „Pause, Ruhe haben und nichts tun“ spricht, sind NICHT 14 Tage Koppelferien mit Longieren, Bodenarbeit oder Verlade Training gemeint. NEIN. Wirklich nicht.
Nur weil der Pferdebesitzer es als Pause und Faulenzen empfindet, entspricht das nicht der Wahrnehmung des Pferdes. Jedes Individuum hat eigene Vorstellungen. Deshalb ist es wichtig, genau und detailliert die Anforderungen des jeweiligen Pferdes abzufragen.
Einige Pferde möchten nicht einmal spazieren gehen. Selbst das empfinden sie als Arbeit.
Nur Koppel/Paddock. Hufe auskratzen. Ab und an mal putzen. Vielleicht aber nicht mal das. Das eigene Handeln und die eigenen Vorstellungen bitte immer wieder überdenken und hinterfragen.
Reflexion und Veränderung.
Der Besitzer hat das Recht sich gegen die Forderungen zu stellen, andere Trainingsmöglichkeiten zu nutzen. Stärker durchgreifen. Den Druck erhöhen. „Da muss er jetzt mal durch“.
Die Frage „warum sich nichts ändert“, wenn alles so weiter geht wie bisher, kann wegen fehlender Reflexion des Besitzers gar nicht aufkommen. Das ist sehr Schade, eine Blockade für echte Weiterentwicklung.
Die „Ja, Aber“ Fraktion
“Ja, ABER” als Grundhaltung. Der gelebte Widerstand. Warum das eigene Pferd eine Ausnahme, eben was Besonderes sei. Endlos Monologe abenteuerlicher Begründungen.
Egal, ob Tierkommunikatorin, Physiotherapeutin, Tierärztin, Osteopath, Hufschmied, etc. Für den Behandler ist es zeit-und energieraubend. Auch gegen Bezahlung. Ressourcenverschwendung. Beklagen hinterher, weil sich nichts ändert. Fehlersuche. Endlosschleife. Der Behandler hat Schuld.
Natürlich wird der Behandler gewechselt. Mehrmals. Die „Ja, Aber“ Fraktion diskutiert gern, hat auffällig viele Behandler. Vorgaben werden liebend gern abgewandelt. Weil in der Facebook Gruppe Uschis Pony was Ähnliches hatte.
Behandler geben sich solange die Klinke in die Hand bis der „Ja, aber“ Pferdebesitzer auf jemanden trifft, der ungefähr gleiche Meinung vertritt. YES. Jetzt wird es besser.
Ach nee, doch nicht. Warum denn nur nicht? Der Behandler ist schuld. Nein, Moment, der hatte ja die fast gleiche Meinung. Daran kann es nicht liegen. Aber Anstatt zu reflektieren, werden 101 Gründe gefunden, warum der „richtige“ Ansatz ausgerechnet gar nicht funktionieren konnte. Man hat eben nun doch ein Ausnahmepferd.
Die Vorarbeit war umsonst, weil die Umsetzung ausbleibt. Die Hoffnung der Tiere wurde begraben. Leidtragender in so einem Fall: der Wallach.
Ein Pferdebeispiel
Die Vorgeschichte vom vermeintlichen Problempferd namens Carlos
12 jähriger Holsteiner Wallach. Gute Abstammung. Springpferd. Regelmäßig Turniere gegangen. Bisher 10! Besitzerwechsel. Allein im letzten Jahr alle 3 Monate verkauft. Darf nun Freizeitpferd werden. Wie schön. Keine Turniere mehr.
Im neuen Stall macht er nach ein paar Wochen dicht. Führen nicht mehr möglich. Bleibt entweder stehen oder reißt sich los.
Droht seine Besitzerin umzurennen. Longieren nicht mehr möglich. Ausraster. Trense zerrissen. Er kickt nach ihr.
Der tägliche Umgang wird gefährlich und macht ihr Angst. Verständlich. Tierärztin und Physiotherapeutin stellen keine körperlichen Ursachen fest. Zeit für den nächsten Schritt.
Frag doch das Pferd: Wallach Carlos im Tiergespräch
Seine Besitzerin ist bereit ALLES zu tun, was der Wallach möchte. Hauptsache, es werde alles „wieder gut“. Prima. Hier scheinen tolle Voraussetzungen zu herrschen.
Erster Eindruck des Pferdes: Völlig in sich gekehrt und nur körperlich anwesend. Der Wallach Carlos, hatte keine außergewöhnlichen Wünsche. Er wollte eine größere und hellere Box, seine ist dunkel und klein. Eine Ponybox. Hinlegen mag er sich nicht. Es ihm zu eng.
24 Stunden Heu wünscht er sich dringend. Nur morgens und abends wurde Heu gefüttert. Tagsüber steht er auf einer bis zur Grasnarbe runtergefressenen „Weide“. Er will ganztägig raus an die frische Luft. Die Box ist muffig .
Das Wichtigste: Carlos will nichts tun. NICHTS. So gar NICHTS. Und das auf unbestimmte Zeit. Keine Zeitangabe. Kein Reiten. Kein Longieren. Keine Bodenarbeit.
Nicht einmal spazieren. NICHTS. Müde sei er, ausgebrannt vom ständigen Wechsel und Rumgezerre. Burn out. Ich frage ihn, ob er körperliche Baustellen hat. Nein! Alles in Ordnung. Zum Glück.
Nur der Kopf sei in Nebel gehüllt. Keine Lust auf irgendwas. Ruhe. Ganz viel Ruhe. OHNE Erwartung soll die Besitzerin zu ihm kommen. Er will nichts mehr müssen.
Enttäuschung bei der Besitzerin. Das hat sie so jetzt nicht erwartet. Nicht eine Übereinstimmung mit ihren Vorstellungen vom Leben eines Freizeitpferdes..
Pause wollte sie ihm schon gönnen. Für 4 Wochen, mit ein bisschen locker Longieren und Stangenarbeit. Ich sage ihr direkt, dass es so nicht funktionieren wird. Erkläre was Carlos mit „NICHTS MACHEN“ genau meint. Zufrieden ist sie nicht mit der Tierkommunikation.
Carlos wurde gefragt, hat ehrlich geantwortet. Nun passen seine Antworten aber nicht mit der Vorstellung seiner Besitzerin zusammen. Sie will das nicht akzeptieren. Plan B muss her. Ab in die Pferdeklinik. Es muss doch was zu finden sein!
Die Wünsche des Pferdes werden ignoriert Part 1
Carlos wurde in die Klinik gebracht und 2 Tage lang untersucht. Befund: keine körperlichen Einschränkungen.
Meinung der behandelnden Tierärztin: Carlos kann geritten werden, DER braucht einfach mal ein paar ordentliche „Ansagen“, dann läuft DER auch.
Noch in der Klinik wurde Carlos geritten. Pferd ist ja gesund, also muss es laufen. Carlos lief los während in der Mitte eine peitschenschwingende Frau stand, die laut Anweisungen brüllte. Ich habe die Videos gesehen. Carlos hatte nicht einen Funken Freude in sich.
Dass Carlos geistig komplett abwesend war, wurde leider übersehen. Kein einziger Gedanke wurde an die Pferdepsyche verschwendet.
Das Gespräch war der 1. Teil: die Vorbereitung, die Vorarbeit. Eine mögliche Chance auf Änderung. Der 2. Teil: die Umsetzung wurde einfach ausgelassen.
Die Wünsche des Pferdes werden ignoriert Part 2
Zurück im Stall wurde ein neuer Plan erstellt. Das Pferd ist gesund und reitbar. Hat die Klinik für teuer Geld festgestellt und attestiert.
Die peitschenschwingende Frau aus der Klinik weiß genau was getan werden muss. Nämlich durchgreifen. Strenge zeigen. Durchsetzen. Dominante Haltung. Die zu Hilfe geholte „Bereiterin“ möchte unbedingt 4 Wochen lang Carlos „trainieren“. Ihn funktionsfähig machen.
4 Wochen später hat die „Bereiterin“ aufgegeben, Carlos hat sich ihr genauso widersetzt. Da hat auch sie Angst bekommen. Keinen Monat später wurde er weiter verkauft. Er hatte keine Chance.
Wenn du es mit deinem Pferd anders machen möchtest, unterstütze ich euch!
Wohnungskatzen stehen unter Dauerstrom – Gesunde Katzen durch Erdungsmatte!
Ist die Katze gesund-Freut sich der Mensch
der Ist-Zustand
Wir lesen die Inhaltsstoffe Liste des Futters akribisch, kaufen kein verschluckbares Spielzeug, stellen Fenster nicht auf kipp, weil wir wissen wie es enden kann.
Hier ein Pülverchen, da noch ein Zusatzmittel. Schließlich soll Kater Mau alle seine 9 Leben bestens verbringen. Vor allem G E S U N D. Uns stören weder die 3-9 Kartons im Dauereinsatz noch die herumliegenden Papier Schnipsel. Eben typisch Katzenhaushalt.
Die wichtigste Komponente für ein gesundes Katzen Leben fehlt unseren Wohnungskatzen leider. N A T U R. Ihre Freigänger Kollegen haben unmittelbaren „barfüßigen“ Bodenkontakt. Draußen. Der super wichtig ist für ihren Ausgleich.
E L E K T R O N E N Ausgleich. Über barpfötigen Kontakt mit dem Erdboden. Draußen in der Natur.
Und nein, Terrasse oder Balkon sind kein Ersatz.
Denn in Wohnbereichen oder auf Balkonen sind Wohnungskatzen ständig mit künstlichen Böden in Berührung. Teppich, Laminat, Fliesen.
Niemals besteht unmittelbarer Erdbodenkontakt. Wiese. Acker. Waldboden. Feld. Alles nicht erreichbar für deine Katze.
Deine Katze geht mit Geschirr und Leine spazieren? Herzlichen Glückwunsch! Dann gehörst du zu den wenigen Auserwählten! Meistens ein unmögliches Vorhaben, es wäre einfacher einem 600kg Pferd Augentropfen zu verabreichen als eine unwillige Katze anzuschnallen und zum Gehen zu bewegen. (Ja ich habe Pferd und ja ich habe es getestet)
Vielleicht bekommst du es angezogen und dann lässt sich deine Katze einfach umfallen. Hinterherziehen geht ja schlecht, auch wenn da dann Bodenkontakt wäre. (Achtung Ironie) Schadet also nur mehr als es hilft, weil Angst und Stress produziert wird, auch bei dir als Besitzer.
Die gute Nachricht. Du kannst dir und deiner Katze die Erdung in den Wohnbereich holen. Über Erdungsmatten als Ersatz zum unmittelbaren Erdbodenkontakt.
Wie der Erdboden uns ausgleicht
Erdung, auch Earthing oder Grounding genannt, ist die direkte! und unmittelbare Verbindung eines Körpers zum nackten Erdboden (ohne Isolierung wie Schuhe/Socken etc.)
Erdung ist immer Ladungsausgleich. Achtung jetzt wird’s ein wenig theoretisch, aber wichtig.
Alle Lebewesen (sowie Gegenstände) sind Träger von Protonen und Elektronen. Die streben ein ausgeglichenes Ladungsverhältnis an.
Der oben erwähnte E L E K T R O N E N Ausgleich.
Ein Ungleichgewicht entsteht nun durch die frei beweglichen Elektronen. Sie springen liebend gern auf andere Moleküle über (von Lebewesen oder Objekten) und ändern dadurch das Ladungsverhältnis. – Elektrisch aufgeladen.
Dann, zack ein kleiner Stromschlag und schon bist du entladen. Ein unangenehmes Gefühl. (Nicht einschlafen, es ist gleich vorbei!)
Eine direkte und unmittelbare Verbindung zum Erdboden ermöglicht also ständigen Ladungsausgleich. Körper streben nach Ausgleich.
Kein Ausgleich: Stress entsteht, ein schwaches Immunsystem als Resultat Die Anfälligkeit steigt. Schon kleine Dinge können dich umhauen. Dann lieber Ausgleich schaffen,! Aber wie?
Erste Hilfe Maßnahme: Abhilfe: barfuß über eine Rasenfläche laufen.
Wer hat dazu schon täglich die Möglichkeit? Der Nachbar aus dem EG begrüßt es sich eher nicht, wenn du über seinen Rasen schreitest. Es gibt eine andere Möglichkeit.
Die Erdungsmatte Ohne Strom – Die Wiese zum Mitnehmen
Die Erdungsmatte ist eine spezielle Unterlage, die gezielt statische Elektrizität ableitet. Ein tolles Tool zur Erdung deiner Wohnungskatzen. Und auch für dich.
Aktiver Ladungsausgleich durch eine Erdungsdecke. Wie Barfuß gehen über den Erdboden. Ohne dumme Blicke der Nachbarn, wenn du deine Katze hinterher ziehst.
Die Erdungsunterlage stellt eine leitfähige Verbindung zwischen deiner Katze und dem Erdboden her. Elektronen werden vom Körper aufgenommen und freie Radikale neutralisiert.
Statische Elektrizität wird abgeleitet. Ein sicherer Zugriff auf die heilenden Energie des Erdbodens. (klingt esoterisch, ist es aber nicht!)
So funktioniert die Matte
Leitfähig wird die Erdungsmatte durch eingewebte Silberfäden bzw. Silbergewebe. Die Erdungsdecke wird über den Adapterstecker mit der Erdungsleitung einer Steckdose verbunden.
Keine Angst!
Die Erdungsmatte ist NICHT an den Stromkreislauf angeschlossen. Kein Stromfluss durch die Matte. Der Adapterstecker der Erdungsmatte hat nur zur Erdungsleitung der Steckdose Kontakt. Die stromführenden Kontakte der Steckdose kommen nicht mit leitenden Teilen des Adapterstecker in Berührung.
Bitte trotzdem beachten
Die Steckdose muss geerdet sein. Und durch einen Elektriker korrekt installiert sein. Das ist bitte VOR Gebrauch einer Erdungsmatte unbedingt zu klären.
Durch Kraft des Erdbodens: mehr Balance – weniger Schmerzen
Stressreduktion und Entspannung
Katzen sind wahre Meister im Wahrnehmen von Energie und reagieren dann extrem auf unausgeglichene Zustände. Unruhe, ständigen Kratzen und andere blöde Übersprungshandlungen. Sie versuchen die statische Aufladung loszuwerden.
Ist das nicht möglich durch fehlende Erdung, entsteht großer Stress. Earthing über eine Erdungsmatte schafft den Ausgleich, eine sanfte Entladung findet statt. Ohne britzelnden Stromschlag. Stress ade. Entspannung folgt.
Katzen schlafen liebend gern auf den Erdungsmatten. Ihr Schlaf ist dann tiefer und länger.
Nur in Tiefschlafphasen ist Regeneration der Körperzellen möglich und somit auch die Erhaltung und Stärkung des Immunsystems. Bei Mensch und Tier.
Gesund durch Schlaf
Trotz Freigang lieben es meine Katzen auf den Erdungsmatten zu schlafen. Wenn ich die Erdungsmatte selbst nutze, legt sich immer eine meiner Katzen dazu. Stressreduktion und Entspannung als Prophylaxe.
Linderung von Schmerzen und Entzündungen
Hauptursache für Entzündungen und Schmerzen sind übermäßig viele freie Radikale im Körper.
So entstehen freie Radikale (stark vereinfacht erklärt)
Ein freies Radikal „vermisst“ ein Elektron und strebt deshalb immer nach Ausgleich. Dafür klaut es sich einfach ein Elektron aus anderen Molekül Verbindungen, so entstehen immer wieder neue freie Radikale in Kettenreaktion. Willkommen Oxidativer Stress!
Ausmaß einer starken Anhäufung freier Radikale
Beschleunigung des Alterungsprozesses
Entstehung von Herz-Kreislauf-Problemen
Entwicklung von Entzündungen (Arthritis)
Schmerzen durch diese Entzündungen
Freie Radikale loswerden
Antioxidantien wie Vitamine und Mineralstoffe helfen beim Verringern der freien Radikale. Die lassen sich aber nicht unbegrenzt aufnehmen. Weil unser Obst und Gemüse heutzutage kaum noch „richtig gut“ mit Vitamine und Mineralien ausgestattet ist, müsste ein Mensch Unmengen davon essen.
Plan B muss her
Hier hilft Earthing. Was sich durch die Ernährung nicht abpuffern lässt, wird durch Erdung geschafft. Fehlende Elektronen fließen über die Erdungsmatte in den Körper und neutralisieren freie Radikale.
Ausgleich durch Auffüllen von Elektronen die fehlen!
Erdungsmatten als Ergänzung zur tierärztlichen Betreuung
Bitte immer wieder die Individualität deiner Katze beachten und vor Anwendung einer Erdungsdecke den Tierarzt konsultieren. Mach dich aber darauf gefasst vom Tierarzt belächelt zu werden, weil er es für neumodischen Esoterik Krams hält und es seiner Meinung nach keine Wirkung hat. (Dann kann sie theoretisch auch nichts Negatives bewirken)
Eine Erdungsmatte ersetzt niemals den Tierarzt. Ist in der ganzheitlichen Betrachtung aber ein tolles Tool zur allgemeinen Verbesserung des Wohlbefindens deiner Wohnungskatze. Zur Unterstützung nach einer OP. Zum Stressabbau nach einem Tierarzt Termin. Katzen stresst nicht nur der Termin, vor allem auch die Fahrt in der Transportkiste im Auto. Im Gegensatz zu Hunden fahren sie nicht regelmäßig im Auto mit.
„Komm mal runter“ – Tipps zum Earthing Start
Wie kommt nun die Katze auf die Erdungsdecke?
Fast alle Katzenbesitzer zweifeln, ob die geliebte Katze die Neuanschaffung nutzen wird. Zu Recht.
Die Erfahrung zeigt: am Ende des Tages wird oft der Karton besetzt wird anstatt des neuen Körbchens.
Möglichkeiten deine Katze auf die Erdungsdecke zu monövrieren
Erdungsdecke auf den Lieblingsplatz legen
Erdungsmatte ins vorhandene Körbchen legen
Erdungsdecke auf ein weiches Kissen legen
Du legst dir die Decke auf den Schoß, deine Katze legt sich drauf.
Du selbst liegst auf der Decke, deine Katze liegt auf dir. Berühre deine Katzen mit deine Händen um den Haut-Fell Kontakt für die leitende Funktion zu gewährleisten
Falls deine Katze nicht sofort auf die Decke geht
Geduld und Verständnis sind gefragt.
Katzen wollen nicht gern beobachtet werden. Beobachtung erzeugt Druck. Denk an die Verkäuferin, die dich mit Argus Augen im Visier hat. Da legst du die Hose doch lieber wieder ins Regal zurück und verlässt den Laden. Warum soll sich deine Katze nicht auch so fühlen?
Lass deine Katze einfach mal allein mit der Erdungsdecke. Sie macht das schon. Mag deine Katze mit Etwas sehr gern spielen? Leg das Spielzeug auf die Decke, animiere deine Katze zum Spiel. Laserpointer. Cat Nip.
Was ist eine Erdungsmatte überhaupt wert?
Den Preis beeinflussen sowohl die Größe: von Handtuchgröße bis Bettlaken in Übergröße als auch das Material der Decke: Baumwolle, Leinen, Mischgewebe. Dazu kommt die Höhe des Silberanteils im Gewebe (Silber ist für die Leitfähigkeit verantwortlich).
In der Produktentwicklung stecken viel Geld und Zeit. Aber auch für Erdungsprodukte gilt: es muss nicht teuer sein, damit es gut ist. Trotzdem rate ich von zu günstigen Decken ab. Wer billig kauft, kauft zweimal.
Der gesundheitliche Vorteil durch die Anwendung einer Erdungsdecke als Prophylaxe ist schwierig zu beziffern. Bereits eine zu vermeidende Tierarzt Rechnung sollte die Anschaffungskosten wert sein. Spätestens für Senior Wohnungskatzen sollte eine Erdungsmatte angeschafft werden.
Warum Pheromon Duftstecker, Sprays, Halsbänder und Co keine Problemlöser sind
Wenn es bloß so einfach wäre
Dann gäbe es keine Probleme mehr mit aufs Sofa strullenden Katzen, kastrierten Katern, die in der Wohnung umhersprühen und böse Kloppereien mit anschließendem Tierarztbesuch wären wohl auch Geschichte.
Es ist ein Märchen, dass dieses Zubehör (Katzen)Probleme löst. Das tut Tierkommunikation zwar auch nicht, aber ich behaupte das jedenfalls auch nicht.
Warum diese Anschaffungen oft nix bringen außer neue Kartons für deine Katzen
Weil eben nur das Problem (Symptom) besprüht wird, aber nicht der Auslöser oder die Ursache abgestellt wird.
Ein Kind mit Schwimmflügeln im Wasser wird nicht untergehen, schwimmen kann es trotzdem nicht. Es dümpelt vor sich hin und kommt nicht vorwärts.
Duftstoffe (Pheromone) sind chemische Signale zur Kommunikation. Aufgenommen über die Atemwege, wandern sie ins Hirn und führen zur Freisetzung von Hormonen. Als Botenstoffe verantwortlich die Gefühle und Verhaltensweisen der Katzen zu beeinflussen.
Hauptkategorien
Beruhigungspheromone
Markierungspheromone
Aggressionspheromone
Sexualpheromone
Inhalt und Wirkungsweise von Pheromon Präparaten
Was ist drin in Duft-Steckern und Umgebungssprays
Eine wässrige Lösung plus Pheromone einer der Hauptkategorien. Eben „Katzenduftstoffe“, die Katzen auch in ihrem Umfeld zur Kommunikation auf natürliche Art verteilen: durch Reiben, Kratzen und Markieren. Katzen machen Katzensachen.
Duftstecker ballern die Pheromone undosiert in den ganzen Raum. Mit Sprays lassen sich bestimmte Bereiche besprühen. Auch die haben nur eine Dosierung, die Werkseinstellung.
Halsbänder begleiten die Katze den ganzen Tag mit Pheromonen überall hin. Die volle Dröhnung im Gepäck.
Die Duftstecker unterscheiden sich durch die Zusammensetzung (siehe Kategorien) der Pheromone. Abgestimmt auf die Symptome wie Markieren, unerwünschtes Möbel Kratzen, Aggressivität, Nervosität.
Wie Pheromon Duftstecker wirken (aber nicht helfen)
Die künstlichen Pheromone bekämpfen die Symptome und unterdrücken unerwünschtes Verhalten. Die Ursache existiert weiterhin. (Kind kann immernoch nicht schwimmen) Eine erste Hilfe Maßnahme. Trotzdem sollte sich der Katzenbesitzer damit nicht zufrieden geben.
Aber warum helfen die Duftstecker oft nicht? Zwar stimmt die Kategorie. Aber Unterkategorien der Pheromon(Haupt)kategorien, die gerade nötig wären, sind nicht enthalten. Weil sie noch nicht bekannt sind bzw. die Dosierung (für die Situation) nicht stimmt. Zu viel, zu wenig, zu was auch immer. Markieren ist nicht gleich Markieren. Aggressionen sind nicht immer auf demselben Level. Unwohlsein hat viele Facetten.
Die Sprays, Stecker und Halsbänder stellen nicht die notwendige Dosierung sicher, die notwendig ist um die Situation in den Griff zu bekommen. Eine Einstellung für Alles. funktioniert eben nicht gut.
In einem Mehrkatzenhaushalt wird jede Katze mit den künstlichen Pheromonen zugeballert und beduftet. Egal ob es alle Katzen betrifft oder nur 2 von 3. Alle müssen mitmachen. Niemand von uns würde gemeinschaftlich Schmerztabletten schlucken mit seinem Partner nur weil er die Kopfschmerzen von beiden hat.
Grundsätzlich dienen Duftstecker, Sprays und Halsbänder als Symptom Unterdrückung. Es gilt die Ursache herauszufinden.
Katzen, wie alle Tiere, machen nichts ohne Grund.
Beispielfall: Kater pinkelt ständig ins Bett seiner Besitzerin (Mehrkatzen Haushalt)
Der (kastrierte) Kater springt sofort nach dem Beziehen aufs Bett und pinkelt drauf.
Erste Maßnahme: Die Schlafzimmertür wurde verschlossen. Da begann der Kater die Tür zu markieren. Zweite Maßnahme: Duftstecker wurden angeschafft. Der Kater pinkelte zwar nicht mehr so oft an die Tür, hörte aber nicht auf.
Hatte er sich irgendwie durch die Tür drängen können, sprang er sofort ins Bett zum Pinkeln. Katzentoiletten wurden öfter gereinigt, eine weitere dazu gekauft. Keine Veränderung.
Das Ratespiel startete. Protestpinkeln wurde vermutet wegen Futterumstellung auf Diät-Futter. Normales Futter wurde gegeben. Keine Besserung. Die zwischenzeitliche Untersuchung durch den Tierarzt hat nichts ergeben, außer einer fetten Rechnung.
Letztendlich stellte sich in der Tierkommunikation heraus: Er mag den Geruch des Waschmittels nicht. Öko Waschmittel. Und nicht, weil er lieber am Lavendel riechen mag. Nein, es rieche für ihn wie der Urin eines fremden, unsichtbaren Katers, der immer drüber markiert und permanent die territorialen Grenzen überschreitet. Sich aber nie dem Kampf stellt. Ein Geisterkater.
So wird eine natürliche Verhaltensweise zum unerwünschten Verhalten. Die Besitzerin hat das Waschmittel gewechselt, die Bettwäsche mehrmals damit gewaschen. Kein Pinkeln und Markieren mehr. Der zweite Kater im Haushalt hat nie „problematisches“ Verhalten gezeigt und wurde unnötigerweise trotzdem fleißig mit Pheromonen bedampft.
Fazit zu den Pheromon Präparaten
Die künstlichen Pheromone können erste Hilfe sein, aber kein Dauerzustand. Ursachenforschung erwünscht.
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Sidewinder Syndrom: Wenn diese Symptome plötzlich auftretetn
Symptome des Sidewinder-Syndroms
Bitte beachten: nicht immer sind alle charakteristischen Symptome auf einmal vorhanden!
schiefe Körperhaltung
schwankender Gang
stark abgespreiztes / abgewinkeltes rechtes Hinterbein
linkes Hinterbein deutlich unter dem Körper
Hinterhand extrem nach links geneigt
sehr instabiler Stand
Schritt auf mehreren Hufschlägen, Travers-ähnlich, Zickzack-Lauf
Seitenwechsel des abgespreizten Hinterbeins
angelehntes Stehen an Wand oder Tränke
schräges Gangbild beim Schritt
extrem schleifende Hinterhufe
vermehrtes Stolpern
Bei Verdacht: sofortige tierärztliche Abklärung!
So sieht es aus…
Die Akutphase des equinen Sidewinder Syndrom
Während einer Akutphase streckt das Pferd eines der Hinterbeine weit nach außen ab. Es sieht definitiv nicht nach Entlasten aus. das abgespreizte Hinterbein ist meistens auch noch nach außen verdreht. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Hinterbeine wechseln, mal wird das linke Hinterbein weggestreckt, dann das rechte. Das kann innerhalb einer Phase passieren, aber auch erst in einer neuen Phase. Das jeweilig nicht weggestreckte Hinterbein ist sehr weit unter den Körper geschoben um die Stabilität zu halten. Beim Schrittlaufen wirkt es wie auf 3 Hufschlägen laufen, so als ob starker Gegenwind von der Seite schiebt.
Diagnose Sidewinder-Syndrom
Schlaganfall? Becken angebrochen? Vielleicht doch nur Vertreten?
Aus allen möglichen Perspektiven fotografiert und an unsere Physiotherapeutin geschickt mit der Bitte um einen Notfalltermin.
Während ich auf Antwort warte, google ich natürlich. Irgendjemand hat dieses Problem sicherlich schon einmal gehabt. Google lässt mich diesmal im Stich. Merkwürdig. Nicht ein Hinweis.
Kurze Zeit später die Ferndiagnose der Physiotherapeutin: Auslöser im Becken.
Nächster Impuls Tierarzt rufen. Erstmal nicht. Lieber zuerst mein Pferd fragen, dann entscheiden. Angst vor Antworten. Vor unerträglichen Schmerzen, vor nicht therapierbar sein, vorm Einschläfern.
Alle Horrorszenarien innerhalb von Sekunden im Kopf durchgespielt. Nichts davon traf zu. Auf die Schmerzfrage kam von meinem Wallach Paul ein klares NEIN.
Das Nicht Koordinieren Können der Hinterhand war das Schlimmste für Paul. Auf keinen Fall wollte er extra gestellt werden, keine räumliche Trennung von seiner Herde. Bitte keine Mitleidsbekundungen, unnötiges Bemuttern und Experimente. Das sei furchtbar. Ganz klar zeigte er das Bild von Physiotherapie/Osteopathie. Paul entschied: kein Tierarzt.
Allerdings würde ich den Tierarzt rufen, notfalls auch gegen Pauls Willen, falls ich es für notwendig halte. Immerhin trage ich die Verantwortung für mein Pferd!
Therapie Verlauf Sidewinder-Syndrom
Regelmäßige Physiotherapie / Osteopathie zur Linderung des Sidewinder Syndroms
Paul hat nun seit über einem Jahr (Stand August 2023) regelmäßige Termine beim Physiotherapeuten / Osteopath. Anfangs monatlich. Derzeit im Abstand von 3 Monaten. (über die Sommermonate)
Ich bat Janosch Theine rückblickend über Pauls Behandlung zu schreiben. Es folgt der Originaltext von Janosch:
„Es war ja schon etwas unklar, ob die Grundursache der Bewegungsstörung eher neurologisch oder orthopädisch ist.
Auffällig war auf jeden Fall die starke Seitneige im Gang und die daraus resultierenden Blockaden in der Lendenwirbelsäule, Lumbosakralgelenk und Kreuzdarmbeingelenk. Außerdem verklebte Faszien im Kruppenbereich und verspannte Muskulatur. Vom Verlauf her, hat er sich aber recht gut stabilisiert über die Jahre, so das ich zuversichtlich bin, dass sich das Gangbild weiter verbessert.“
Fazit Physiotherapie und Sidewinder Syndrom:
Die regelmäßige physiotherapeutische Behandlung durch Janosch Theine von pferdetherapie.de von trägt definitiv zur Verbesserung bei. Die Akutphasen sind seltener und dann auch kürzer. In unserem Fall sind das 1-2 Tage. Weiterhin schmerzmittelfrei. Ich habe festgestellt mit jeder kurzen Akutphase findet ein Seitenwechsel statt. Zum Herbst hin werde ich die Behandlungsfrequenz auf alle 6 Wochen erhöhen.
Behandlung durch eine professionelle Tierenergetikerin
Im August 2023 bin ich auf eine weitere ergänzende Behandlungsmöglichkeit , die Tierenergetik, gestoßen. Neben der Tierkommunikation, eine tolles weiteres Tool im alternativen Methodenkoffer. Wie auch die Tierkommunikation kann sie sowohl vor Ort, in Präsenz, als auch über Distanz stattfinden. Sehr praktisch für Folgetermine in der nassen und ungemütlichen Jahreshälfte. Der erste Termin für eine tierenergetische Behandlung sollte vor Ort stattfinden.
Paul sagte, er möchte unbedingt so eine Behandlung probieren. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass er jederzeit abbrechen kann, wenn es ihn stresst. Unsere Wahl fiel auf Linda Schönberger von www.light-life-tierenergetik.de.
Die Behandlung hat Paul definitiv genossen. Anfangs war er skeptisch, hat sich aber schnell drauf eingelassen. Auch Linda habe ich gebeten ein paar Zeilen zur tierenergetischen Behandlung und Sidewinder-Syndrom zu schreiben.
Linda schreibt:
„Bei meiner ersten energetischen Sitzung war sein Sidewinder-Syndrom nicht das Kernthema. Sein Körper zeigte zunächst alte Themen an, die zuerst ausgeglichen werden sollten. Dies kommt vor, denn manchmal müssen erst andere Themen Schicht für Schicht gelöst werden (wie nach dem Zwiebelprinzip), um an das eigentliche Kernthema zu gelangen. Bei meiner Austestung konnte ich einige Ungleichgewichte lokalisieren, die hauptsächlich dem Herzen und dem Magen zuzuordnen waren (u.a. Übelkeit). Eine Ausleitung wurde ebenfalls angezeigt. Ich habe alles ausgeglichen.
Katja erzählt mir über seine früheren Haltungsbedingungen, bevor er zu ihr kam. Rationiertes Futter, der Schulbetrieb, zu viele Pferde auf engem Raum – alles Dinge, die zu Dauerstress führten (siehe oben: Herz, Magen/Übelkeit). Die Ausleitung passte zu einem körperlichen Symptom, das immer mal präsent ist.“
Fazit tierenergetische Behandlung:
Ein paar Tage nach der ersten energetischen Sitzung fiel mir auf, dass Paul eindeutig viel besser stand, stabiler. Er wirkte gefestigter. Richtig Zufrieden, seinen Körper noch besser unter Kontrolle zu haben.
Wir werden definitiv weitere energetische Sitzungen buchen. Vor allem war das Sidewinder Syndrom ja nicht mal das Thema der ersten Sitzung und trotzdem gab es so eine positive Wirkung.
Hufbearbeitung nur in Eigenregie möglich
Durch das Sidewinder Syndrom sind Termine zur Hufbearbeitung sind nicht planbar. In schlechten Phasen ist es Paul unmöglich auch nur 1 Sekunde auf 3 Beinen zu stehen. Auch nicht an die Wand gelehnt als Stütze. Das bereitet ihm extremen Stress und mir natürlich auch. Aber Hufpflege und gute, regelmäßige Bearbeitung ist wichtig. Ohne Huf kein Pferd. Wissen wir alle. Selbst in sehr guten Phasen ist es sehr anstrengend für ihn, wenn “fremde” Menschen an seinen Hufen arbeiten.
Die Angst vor Unmut und Ungeduld des Hufbearbeiters, vor genereller Rücksichtlosigkeit. Außerdem zeigt er seine Schwäche ungern nach Außen. Eine seiner typischen Charaktereigenschaften.
Keine Chance einen ganzen Termin nervlich und kräftemäßig durchzustehen. Das betrifft uns beide. Ich bin sehr froh im März 2022 einen Hufbearbeitungskurs belegt zu haben. Ursprünglich aus einem ganz anderen Grund.
Das Jungpferd ist wahnsinnig zappelig und hält noch keine komplette Bearbeitung durch. Hätte auch wieder Termin und Nervenstress bedeutet. Für alle. Daher entschied ich mich für einen Hufbearbeitungskurs.
Der Hufkurs besteht ist in online und Praxis aufgeteilt. Viele lehrreiche Videos, PDFs mit Erklärungen, die ich online in meinem Tempo abarbeiten konnte. Der Praxisteil in Präsenz. Denn wir alle wissen, viele Fragen ergeben sich nun mal erst beim Machen. Das heißt ich habe 2 Tage unter Aufsicht und konkreter Anleitung durch eine Expertin Hufe bearbeitet. Die Anwesenheit einer Expertin gibt wahnsinnig viel Sicherheit und Selbstvertrauen. Der Knackpunkt: es waren mir fremde Pferde! Wenn ich das bei fremden Ponys auf die Reihe bekomme, dann ja wohl auch bei meinen eigenen Tieren.
Fazit Hufbearbeitung in Eigenregie:
Zeit, Geduld und bestimmen des eigenen Tempo ist beim Leben mit Sidewinder Syndrom von Vorteil. Eigenbestimmung. Es bringt Leichtigkeit und Entspannung zu wissen die Hufbearbeitung kann jederzeit spontan begonnen und auch beendet werden. Niemand stresst. Freie Bearbeitung ist möglich. Im Übrigen hat sich das Gangbild aller Ponys zum positiven geändert.
Zusammenfassend
Warmes Wetter, freiwillige Bewegung. Mitder Herde verbunden sein. Wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus. Die Psyche ist ein nicht zu unterschätzender Faktor bei Krankheitsbildern. Dem Pferd muss mehr zugetraut werden, es sollte nicht entmündigt werden durch uns. Paul hat selbst während der schlimmen Phasen FREIWILLIG gespielt. Nie hätte ich ihn weggesperrt, aus Angst noch Schlimmeres könnte passieren. Das wäre doch kein Leben mehr für ihn.
Traben, galoppieren, wälzen, sich zum Schlafen ablegen. Alles war möglich. Für ihn. Natürlich gilt das nicht für jedes Pferd mit Sidewinder Syndrom. Mir ist die Individualität des Sidewinder Syndroms bekannt.
Dazu tolle alternative Behandlungsmethoden, die bei Bedarf den Tierarzt nicht ausschließen, aber unterstützen.
Diagnose durch Zufall-im Internet!
Über Instagram. Sidewinder Syndrom. Unter dem Hashtag sind nur wenige Beiträge zu finden.
Im Internet findet sich wenig. Unerforscht. Unbekannt. Betrifft vorwiegend ältere Pferde, die oft zeitnah eingeschläfert werden. Da reißt sich die Forschung sicherlich nicht drum.
Wodurch wird das Sidewinder Syndrom verursacht?
Ungeklärt, ob die Ursachen neurologischer Natur oder vom Bewegungsapparat (Muskeln und Skelett) her rühren. Genauso hat es unser Behandler Janosch Theine auch beschrieben. In den wenigen bekannten Fällen wird oft nur die technische Seite seziert, analysiert und bewertet.
Auffällig häufig bei Pferden mit Sidewinder Syndrom: Entzündliche Erkrankungen der Gelenke Skelettsystems: Arthritis. Die Entzündungen verursachen Schmerzen und Schwellungen. Stören so das Gangbild. Verursacht wird Arthritis durch Infektionen und Verletzungen. Entzündungshemmer und Schmerzmittel können helfen.
Arthrose durch altersbedingte Abnutzungserscheinungen betrifft auch die Gelenke des Skelettsystem. Ist aber eine degenerative Gelenkerkrankung. Hier muss sich hauptsächlich um die Mobilität der Gelenke oder was davon noch übrig ist, gekümmert werden. Physiotherapie, Osteopathie. Schmerzmittel werden hier nur die Symptome lindern.
Sedierung unter dem Sidewinder Syndrom?-Bitte nicht!
Keine gute Kombi. Für uns jedenfalls nicht. Paul musste leider sediert werden, weil er am Schlauch untersucht werden sollte, Krebsverdacht. (der sich nun auch leider bestätigt hat). So „stabil“ sich Paul die ganze Zeit vorgab, war er natürlich nicht. Er hat einfach sehr gut ausgeglichen. Durch die Sedierung hatte er kaum Gefühl dafür. Zwischenzeitlich dachte ich wirklich, er bricht mir zusammen und das wars dann. Selbst die Tierärztin, die ich vorher darüber informiert hatte, war über das Ausmaß schockiert. Zu viert haben wir ihn irgendwie aufs Paddock bekommen, für den Fall, dass er doch zusammenrutscht. Aber Paul ist und bleibt ein Kämpfer. Als er dann anfing wieder Taschen zu durchwühlen waren alle erleichtert. Zum Glück sind Pauls Zähne in einem guten Zustand, denn eine Zahnarztbehandlung mit Sedierung ist so nicht möglich. Und ohne Sedierung ist es auch Mist.
Es gibt so viele vom Sidewinder Syndrom betroffene Pferde!
Mit einigen Menschen habe ich mich ausgetauscht, sie haben mir netterweise Bilder und die Geschichten ihrer vom Sidewinder Syndrom betroffenen Pferde zur Verfügung gestellt. Jede Geschichte zählt und hilft einem anderem Pferd und dessen Besitzer!
Nach und nach werde ich diesen Artikel aktualisieren, wenn du Austausch möchtest, schreib mir gern!
Sidewinder Fälle, die mir geschickt werden und die ich veröffentlichen darf:
Fuchsstute (25 Jahre)
mit Sidewinder Syndrom
Die Besitzerin berichtet:
„Meine Stute ist ein 25 Jahre altes, polnisches Warmblut. Wir haben sie mit 11 Jahren von einem Händler gekauft. Seit dem steht sie in kleiner gemischter Herde bei uns im Offenstall. Sie wurde nur freizeitmäßig geritten.
Seit 5/6 Jahren wird sie nicht mehr geritten, da sie Verknöcherungen im Karpalgelenk vorne links hat. Erstes Auftreten der Symptome müsste vor ca. 4 Jahren gewesen sein. Als es ihr im Herbst besser ging, habe ich direkt den Zahnarzt und Hufbearbeiter gerufen, dass sie einmal rundum erneuert wurde.Hufe kann man in der Akutphase gar nicht bearbeiten, auch durch die Verknöcherung vorne.
Wie schon gesagt versuchen wir sie mit Cortison und DMSO zu unterstützen.Außerdem bekommt sie in der Akutphase täglich eine Tablette Previcox, wenn es wieder besser wird nur eine halbe oder viertel Tablette.
In der kühleren Jahreszeit bzw. wenn die Rosse aussetzt, geht es der Stute sehr viel besser.
Wallach (22 Jahre)
mit Sidewinder Syndrom
Die Besitzerin berichtet…
Alter: 22 Jahre Beginn der Erkrankung: Februar 2024
Therapie: 5 Tage lang Cortison und Schmerzmittel (Previcox), dauerhaft Vitamin B als Nahrungsergänzung, in der Akutphase wöchentlich Osteopathie und energetische Osteopathie (später monatliche Behandlungen), täglich Bemer Decke und Bemer Gamaschen
Deli wurde bis zum erstmaligen Auftreten der Symptome dressurmäßig gearbeitet, regelmäßig mithilfe von Stangen- und Cavalettiarbeit gymnastiziert und Equikinetic.
Nasskaltes Wetter bekommt ihm nicht. Sobald er eingedeckt wird, mildert es die Situation ab.
Wallach (30 Jahre alt)
mit Sidewinder Syndrom
Seine Besitzerin schreibt…
Beginn der Krankheit, Februar 2024-nach einem Sturz
Freddy ist seit 25 Jahren bei mir und stand früher in Boxenhaltung. Seit 10 Jahren in einer kleinen Offenstallherde. Er wurde freizeitmäßig geritten, sogar bis zu seinem Sturz im Februar.
So fing es an: er ist umgefallen-vermutlich im Schlaf. Seine Auffindesituation ließ keine Zweifel offen. Es war kalt, am regnen und er hatte sich festgelegt. Vermutlich lag er 1 Stunde so, bis ihn jemand fand und er hat gekämpft. Er kam auch wieder hoch, stand nur noch auf drei Beinen (hinten rechts stellte er nicht ab) und er war komplett windschief.
Der Tierarzt behandelte mit Cortison und Schmerzmitteln und sagt, ich sollte das Schmerzmittel noch 5 Tage weitergeben. Nach dem Absetzen des Schmerzmittels, wurde es weder besser noch schlechter und so ist es bis heute.
Er bekommt nur Schmerzmittel, wenn er im Schlaf mal wieder gefallen ist, ansonsten habe ich nicht den Eindruck, dass er Schmerzen hat. Er verhält sich ganz normal. Galoppiert und trabt auch an manchen Tagen, gestern erst habe ich ihn auch buckeln gesehen!
Er wird 1 mal im Monat osteopathisch behandelt, Akupunktur haben wir auch schon getestet (aber er mag die Nadeln nicht). Zur Zeit füttere ich hochdosiert Kurkuma, MSM und Magnesium und schaue ob es sich positiv auf die Schübe auswirkt. Wenn nicht, werde ich das Previcox in den schlechten Phasen testen.
Links zum Sidewinder Syndrom
Podcast Folgen von „Kompetenz-Zirkel Pferd“ über das Sidewinder Syndrom:
Fallbeispiel eines Tiergesprächs mit einem traumatisiertem Wallach
Ich telefoniere mit Emma, sie hat sich vor 4 Monaten den Traum vom eigenen Pferd erfüllt. Ein großer Holsteiner Wallach ist eingezogen. Doch schon nach kurzer Zeit gab es die ersten Probleme mit dem Holsteiner.
Der Wallach lässt sich kaum führen, rempelt, zerrt am Führstrick die Personen hinter sich her. Kürzlich hat er beim Longieren nach ihr getreten. Reiten war genau zweimal möglich, nun nicht mehr. Der Holsteiner ist nicht mal mehr vom Hof runter zu bekommen.
Emma versteht die Welt nicht mehr. Beim Probereiten verlief doch alles reibungslos. Sie weiß nicht was sie machen soll.
Hat sie jetzt ein Problempferd?
Ein braves Reitpferd wollte sie haben, für Ausritte ins Gelände. Aber mit diesen Verhaltensweisen ist an Reiten überhaupt nicht zu denken. Sie hat Angst vor ihm. Zurück zum Händler geben will sie ihn nicht, hat ihr Herz an ihn gehängt.
Zwanzig Minuten unterhalten wir uns. Von Tierkommunikation hat sie noch nie etwas gehört. Durch eine Miteinstellerin ist sie auf mich gekommen und hofft, dass ich weiterhelfen kann.
Ich erkläre Emma wie Tierkommunikation funktioniert, was möglich ist und wo eindeutig die Grenzen liegen. Mir ist es extrem wichtig keine falschen Erwartungen und Hoffnungen zu kreieren.
Zum ersten Mal von Tierkommunikation zu hören, kann ein bisschen viel sein, also halte ich mich kurz. Sage trotzdem mehrmals, dass ein Tiergespräch nicht wie ein Training/Medikament zu betrachten ist.
ℹ️ Hinweis
Tierkommunikation garantiert keine Problemlösung.
Tierkommunikation ist Ursachenforschung!
Den Holsteiner Wallach nach seinen Gründen fragen! Ich bekämpfe keine Symptome mit Trainingsmethoden. Auslöser / Gründe kennen anstatt Symptome bekämpfen.
vor Ort Tierkommunikation mit dem Holsteiner Wallach.
Als ich in den Stall komme, steht der große Wallach steht in der Box. Sofort schwappt eine enorme Welle von Traurigkeit und Unruhe mir entgegen. Wir wollen mit ihm in die Halle, da wir dort unsere Ruhe haben, da im Stall viel Betrieb ist.
Er lässt sich aus der Box führen, bleibt dann direkt am Heuballen stehen, weiter will er nicht. Verweigert sich regelrecht. Schließlich schaffen wir es in die Halle, dort ist er ultra nervös, rempelt Emma an. Er achtet null auf seine Umgebung. Er ist gar nicht geistig anwesend. Losreißen wäre wohl die nächste Stufe. Dann eben wieder zurück in die Box.
Das Tiergespräch mit dem Holsteiner Wallach
Emmas Wallach beginnt zu erzählen. Er mag es nicht, dass jetzt schon wieder „Irgendjemand“ kommt um ihn zu begutachten. Denn so hätte es immer angefangen und nie gut geendet für ihn. Ich erkläre ihm meine Absicht, „Emma hat mich beauftragt mit dir zu sprechen, sie möchte wissen was nicht stimmt und was sie tun kann. Damit es diesmal anders für dich wird“.
Sein Misstrauen ist verständlich. Er ist ausgelaugt, hat abgeschaltet, er entzieht sich und dissoziiert. Normale Schutzstrategien. Da geht’s den Tieren wie den Menschen. Ein Gefühl von Müdigkeit und Resignation eingehüllt in viel Traurigkeit kommt von ihm bei mir an. Ohnmacht schwingt mit.
Der Wallach erzählt vom immer gleichen Ablauf. Menschen stehen vor seiner Box, begutachten ihn, es wird geritten. Dann ab auf den Hänger. Fahrt ins Ungewisse.
Wieder alles neu: Umgebung, Herde, Menschen. Nur der Ton im Umgang und beim Reiten ist überall gleich schlecht. Es geht grob zu. Wenig Wärme, von Empathie ganz zu schweigen. Zu eng geschnalltes Reithalfter, Sperrriemen auf Anschlag. Ausgebunden um Gegenwehr im Keim zu ersticken.
Pferde müssen doch funktionieren.
Ich sehe das Bild von Emmas Probereiten vor mir. Neblig, verschwommen, in einer Dunstglocke. Es fühlt sich nach Sedierung an.
Leistung sollte er bringen. Geschah das nicht oder er widersetzte sich zu heftig, musste er weg. Schnell. Egal wohin. Er berichtete von Strafmaßnahmen durch Futterentzug. Die Leistung die gefordert wurde, konnte er unmöglich erbringen. Körperliche Baustellen. Viele. Genau benennen kann und will er sie nicht. Möchte nichts davon wissen. Lieber alles weit weg schieben. Er ist nicht wirklich bei sich. Dieses Verhalten erleichtert ihm das Überleben im Herumgereichtwerden. Zum Menschen hat er das Vertrauen verloren. Seiner Meinung nach sind sie immer nur an seiner Leistung als Sportgerät interessiert. Sie sähen kein Lebewesen in ihm.
Emma fragt, ob jemals an Reiten zu denken sei. Das kann sein, aber wie lange es dauern wird das weiß er nicht. Er will Ruhe, einfach nur Ruhe. Freiheit und frische Luft. Seine Box mag er nicht so gern, die ist ihm zu klein und nicht hell genug. Sie erinnert ihn an den letzten Aufenthaltsort. Emma erzählt, dass er ohne andere Pferde, nur zusammen mit Kühen in einem dunklen Stall stand.
Die Wünsche eines Pferdes
Vorsichtig, aber doch bestimmt äußert er Wünsche. Seine Eisen sollen abgenommen werden, er brauche sie nicht. Sie seien zu schwer, ziehen ihn runter, so kann er den Boden nicht spüren. Keine Verbindung herstellen. Sie sind eine Sperre, waren nur für diese unerträgliche Arbeit (Turniersport) notwendig.
Unbedingt soll seine Mähne wachsen. Sie soll nicht geschnitten werden. Er sieht sich mit wehender Mähne über die Weide fliegen. Kurze Mähne verbindet er mit Sportgerät, das sei er nicht. Er möchte einen Neuanfang. Für den Start in sein neues Leben braucht er äußerliche Veränderung. Sein altes Leben hinter sich lassen, sich reinwaschen.
Körperliche Behandlungen möchte er vorerst nicht, zu verspannt und fest sei er. Das bringe jetzt nichts, meint er. Noch kann er nicht loslassen. Er muss erst ein wenig ankommen.
Emma ist wütend und enttäuscht. Nicht von ihrem Pferd, sondern wie Menschen mit ihm umgegangen sind. Wie sie ihn als Gegenstand gehandelt haben. Wie sie über den Tisch gezogen wurde.
Im Umgang mit ihrem Pferd soll Emma keine Fröhlichkeit vortäuschen, ehrlich und authentisch soll sie sein. Nicht ihre Gefühle verbergen, ihr Wallach wünscht sich Echtheit. Das schafft Klarheit und gibt ihm Sicherheit.
Nach der Tierkommunikation ist der Wallach sehr müde. Genau wie ich, Gespräche mit traumatisierten Tieren sind besonders energieaufwendig.
Emmas Feedback
Zwei Wochen später schreibt mir Emma ihr Pferd lässt sich besser führen, reagiert auf ihren Ruf und nimmt nun das Putzen an. Es ist noch ein weiter Weg für dieses Pferd-Mensch-Paar. Aber der Anfang ist gemacht. Emma und ihr Wallach sind in der Langzeit Betreuung. Ich spreche regelmäßig mit dem Wallach. Vor Ort und über Distanz.
🌿✨ Möchtest du dein Pferd wirklich verstehen? ✨🌿
Fragst du dich manchmal, was dein Pferd dir sagen möchte?
Ob es glücklich ist, sich etwas wünscht oder dir vielleicht sogar schon Botschaften schickt?
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Tierkommunikation ist fantastisch, aber kein Allheilmittel! Ein Tiergespräch ersetzt absolut nicht den Tierarzt, Hufschmied oder Sattler. Never ever. Auch wenn dir das an allen Ecken gern verkauft wird. (Hauptsächlich von den Glitzerfurzuschis)
Wenn dein Tier akut krank ist und / oder ein Notfall vorliegt, solltest du immer erst den Tierarzt fragen! (ernsthaft)
Seriöse Tierkommunikatoren geben dir niemals Heilversprechen!
Tierkommunikation hat Grenzen, moralisch und ethisch. Sie ersetzt kein Training (siehe unten), Tierkommunikation vollbringt keine Wunder und kann nicht zaubern!
Ein Tiergespräch ist nicht kostenlos, trotzdem sollte es nicht zu Wucherpreisen verkauft werden.
Eine kurze (!) telefonische Nachbesprechung oder per Email sollte im Preis enthalten sein.
Wie überall gilt: Nur weil es teuer ist, muss es nicht gut sein bzw. schlecht, weil es günstig ist.
Warum wird Tierkommunikation nicht ernst genommen?
Humbug. Abzocke. Spökenkram. Alles schon gehört.
Was Menschen glauben wie Tierkommunikatoren sindWie die Realität einer Tierkommunikatorin aussieht
Wenn der Tierarzt nicht helfen kann – Letzter Strohhalm Tierkommunikation
Wer eine Tierkommunikation bucht, hat meist schon alles andere versucht. Verschiedene Tierärzte, Tierheilpraktiker, Physiotherapeuten, Osteopathen. Jeder hat eine Meinung. Eine klare Diagnose / Ursache hatte keiner von ihnen. Und nun?
Dein Pferd lahmt weiterhin, wird bockig beim Führen oder schnappt beim Satteln nach dir, obwohl laut Klinik keine Magenprobleme vorliegen. Was ist der Grund?
Eine Bekannte, von der du es nicht erwartest hättest, sagt: „Mach doch mal eine Tierkommunikation.“
Überzeugt bist du nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Und irgendwie war jeder so begeistert von „seiner“ Tierkommunikation, dass du das auch willst. Du liest viele Erfolgsgeschichten.
Die Tierkommunikation soll möglich machen was Tierarzt, Physiotherapeut, Osteopath nicht geschafft haben. Du buchst dein Tiergespräch. Wie geht’s nun weiter?
Endlich hast du das Protokoll vom Tiergespräch vor dir. Deine (Er)lösung?
So hast du dir dein Tiergespräch aber nicht vorgestellt!
Du liest dein Tiergesprächsprotokoll. Anders als erwartet schweigt dein Pferd zu einigen Fragen, weicht aus oder flunkert. Es verweigert regelrecht die Aussage. Den wirklich wichtigen Fragen (die vor allem DIR wichtig sind) weicht es elegant aus.
Oder die Antworten sind dir völlig fremd, kommen dir ausgedacht vor. „Das kann ja gar nicht sein“, denkst du mehrmals, „das kommt aber nicht von meinem Pferd!“.
So hattest du es dir nicht vorgestellt, was sollst du damit anfangen und wo ist die (versprochene) Lösung? Schließlich hast du ja bezahlt.
Bezahlte Tierkommunikation=Lösung! Oder etwa nicht?
Dein Fazit: Tierkommunikation ist unseriös. Mist, Humbug, Geschwurbel, esoterischer Quark. Reine Abzocke.
Tierkommunikatoren denken sich die sowieso Antworten aus, betreiben „cold reading“.
Gezweifelt hast du schon und nun weißt du es.
Du wurdest abgezockt.
Aber das ist eben nicht der Fall.
Enttäuscht von deinem Tiergespräch? – Gründe warum es „nicht funktioniert“ hat:
Du hast falsche Erwartungen an die Tierkommunikation
Tierkommunikation wird schnell für die Lösung aller Probleme gehalten. Warum? Weil sich das Problem einer Bekannten, die dir berichtet hat, in Luft aufgelöst hat. Du willst das auch. Verständlich. Vorsicht: Falsche Grundannahme.
Tierkommunikation ist immer ein Gespräch. Kein Verhör. Keine klinische Untersuchung, keine Inspektion, kein Zerlegen in Einzelteile. Ergebnisse und Antworten können nicht erzwungen, herausgepresst werden. Widerstand wird nicht durch Sedierung aufgehoben. Es gib keinen Wahrheitstrank. Die Wahrheit lässt sich nicht einklagen.
Wenn deine Katze nicht sagen will, warum sie ständig in deinen Wäscheschrank pinkelt, verweigert sie einfach die Antwort. Oder weicht aus, vielleicht lügt sie auch, erzählt, dass ihre Katzentoilette unsauber sei. Das liegt nicht in der Verantwortung der Tierkommunikatorin.
Du kannst jetzt weiter fragen und nachhaken. Aber daraus wird sich kein produktives Tiergespräch ergeben. Das soll immer auf Augenhöhe statt finden. Grenzen müssen akzeptiert werden. Jedes Tier hat Gründe warum Fragen unbeantwortet bleiben. Das ist eben so.
Du kannst dein Pferd fragen, ob es Schmerzen hat, der Sattel drückt, die Hufbearbeitung sich gut anfühlt. Einige Pferde werden dir sogar erklären was genau mit dem Sattel oder der Hufbearbeitung nicht stimmt. Das kann oder will nicht jedes Pferd.
Dein Hund kann Schmerzen absichtlich verschweigen oder herabspielen, um den Besuch beim Tierarzt zu vermeiden.
Oder wie soll deine Katze von ihrem Tumor erzählen, wenn sie ihr Krankheitsbild selbst nicht kennt? In diesen Situationen empfindet der Tierbesitzer die Tierkommunikation als „hat nicht funktioniert“. Gescheitert.
Die Erwartungen an Tierkommunikation sind sehr hoch. Alle Probleme, Gründe, Krankheiten und Ursachen soll sie aufdecken, am besten gleich noch den ausgearbeiteten Behandlungsplan mitliefern.
Geschieht das nicht, kommst du zur Schlussfolgerung: Tierkommunikation ist unseriös, Humbug, esoterischer Quark. Reine Abzocke. Alle Tierkommunikatoren sind Betrüger, denken sich Antworten aus.
Es matcht nicht mit der Tierkommunikatorin
Manchmal passt es einfach nicht, unabhängig von Qualifikationen.
Lies die Webseite, den Blog oder Social Media und du bekommst einen ersten Eindruck.
Magst du den Schreibstil, sind dir die Fotos sympathisch? Lieber direkte Worte oder blumiges Drumherum? Es ist in Ordnung wählerisch zu sein.
Gehörst du zu den Menschen, die sich zuerst die Bilder anschauen? Springt kein Funke über, dann bist du vielleicht schnell weg. Trotz mega toller Referenzen und Zertifikaten. Anderen geht es so mit Texten. Zuerst lesen, Fotos sind absolut zweitrangig. „ Oh…Wie schreibt die denn? – Nee, geht gar nicht!“ Legitim.
Jeder hat seinen Filter für die Auswahl der Tierkommunikatorin oder generell für Behandler.
Dir wurde eine Tierkommunikatorin empfohlen, aber dir ist sie irgendwie unsympathisch. Hab kein schlechtes Gewissen. Such weiter! Es muss passen. Die Chemie muss stimmen, sonst wird es krampfig im Austausch. Dein Tiergespräch floppt. Wieder Frust, du bist so schlau wie vorher.
Deine Schlussfolgerung: Tierkommunikation ist unseriös, Humbug, esoterischer Quark. Reine Abzocke. Alle Tierkommunikatoren sind Betrüger, denken sich Antworten aus.
Dir sind die Grenzen von Tierkommunikation nicht bewusst
Eine professionelle Tierkommunikation ersetzt niemals ein strukturiertes Training. (Training im Sinnes des Tieres ohne zu viel Druck/Zwang/Leistungsgedanken!)
Natürlich kann ich deinem Hundewelpen im Tiergespräch erklären wie Leinenführigkeit aussehen soll. Trotzdem muss das in der Mehrzahl der Fälle stumpf trainiert werden.
Das Jungpferd muss halfterführig sein und sich führen lassen. Alles andere ist lebensgefährlich.
Tierkommunikation wird in beiden Fällen unterstützen, ich erkläre deinem Hund oder Pferd warum es nötig ist sich führen zu lassen, damit man nicht an der nächsten Kreuzung überfahren wird. Als Tierkommunikatorin habe ich keinen Einfluss darauf, ob die Erklärungen angenommen und umgesetzt werden.
Ich kann deinen Hund nicht dazu bringen (manipulieren) Dinge zu tun oder lassen. Es geht immer um Erklärungen, die den eventuellen Erfolg bringen. Breitschaft zur Änderung der Verhaltensweise mal voraus gesetzt.
Zum Beispiel jammert dein Hund abends vorm Bett, möchte mit rein, dort kuscheln und mit im Bett schlafen. Das willst du auf keinen Fall. Du könntest ihm im Tiergespräch sagen, hör auf zu Jammern, du darfst nicht mit ins Bett. Er versteht es nicht, und wird es sehr wahrscheinlich nicht lassen. Warum?
Er darf mit aufs Sofa, dort schläfst du manchmal. Die Bitte ergibt keinen Sinn für ihn, da er zwischen Bett und Sofa nicht unterscheidet. Du schläfst an beiden Orten.
Tierkommunikation ist keine Handlungsanweisung an dein Pferd, Hund oder Katze, keine Befehlserteilung. Tiergespräche manipulieren nicht, sie sind keine Hypnose.
Die Antworten des Tieres entsprechen nicht deiner Vorstellung
(extreme Häufung von “Ja, Aber” Momenten)
Dein Pferd war redselig, hat auf alle Fragen geantwortet.
Aber was für ein Mist kam da bitte raus? Das kann unmöglich von deinem Pferd kommen.
Es möchte ohne Sattel geritten werden, obwohl er passt. Du bist doch keine Wendy!
Es mag deine Trainerin nicht, die ist zu streng. Leistungsdruck, das Pensum ist zu hoch.
Du bist ehrlich entsetzt. Das kann nicht sein.
Der Sattler kommt regelmäßig zum Anpassen, Sattel sitzt. Nach deiner Meinung kann sich dein Pferd nicht unwohl fühlen, weil: Sattel passt doch. Wie kann dein Pferd den dann blöd finden? Gefühlsabwertung.
Erklärung: Die meisten Pferde empfinden ihren Reiter durch den Sattel als zu weit weg, sie möchten engeren Kontakt, es richtet sich also nicht wirklich gegen den Sattel, sondern gegen das was er verhindert.
Die Trainerin ist top, bei allen beliebt, ausgebucht, freundlich zu Mensch und Pferd. Ohne Gewalt und laute Worte. Es ist also unwahrscheinlich, dass dein Pferd sie nicht mag. Du sprichst ihm die eigene Meinung ab. Wir mögen auch nicht jeden Menschen. Warum sollte dein Pferd das tun?
Die Sache mit dem Leistungsdruck verstehst du auch nicht. Reitunterricht einmal die Woche, im Wechsel Spring-und Dressurunterricht. Im Sommer ein paar Turniere. Das ist doch nicht viel. Dein Pferd macht doch immer so gut mit, nie hat es verweigert. Andere Pferde müssen viel öfter ran.
Empfindungen sind individuell. Wir dürfen unseren Maßstab nicht an andere legen. Nicht von sich selbst auf Andere schließen.
Die Antworten deines Pferdes erscheinen dir plausibel, ergeben Sinn. Trotzdem handelst du gegen seine Wünsche und Forderungen. Was das für Auswirkungen auf den nachhaltigen Erfolg hat, lässt sich im verlinkten Beitrag nachlesen.
Falsche Definition von Tierkommunikation
Eine Tierkommunikation ist per Definition der Zeitraum des Gesprächs. Worte. Gefühle. Bilder. Austausch. Selbst eine Gesprächsverweigerung des Tieres ist Kommunikation.
Denn: Keine Antwort ist auch eine Antwort. Weder Inhalt noch die Länge bestimmen die vermeintliche Qualität des Gesprächs. Leider wird oft eine Werteskala angesetzt: je spektakulärer die Antworten umso qualitativ “besser” war das Tiergespräch.
Das führt zu falschen Erwartungen. Erwähnt das Tier keine außergewöhnlichen Geheimnisse „war die TK nicht so gut“.
Gesprächsende=Tierkommunikationsende. Oft falsch verstanden: das alles danach stattfindende noch zur Tierkommunikation gehöre. Das ist nicht so.
Und dann heißt es: „Nee, also die Tierkommunikation hat nicht funktioniert, es hat sich nichts geändert.“ – “NEIN, Sabine, du hättest schon auch umsetzen müssen.” (wenn es dein Hund fordert)
Das Tiergespräch ist die Theorie. Als Praxis ist die Umsetzung dieses Gesprächs zu sehen. Angewandte Theorie. Der Erfolg der Problemlösung ist abhängig davon.
Fazit: Tierkommunikation funktioniert
Das Scheitern eines Tiergesprächs liegt im Blickwinkel!
Hast du als Tierbesitzer nicht deine gewünschte Antwort bekommen oder im Extremfall keine Antwort erhalten, steht dein Fazit schnell fest: Tierkommunikation ist unseriös und funktioniert nicht. Diese zielfixierte Ansicht ist hinderlich. Tierkommunikation bedeutet nicht ein Ziel/Ergebnis zu definieren und auf Erfüllung zu bestehen.
Angst machen / Druck ausüben um Folgetermine zu erzwingen!
Telefonischer Kontakt wird verwehrt!
Nachbesprechung / Follow up nur gegen Bezahlung möglich!
Bestehen auf Behandlung bei KONKRETEM anderen Behandler (um ihm neue Kunden zu verschaffen)
Drängen zum Kauf teurer Nahrungsergänzungsmittel, therapeutische Produkte wie Magnetfelddecke, die das Problem angeblich lösen (ist prozentual am Erlös beteiligt)
Es gibt hierbei einen ganz klaren Unterschied zwischen einer Empfehlung / Vorschlag oder Aufdrängen! Wenn ich zum Beispiel Moorpulver als Nahrungsergänzungsmittel vorschlage, bestehe ich auf kein bestimmtes Markenprodukt.
Gleiches gilt für Behandler. Ich schlage Tierenergetik oder Physiotherapie vor, nenne mehrere mögliche Behandler.
mangelnde Aufklärung durch die Tierkommunikatorin was Tierkommunikation leisten kann, wo Grenzen liegen, damit falschen Erwartungen und Enttäuschung vorgebeugt wird
Abwertendes Verhalten gegenüber vorherigen Behandlern oder anderen Tierkommunikatoren. Mangelnde Empathie. Herunterspielen / Nicht Ernst nehmen der Probleme. Vergleichen mit anderen Fällen.
Pauschalisierte Aussagen wie: kein Pferd möchte geritten werden, jedes Pferd will im Offenstall leben, jeder Hund will BARF Futter, jede Katze möchte Freigänger sein.
🐾🌿 Was möchte dein Tier dir sagen? 🌿🐾
Möchtest du die Gedanken und Gefühle deines Tieres besser verstehen?
Erfahren, was es bewegt und welche Botschaften es für dich hat?
💚 Mit einer Tierkommunikation 💚
erhältst du ehrliche und tief berührende Einblicke in die Seele deines Tieres – egal ob Pferd, Hund, Katze oder anderes Tier.
Falls du dich jemals gefragt, ob es wirklich möglich ist, mit Tieren zu sprechen? Hier ist deine Antwort: JA – und es ist einfacher, als du vielleicht denkst!
Als Tierkommunikatorin nutze ich die Kraft der Gedanken als Energie, um mit deinem Pferd zu sprechen. Dabei geht es nicht um magische Tricks oder übernatürliche Fähigkeiten, sondern um eine besondere Art der Verbindung, die wir alle spüren können.
In diesem Artikel nehme ich dich mit auf eine spannende Reise in die Welt der Tierkommunikation. Ich erkläre, wie ich die Sprache der Tiere verstehe, welche Hellsinne es gibt und welche ich im Gespräch mit deinem Pferd einsetze.
Unsere Gedanken sind reine Energie – deshalb ist Tierkommunikation möglich
Gedanken sind Energie und Grundlage für den Austausch auf energetischer Basis. Kurz gefasst: Gedanken sind Energie als Frequenz gesendet!
Es gibt viele Bezeichnung dafür. Gedanken lesen. Telepathie. Gedankenaustausch.
Wie funktioniert Tierkommunikation denn nun? Los geht’s….
Gedanken sind Energie als Frequenz gesendet
Schwingungen eben. Die kann jeder von uns bewusst wahrnehmen mit Training. Unbewusst nimmt sie sowieso jeder wahr. Das oft zitierte Bauchgefühl. Unterschiedliche Gedanken – unterschiedliche Frequenzen – unterschiedliche Schwingungen. Gilt auch für Gefühle und Bilder.
Alles ist Energie. Wir sind Energie. Tierkommunikation ist Austausch von Schwingungen zwischen Sender und Empfänger.
Telepathie funktioniert über Distanz. Körperliche Anwesenheit ist nicht nötig.
Wenn du einen wissenschaftlichere Erklärung suchst, empfehle ich das Buch „Das Nullpunkt-Feld“ von Lynne McTaggart. Ihre Aussage: Die Wellen des Nullpunktfeldes enthalten “stets umfassende Informationen über die Form von allem, was existiert.”
Was beutet das für die Tierkommunikation?
Zur Kontaktaufnahme mit deinem Pferd, Hund oder Katze brauche ich nur ein Foto. Es muss kein Ganzkörperfoto sein, ein Porträt ist in Ordnung. Es muss noch nicht mal ein aktuelles Bild deines Tieres sein.
Es dient mir zur Fokussierung auf die Verbindung zu deinem Tier. Wie eine Telefonnummer. Ich lese also nichts vom Foto ab, es dient nur zur Kontaktaufnahme, zur Verbindungsherstellung. Deswegen darf es auch ein altes Bild sein.
Im Übrigen gilt: Jeder kann Tierkommunikation lernen. Sie ist keine einzigartige Fähigkeit, Gabe oder Gottes Geschenk. Das stimmt nicht. Mit der richtigen Anleitung und Übung kann es Jeder. Unterscheidung über die Art der Wahrnehmung. Hellsinne genannt.
Die 5 Hellsinn Typen
1. Listener (hellhören). Inneres Ohr genannt. Hören von Worten oder ganzen Sätzen als Stimme im Kopf. Abhängig von Persönlichkeit des Tieres. Es gibt einsilbige Hunde, redselige Pferde und wortkarge Katzen, dazu kommt ihre momentane Stimmung zum Zeitpunkt des Tiergesprächs.
2. Seer (hellsehen) Inneres Auge genannt. Nicht im Sinne von Vorraussagen der Zukunft zu verstehen! Bilder und Szenen werden empfangen. Visuelle Wahrnehmung der Energie.
3. Sensor (hellspüren) Bezogen auf körperliche Zustände. Tierkommunikator spürt in seinem eigenen Körper was das Tier spürt. Druck vom Sattel beim Pferd, Brustgeschirr kneift beim Hund, Katze hat Arthroseschmerzen.
4. Feeler (hellfühlen). Hier geht es um Gefühle und Emotionen des Tieres, Tierkommunikator fühlt die Gefühle und Emotionen des Tieres, Trauer, Freude, Aufregung…
5. Knower (hellsichtig) weiß es einfach. Das Wissen ist einfach da, wenn es abgefragt wird.
Einer der Hellsinne ist immer am Stärksten, die Anderen in Abstufung. Vorgegeben von der Natur. Alle trainierbar. Je nach Veranlagung in Grenzen. Umtausch ausgeschlossen.
So funktioniert meine Tierkommunikation
Primär absolut hellhörig. In Tiergesprächen habe ich immer Worte im Kopf. Ganze Sätze. Redewendungen, Phrasen. Worte, die ich selbst nie nutze. Die Genauigkeit ist verblüffend.
Eine Stute spricht davon ihre Reiterin nicht “balancieren” zu können, sie sagt nicht “tragen”. Die Besitzerin berichtet darauf von Reitproblemen und das Wort “Balance” sei oft im Training laut ausgesprochen worden.
Ein Wallach berichtet, von einem dunklen Verschlag, Enge und Einsamkeit. Seine Besitzerin hat ihn aus Einzelhaltung in einem Kuhstall befreit.
Die anderen Hellsinne stehen mir auch zur Verfügung.
Meine Hellsinne in Abstufung :
hellhören (hauptsächlich)
hellfühlen (meistens)
hellspüren (oft)
hellsichtig / hellsehen (zu gleichen Teilen).
Während ich ein Wort oder Satz höre, sehe ich ein Bild, erkenne ein Gefühl oder spüre einen körperlichen Zustand. Manche Dinge weiß ich einfach so. Das Wissen ist da, wenn ich es abfrage.
Wie eine Tierkommunikation bei mir abläuft
Die Vorbereitung auf eine Tierkommunikation
Bei Tierkommunikationen über Entfernung befinde ich mich immer an meinem Ruheort, in meinem wundervollem Büro und in meinen Lieblingssessel sitzend.. Von Außengeräuschen und Ablenkungen ungestört. Die Türklingel ist abgestellt. Das Telefon aus.
Ruhe ist bei Tiergesprächen über Distanz von Vorteil.
Für vor Ort Gespräche ist Ruhe nicht zwingend notwendig. Da kann es im Stall etwas lauter sein, Menschen vorbei laufen, Trubel. Mich stört es nicht, aber oft die Tierbesitzer, denn zu gern mischen sich fremde Menschen ein, wollen mitreden oder zuhören. Höflich, aber mit Nachdruck schicke ich diese Menschen weg.
Den Kontakt zum Pferd (Hund oder Katze) herstellen
Die Kontaktaufnahme in meinen Tiergesprächen über Distanz erfolgt immer über ein Foto deines Tieres. Das dient mir zur Fokussierung. Als ob ich eine Telefonnummer wählen würde. In der Regel antwortet das “angerufene” Tier recht schnell.
Tierkommunikationen in Präsenz, also vor Ort funktioniert genauso nur eben ohne Foto, denn das Tier ist direkt bei mir. Antworten unterscheiden sich nicht danach, ob das Tiergespräch über Entfernung oder in Präsenz statt findet. ES kommt auf das Tier an. Ist es eher einen Plaudertasche oder der einsilbige Typ, den ich erst ein bisschen ermuntern muss.
Gesprächsbeginn mit deinem Pferd (Hund oder Katze)
Für die Tierkommunikationen auf Entfernung / Distanz lese ich die Frage und schreibe sie dann auf. Bei deinem Tier ist die Frage bereits angekommen, denn der Gedanke ging im Moment des Lesens auf die Reise.
Ich warte auf Antwort. In Gedanken: ganze Sätze oder einzelne Worte, kommen, die ich “höre” mit einer inneren Stimme.
Stell es dir vor als würdest du in Gedanken einen Einkaufszettel oder eine To Do Liste schreiben, da „hörst“ du ja auch Worte.
Ich schreibe alles auf, dabei filtere ich nichts. Alles was dein Tier erzählt kommt ins Protokoll. Wirklich Alles. Meine Tierkommunikationen zeichnen sich durch schonungslose Ehrlichkeit der Tiere aus.
Früher fühlte ich mich unwohl unangenehme Aussagen der Tiere mitzuteilen. Heute habe ich das komplett abgelegt. Ich bin nur der Übermittler, die Aussagen kommen von den Tieren. Auch wenn Besitzer mir gegenüber deswegen ungehalten werden, nehme ich es mir nicht mehr an. Denn nicht ich, habe die Antwort gegeben, sondern das Tier.
Falls mir dein Tier Bilder schickt, beschreibe ich das “gesehene” Bild so detailgetreu wie es möglich ist. Emotionen und Gefühle beschreibe ich ebenso. Alles wird im Protokoll festgehalten.
Mir schickte mal ein Isländer schöne Bilder von Weite, galoppieren inmitten einer Herde mit frischer Brise um die Nase. Und ein großes Sehnsuchtsgefühl dazu.
Im Feedback erzählte seine Besitzerin, dass er auf Island aufgewachsen sei und dann nach Deutschland importiert wurde. Es war eine Erinnerung und Wunsch zugleich.
Bei den Tiergesprächen in Präsenz (vor Ort bei dir) sprichst du die Frage an dein Pferd (Hund, Katze) laut aus. Ich wiederhole sie in Gedanken für dein Tier, obwohl es dich bereits verstanden hat.
Es ist wie Simultan dolmetschen. Allerdings schreibe ich hier nichts auf, sondern gebe die Antworten deines Tieres direkt an dich weiter.
Zu keiner Zeit interpretiere oder bewerte ich das Gesagte. Ich stelle keine Diagnosen. Meine Aufgabe ist das Dolmetschen zwischen dir und deinem Tier.
Wie lange dauert eine Tierkommunikation?
Wie viel und was mir dein Tier erzählt, liegt nicht bei mir. Ich bin dankbar für jedes Wort, jede noch so kleine Information die mir dein Tier preisgibt. Eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre herrscht, ich kann mehrmals nachfragen, bestehe aber nie auf eine Antwort, wenn dein Tier nicht antworten möchte.
Nichtantworten hat verschiedene Gründe. Nicht erinnern können / wollen. Angst vor Konsequenzen (Tierarztbesuch) usw.
„Tierkommunikation ist keine Verhaltenstherapie, keine Tierpsychologie und keine Manipulationstechnik.
Möchtest du die Gedanken und Gefühle deines Tieres besser verstehen?
Erfahren, was es bewegt und welche Botschaften es für dich hat?
💚 Mit einer Tierkommunikation 💚
erhältst du ehrliche und tief berührende Einblicke in die Seele deines Tieres – egal ob Pferd, Hund, Katze oder anderes Tier.
Tierkommunikation mit Pferden: Einblicke, Erfahrungen und Gedanken rund um die Gespräche mit Pferden & anderen Tieren
Wer schreibt hier?
Ich bin Katja, ausgebildete Tierkommunikatorin nach Catherin Seib, mit dem Schwerpunkt auf Pferdegesprächen. Seit 5 Jahren spreche ich mit Tieren.
Warum ein Blog?
Über 90 Prozent der Pferde werden missverstanden und dann als stures Problempferd gelabelt. Was die Gründe dafür sind, zeigen die Gesprächsberichte über Pferdekommunikationen.
Was dich auf dem Blog erwartet:
Jeden Montag Morgen gibt’s einen neuen Blog Artikel rund um die Tierkommunikation. Gesprächsberichte: entweder als Original Protokoll oder zusammengefasster Gesprächsbericht. Ich schreibe über Tiergesundheit, das Sprechen mit verstorbenen oder schwer kranken Tieren und allem was Tiere mit Spiritualität zu tun haben.
Wie du dabei sein kannst:
Schreibe mir deine Gedanken zum Artikel als Kommentar oder per Email, und das nicht nur, wenn du mit mir über einstimmst. Vielleicht hast du eine andere Sichtweise, die du erklären möchtest. Kritik ist immer willkommen solange sie respektvoll bleibt.
Themen auf meinem Blog
Die Themen sind als Kategorien ein grob angelegtes Inhaltsverzeichnis, damit du schnell zu den Blog Artikel kommst, die dich interessieren, falls du zum Beispiel nur Berichte über Pferdegespräche lesen willst. Du brauchst nur dein Wunsch Kategorie anklicken und alle Artikel zum Thema erscheinen.
„Und weil ein Tierkommunikations-Blog von echten Geschichten lebt, habe ich ein Angebot für dich:“
Du hast die Chance auf eine kostenlose (schriftliche)Tierkommunikation, wenn du es mir erlaubst: Dein Gespräch (dein Name und der deines Tieres werden geändert) als Originales Protokoll (kein zusammengefasster Bericht) für meinen Blog zu nutzen.
Mir eine Woche nach dem Gespräch ein Feedback schreibst, was euer Problem war und wie es sich verändert hat. Auch das wird wieder anonymisiert veröffentlicht.
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