Warum ich keine Tierkommunikation für verschwundene Tiere anbiete

verschwundene Katze, Tierkommunikatorin: warum ich nicht mit vermissten Katzen spreche

Wenn Hoffnung zu Erwartung wird

Wenn Tiere verschwinden ist das ein emotionaler Ausnahmezustand: Angst und Hilflosigkeit übernehmen das Ruder und die Hoffnung schwimmt mit. Und in eben dieser Situation wird Tierkommunikation oft als letzte Rettung gesehen.

Die Hoffnung ist riesig und oft unrealistisch. Viele Besitzer wünschen sich eine Garantie für klare Ortsangaben. Sie denken ernsthaft, dass mir ihre Katze eine Adresse mitteilt unter der sie dann abgeholt werden kann. So funktioniert es nicht. Wer als Tierkommunikator meint garantieren zu können, dass die Katze gefunden wird, arbeitet unseriös.

Und selbst, wenn ich als Tierkommunikatorin eine Garantie ausdrücklich ausschließe und mehrfach darauf hinweise, wie realistisch die Chancen sind, kann die anfängliche Hoffnung in Enttäuschung, Wut oder Ablehnung mit gegenüber umschlagen, weil Erwartungen nicht erfüllt werden. Wenn das Tier trotz aller Bemühungen verschwunden bleibt, entsteht schnell Frust. Dieser Frust richtet sich oft gegen denjenigen, der Hoffnung gemacht hat.

Ich als Tierkommunikatorin habe keine Lust auf üble Nachrede, Vorwürfe oder Diskussionen darüber, weil die Tierkommunikation vermeintlich nicht funktioniert hat und die Katze weiterhin verschwunden bleibt, obwohl sie nach am Leben ist. Nicht, weil ich Kritik scheue, sondern weil sie in diesen Fällen selten sachlich ist.

Das Sprechen mit vermissten Tieren fördert Erwartungen, die sich nicht immer erfüllen lassen.

Die Grenzen der Tierkommunikation bei vermissten Tieren

Tierkommunikation kann Eindrücke, Gefühle oder innere Bilder liefern. Sie kann Zusammenhänge aufzeigen oder emotionale Themen sichtbar machen. Was sie nicht leisten kann:

  • einen exakten Aufenthaltsort liefern
  • garantieren, dass ein Tier zurückkommt
  • Entscheidungen des Tieres oder äußere Umstände beeinflussen

Wer etwas anderes verspricht, überschreitet meiner Meinung nach eine klare Grenze.

Red Flags Tierkommunikation

Tierkommunikation als Ergänzung bei der Suche nach verschwundenen Tieren

Wenn vermisste Tiere gesucht werden, sollte Tierkommunikation niemals die Grundlage, also das einzige Suchmittel sein, sondern nur eine Ergänzung zu den Maßnahmen:

  • Suchplakate aufhängen (Über Tassoplakate oder Selbst drucken)
  • örtliche Tierheime abtelefonieren
  • über Social Media örtliche Gruppen oder Hilfe suchen
  • örtliche Tierärzte und Tierkliniken abtelefonieren

Ehrlichkeit statt Illusion

Tierkommunikation funktioniert, das ist Fakt, trotzdem hat sie auch ihre Grenzen. Ich spreche nicht mit vermissten Tieren, weil:

  • ich keine Garantien geben kann, dass Tiere wieder zurück kommen
  • die emotionale Belastung oft zu groß ist
  • Erwartungen und Realität zu weit auseinanderliegen (keine Adressenangabe, dafür wird Umgebung beschrieben, die überall und nirgends sein kann)
  • Enttäuschung am Ende meist größer ist als der Nutzen (wenn Katzen nicht wieder nach Hause kommen WOLLEN)

Manche Katzen wollen nicht zurück kommen

Nicht jede Katze, die verschwunden ist und von ihren Besitzer doll vermisst wird, ist versehentlich irgendwo eingesperrt, mitgenommen und gestorben. Die meisten Katzen hauen freiwillig ab. Auch wenn das grausam klingt, ist es die Realität. Alle Katzen lieben Unabhängigkeit, aber nur die Freigänger unter ihnen können sie auch durchsetzen.

Ein erdachtes Beispiel:

Eine Katze fühlt sich überfordert zu Hause. Vielleicht gibt’s ständigen Streit, es herrscht dicke Luft, es ist laut. Ein Baby ist dazu gekommen oder was sonst alles eine Katze aus ihrer geliebten Routine bringt und sie sagen lässt „Hier passt’s nicht mehr.“ Und schon wird der nächste Freigang zur Flucht genutzt.

Dann wird eine Tierkommunikation gebucht und die Besitzer kommen mitgeteilt: „Minka sagt, sie braucht Ruhe, weil eure Streitereien sie stressen.“ Das hören die Besitzer natürlich nicht gern. „Unsinn! Wir lieben sie doch!“ Statt Einsicht wird es gegen die Tierkommunikatorin gedreht: „Die Kommunikatorin spinnt, das war Quatsch und Humbug! Bei der würde ich nichts buchen, die kann das gar nicht.“ Solche Szenarien habe ich schon mehrfach auf Instagram lesen können. Und genau darauf habe ich überhaupt keinen Bock.

Mein Fazit:

Ich möchte Menschen nichts versprechen, was sich nicht erfüllen lässt. Das ist der Grund warum ich keine Tierkommunikation bei verschwundenen Tieren anbiete.

Für alle anderen Tierkommunikationen bin ich natürlich zu buchen.

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